Salafismus-Debatte: Bizarre Ansichten

Lesehinweise
Hervorhebungen durch MRF
Die SPD verzichtete am Mittwoch darauf, sich an der Mahnwache zu beteiligen. Die Wache, die sich gegen Extremisten aller Art richtete, war auf Initiative von CDU-Chef und Landtagskandidat Arne Moritz zustande gekommen. Später hatten sich Grüne und FDP der Veranstaltung angeschlossen, die unter dem Motto "Wir – gemeinsam für ein friedliches Solingen" von nun an wöchentlich abgehalten werden soll.
"Wir lehnen es ab, dass die CDU Salafismus und Rechtsextremismus im Wahlkampf nutzt", sagte später der SPD-Chef und Landtagskandidat Josef Neumann.
http://www.rp-online.de/bergisches-land/solingen/nachrichten/spd-nimmt-nicht-an-mahnwache-teil-1.2824996

Auch der Kölner Verein Liberal-Islamischer Bund (LIB) kritisierte Friedrichs Ankündigungen. „Das ist wieder Stimmungsmache, die nicht umsetzbar ist“, sagte die Vorsitzende Lamya Kaddor. „Man kann ja nicht eine ganze religiöse Gruppe verbieten.“ Zudem bemängelte die Islamwissenschaftlerin, nach den Ausschreitungen würden nur die Muslime in den Blickpunkt gerückt und die rechtsextremen Demonstranten nicht im gleichen Maße verurteilt.
http://www.morgenpost.de/politik/inland/article106286752/FDP-Politiker-will-deutsche-Salafisten-ausbuergern.html

Viele deutsche Salafisten sind solche Dilettanten in Sachen Islam, dass man sie eigentlich mehr als eine trendy Subkultur betrachten sollte – in einer Randgruppe ist Salafismus regelrecht "in". Da stellt sich schon die Frage: Hat das überhaupt etwas mit Islam zu tun?
http://www.n-tv.de/politik/dossier/Dilettanten-in-Sachen-Islam-article6228811.html

Auch der Salafismus gehört zu Deutschland; man kann ihn nicht einfach in toto abschieben.
http://www.sueddeutsche.de/politik/salafisten-und-rechtsextreme-in-deutschland-zwei-extreme-die-sich-aehneln-1.1353258

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