Salbei als Hausmittel und Heilpflanze

Salbei schmeckt und ist heilsam. Er hilft bei allerlei Beschwerden wie Entzündungen, Magen-Darmproblemen und bei Insektenstichen. Man kann ihn zur Zahnpflege, als Deo und zum Haarefärben nutzen.

Salbei ist gesund und geschmackvoll. Als Heilpflanze kann er in der Küche und als Kosmetika eingesetzt werden. Er ist bekömmlich und passt gut zu fetten Speisen. Er hilft bei Entzündungen, Magen-Darmbeschwerden und gegen Insektenstiche. Man kann ihn zum Haarefärben, für die Zahnpflege und gegen Schweißbildung einsetzen.

Salbei wird seit jeher in der Küche und in der Medizin benutzt. Sein Name kommt aus dem Lateinischen und bedeutet heilen (= salvare) bzw. gesund (= salvus). Es gibt über 850 verschiedene Salbeiarten und die Salbeipflanze kommt - mit Ausnahme von Australien - auf fast allen Kontinenten vor. Wir beschäftigen uns im Folgenden mit dem Küchen- oder Heilsalbei (Salvia officinalis), der in Deutschland am weitesten verbreitet ist.

Inhaltsstoffe

Im Salbei sind ätherische Öle, Gerb- und Bitterstoffe enthalten. Auch wenn der Salbei an sich eine Heilpflanze ist, sollte er nicht in Massen eingenommen werden. Im Übermaß ist das ätherische Öl giftig. Vom täglichen Trinken mehrerer Tassen Salbeitee wird deshalb abgeraten.

Salbei ist heilsam

Salbei hat eine antivirale, eine bakterien- und entzündungshemmende Wirkung. Sein Öl wird in der Pharmazie für desinfizierende Mittel eingesetzt. Bei Halsentzündungen oder anderen entzündlichen Erkrankungen des Mund- und Rachenraums kann man mit Salbeitee gurgeln oder ihn schlicht trinken. Außerdem sind im Handel wässrige und alkoholische Salbeiauszüge zum Gurgeln erhältlich.

Neben seiner entzündungshemmenden Wirkung werden dem Salbei noch weitere heilsame Eigenschaften zugesprochen:

Er hilft bei übermäßigem Schwitzen, wirkt verdauungs- und sekretionsfördernd. Gerade nach einer Antibiotika-Therapie kann er Magen- und Darmschmerzen lindern. Außerdem soll er das einwandfreie Funktionieren des Nervensystems unterstützen. Einige im Salbei enthaltene Substanzen schützen zudem vor krebserregenden Stoffen.

Bei schmerzenden und angeschwollenen Insektenstichen ist der Salbei ebenfalls nützlich. Dazu sollten Sie eine Handvoll Salbei kurz mit reichlich Wasser aufkochen und zwei Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen. Die noch warmen Salbeiblätter kann man dann auf die Insektenstiche legen und mit einer Mullbinde abdecken. Am besten ein bis zwei Stunden einwirken lassen. Das Ganze hilft auch bei kleinen Schürf- oder Schnittwunden.

Die aromatische Zutat

In der Küche wird Salbei häufig als Gewürz eingesetzt. Er schmeckt etwas bitter, aber aromatisch. Wegen der feinen Härchen auf seinen Blättern hinterlässt er im Mund ein leicht pelziges Gefühl.
Salbei passt hervorragend zu fetten Speisen. Gerichten mit Fleisch und Geflügel, Wild oder Fisch gibt er eine besondere Note. Auch Kräuterkäse kann man wunderbar damit verfeinern. Zudem soll Salbei die Bekömmlichkeit schwerer Kost fördern und lässt Fette langsamer ranzig werden. Salbei eignet sich auch für die leichte Küche. Er veredelt Suppen und Gemüsegerichte.

Als traditionelles Gebäck kennt die deutsche Küche das Salbeiküchlein. Besonders auf dem Kirchweihfest oder der Kirmes wird es serviert und gerne verspeist, da es angeblich vor einem Rausch schützen soll.

Kleiner Tipp: Salbei kann auch als Geschmacksgeber für selbstgemachte Kräuterbonbons verwendet werden.

Salbei macht schön

Wegen der im Salbei enthaltenen Gerbstoffe kann die Heilpflanze sogar zur Haarfärbung genutzt werden. Aus der Salbeipflanze wird ein Sud zubereitet, der die Haare etwas dunkler färbt. Das ist auch hilfreich, um erste graue Haare zu kaschieren. Nehmen Sie dazu eine Handvoll Salbei, einen Beutel schwarzen Tee und gießen eine Tasse kochendes Wasser darüber. Lassen Sie das Gemisch 30 Minuten ziehen und gießen es dann durch ein Küchensieb. Die aufgefangene Flüssigkeit wird anschließend gut im Haar verteilt. 30 Minuten einwirken lassen und dann gründlich ausspülen.

Die antibakterielle Wirkung des Salbeis hilft bei unreiner Haut. Außerdem eigner er sich zur Zahnpflege. Kauen Sie dazu nach jeder Mahlzeit zwei oder drei frische Salbeiblätter. Das wirkt beruhigend auf das Zahnfleisch, reinigt die Zähne und macht sie weißer.

Salbei ist auch als Zusatz für selbstgemachte Deodorants geeignet, da er schweißhemmend und antibakteriell wirkt. Genauso gut hilft er bei Schweißfüßen. Nehmen Sie dazu ein heißes Fußbad und fügen ein paar Salbeiblätter hinzu.


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