Ruhetag

RuhetagNix Sport, heute geh ich nur arbeiten. Zuerst in den MAS, danach ins Klinikum und morgen geht es nach dem Vereinsschwimmen, welches ich hoffentlich überlebe, wieder in den MAS. Um 17:00 Uhr  steht dann ein kurzer Studiobesuch an und im Anschluß das Familienschwimmen mit meiner Frau.

Wenn ich mich dann noch auf den Beinen halten kann, darf ich so wie es ausschaut auch noch Chauffeur für meine Tochter, spielen, die wieder auf einer Geburtstagfeier eingeladen ist. Ihr seht, an viel Schlaf ist nicht zu denken.

Dabei steht am Sonntag in Goldbach schon wieder der nächste Wettkampf auf dem Plan und diese 10km Strecke verzeiht absolut keine Schwäche. Aber egal wie du in Goldbach läufst, kaputt bist du immer irgendwie. Also heißt meine Devise vorsichtig anlaufen bis zum ersten Berg und wenn mir dann meine Lungenflügel beim hochlaufen nicht wegplatzen, ist immer noch alles möglich.

Inwieweit mir der Marathonlauf vom letzten Sonntag noch in den Knochen steckt, werde ich schon beim Einlaufen merken, denn so wie es scheint ist die Zufahrt über die Kirche in Goldbach gesperrt. Am Donnerstag war auf jedenfall noch ein Umleitungsschild da gestanden. Ich werde unten am Goldbacher Waldschwimmbad parken und den direkten Anstieg hoch zur Hütte wählen. Der hat mehr als 10% Steigung, also genau das richtige.

Bin gespannt, wie sich mein Puls verhält und ob ich die 200er Marke überschreiten kann, ohne dass mir dabei die Aorta platzt. Ich denke, dass ich auch in Frankfurt zu Beginn des Rennens mit zu hohen Pulswerten gelaufen bin.  Ich hatte mich leider vorher schon dazu entschieden, ohne Pulsmessung zu laufen und kann dadurch keine Informationen mehr dies bezüglich bekommen.

Meine dicken Hände bzw. Finger sprechen aber dafür, auch wenn sich mein Herz und meine Atmung sehr gut benommen hatten. Die Sub3h sind aber noch nicht von der Tischplatte. Die 2:57h in Würzburg 2006 verlangen eine Bestätigung und noch bin ich in dem jugendlichen Alter, dass dies nicht unmöglich erscheint.

Heute konnten wir wieder ein neues Mitglied für das TriaTeam SSKC Aschaffenburg dazu gewinnen. Maximilian Weber, ein junger Läufer (21) aus Niedernberg, ehemaliger Fussballer und seit seiner Wehrdienstzeit dem Laufsport verfallen, lag beim Aschaffenburger Halbmarathon 2010 drei Sekunden vor mir im Ziel.

Über den MAS erfuhr ich dann von ihm, dass er in Frankfurt seinen ersten Marathon läuft. Zwei Tage später hatten wir schon unser erstes gemeinsames Lauftraining und in Frankfurt kam er dann mit 3:15h ins Ziel.


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