Samstag im Wald

Was man Samstags bei schönem Wetter im Wald so alles erleben kann, ist manchmal unglaublich bzw. unglaublich nervig. Aber mal der Reihe nach. Nachdem ich Sabine Spitz zugesehen hatte wie sie sich, hochverdient wie ich finde, die Silbermedaille bei Olympia erfahren hat, wollte ich auch aufs MTB. Und da Leni heute auch noch nicht ihr Bewegungspensum erledigt hatte fuhren wir zu zweit los.

Es ging über die Viehweide zur Gundelhardt und dann auf den Staufengipfel. Danach wieder zurück Richtung Gundelhardt und über den Kapellenberg (Meisterturm) zurück nach Hause. Und auf dem Rückweg, kurz nach der Gundelhardt ging es los. Bis dahin lief alles super und ich war super stolz auf meine kleine Trailruinnerin.

2012-08-11 16.51.31 1

Aber dann durfte ich live erleben warum manche Wanderer eine so schlechte Meinung über uns Mountain Biker haben. Wenn ich mich anderen Waldbesuchern nähere versuche ich immer rechtzeitig auf mich aufmerksam zu machen und in angemessener Geschwindigkeit an ihnen vorbei zufahren. Erst recht wenn ich Leni dabei habe und es sich um ältere Menschen handelt. Genau wie heute als ich an einer älteren Dame, die sichtlich Probleme mit der Mobilität hatte, und ihrer Begleitung langsam vorbei fuhr und Leni dabei kurz ans Rad nahm. Als ich auf ihrer Höhe war wunderte ich mich warum sie wie angewurzelt stehen blieb. Das lag daran, das hinter mir ein andere Biker angerauscht kam, der anstatt zu Bremsen und hinter mir an der Dame vorbei zu fahren in Schlangenlinien an bzw. durch die alte Frau und ihre Begleitung fuhr. Muss so was sein ?????

Ein paar Kilometer weiter, kurz vor zu Hause erwischte es mich dieses Jahr zum ersten mal. Ich hatte nen Platten. Eigentlich keine große Sache, aber einfach nervig. Vor allem deshalb, weil Leni so gar keine Lust hatte Pause zu machen und ständig an der Leine zog. War also gar nicht so einfach Schlauch wechseln und Hund im Zaun halten Enttäuschtes Smiley

Zum guten Schluss, kam dann noch die Auseinandersetzung mit einem Autofahrer. Komisch, wir Mountain Biker sollen aus dem Wald verband werden (in Hessen zumindest), aber Autofahrer dürfen überall und auf jedem Untergrund fahren. Auch auf dem nicht mal 2 Meter breiten unbefestigten Feldweg, den ich lang fuhr und auf dem mir kurz vor der Landstraße ein Auto entgegenkam. Links war Acker, rechts ging es einen Kanal runter zu nem kleinen Bach. Ausweichen war für mich also kaum möglich. Und, was macht der Autofahrer, fährt stur auf mich zu und bleibt dann einfach stehen. Da fällt mir ein Satz aus “Herr der Ringe� zu ein: “Der Weg ist versperrt und die Toten halten ihn.� Naja, da der gute Mann in seinem KFZ sich wirklich tot stellte und auf mein zureden nichts erwidertet bzw. tat, außer mich blö…. anzuschauen, hatte ich dann das Vergnügen irgendwie an ihm vorbei zu kommen. Ganz toll.

Ashampoo_Snap_2012.08.11_18h51m55s_001_-1Die Daten von heute:
Distanz: 19.25 km
Fahrzeit: 1:44:45 Std.
Positiver Höhenunterschied: 483 m
Ø Geschw: 11.0 km/h
Max Geschw: 24.3 km/h
Bike: Trek X-Caliber

Fazit: Ein erlebnisreiche Runde war das heute. Wobei ich auf die meisten Erlebnisse gut hätte verzichten können Zwinkerndes Smiley

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