Rückblick auf das vergangene Lebensjahr

Wieder ein Jahr älter! Das heißt, es ist Zeit für mich, das vergangene Lebensjahr bewusst zu betrachten. Im letzten Jahr habe ich dies zum ersten Mal getan und gemerkt, welche wohltuende Wirkung so ein Rückblick hat. Oftmals rast die Zeit einfach nur so dahin und wir nehmen kaum wahr, was eigentlich alles in den letzten 12 Monaten passiert ist. Doch wenn wir uns dann mal bewusst für einen Rückblick Zeit nehmen, fällt uns auf einmal auf, wie viel doch ein einziges Jahr mit uns gemacht hat, wie viele schöne oder traurige Momente es gab, wie viele Menschen wir neu oder besser kennengelernt haben…All das, was ein Leben so wertvoll macht.

Lebenjahr

Und wenn ich jetzt auf die letzten 12 Monate zurückblicke, dann fallen mir einige Dinge ein, die vor einem Jahr noch nicht da oder anders waren.

Eines der Dinge ist mein Blog, so wie er jetzt ist. Eat Train Love – einfach gesund leben. Ich bin stolz, dass ich mich – ein eher schlecht-als-recht-technikbegeisterter Mensch – in diese neue Materie von Hosting, HMTL und Co. eingearbeitet habe, um meinem Blog ein neues Zuhause zu geben. Ich habe den Umzug nicht bereut und freue mich jedes Mal, wenn ich meine Seite aufrufe. Eben selbstgemacht! :-) Gleichzeitig habe ich für mich ein perfektes Blogkonzept gefunden. Nämlich keines. Meine Posts lassen sich zwar alle in die Bereiche gesunde Ernährung, Fitness, Selbstfindung etc. einordnen, aber ich lerne immer wieder aufs Neue, dass ich die besten Posts einfach aus dem Bauch heraus schreibe. Ohne Plan. Diese Texte sind dann genau das, was ich empfinde, über das ich mir Gedanken mache, was mich bewegt. Und das fühlt sich gut an!

Ich bin glücklich, dass ich meinem Herzen gefolgt bin, um Yoga richtig zu lernen und bei dieser Suche einen Kurs gefunden habe, der mir jedes Mal so viel Freude bereitet. Allein hätte ich die Krähe oder den Kopfstand sicher nicht ausprobiert und trainiert. :-) Ich habe das Gefühl, mit Yoga habe ich meinem Leben mehr Balance gegeben. Yoga hat mich schon immer fasziniert, aber jetzt hat es mich so richtig gepackt! Aber nicht nur das…durch Yoga hat sich auch mein Horizont erweitert. Ich merke, wie gut es mir tut, in meinen Körper hineinzuspüren und einfach nur dazusitzen und zu lauschen. Man nennt es Meditation?! Vielleicht. Mir ist der Begriff nicht so wichtig. Hauptsache, es tut mir gut.

Ich bin aber auch dankbar dafür, dass ich unter mein Hobby „Klettern“ einen Schlussstrich gezogen habe. Wie heißt es so schön: Stell dir vor, das Klettern wäre ein Kleid. Dann habe ich es neugierig angezogen, mich im Spiegel betrachtet, bin durch den Raum geschritten,…..doch letztendlich habe ich festgestellt, dass es nicht zu mir passt….UND: Ich habe es nun einfach gut sein lassen. Lange habe ich damit gehadert: Fängst du wieder an? Du könntest doch noch mal… Die ganze teure Ausrüstung und so weiter und so fort. Nix! Ich habe entschlossen, mit dem Klettern aufzuhören. Das Kleid ist einfach nicht meines. Vielleicht trage ich es irgendwann noch mal, vielleicht leihe ich es mir für einen schönen Nachmittag aus, aber ich nenne es jetzt nicht mein Eigen.

Außerdem habe ich in dem letzten Jahr unheimlich viel über mich selbst dazu gelernt. Ich habe wieder viel gelesen, in unterschiedlichste Richtungen hineingehorcht und immer das intuitiv Wichtigste für mich mitgenommen. Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass dort in meinem Inneren ein Prozess in Gang gekommen ist, der mich lenkt. Die Stimme meines Herzens, meine innere Führung oder wie man es auch nennen mag. Sie hat mich im letzten Jahr in vielen Dingen sanft gelenkt und ich habe es ab und zu auch geschafft, ihr voll und ganz zu vertrauen und nicht zu hinterfragen, was sie mir sagt. Genau durch solche Momente sind beeindruckende Erlebnisse entstanden wie z.B. meine Gassigeher-Erfahrung trotz Angst vor Hunden.

Des Weiteren bin ich auch glücklich darüber, dass sich die Freundschaften, die durch meinen Blog entstanden sind, immer weiter ausbauen, auch wenn wir uns nicht oft sehen oder hören. Es ist ein tolles Gefühl, zu wissen, dass dort draußen Menschen sind, die ähnlichen ticken wie ich. Und natürlich bin ich auch dankbar für meine ganzen Blogleser – also für EUCH! Es ist wunderschön, Teil einer großen, wachsenden Gemeinschaft zu sein und jeden Tag aufs Neue zu lernen.

Ich weiß aus Erfahrung, dass es in diesem Monat sehr viele Geburtstagskinder gibt. Bestimmt auch unter euch! Wenn ihr also bald Geburtstag habt oder gerade euren Ehrentag feiert, dann nehmt euch tatsächlich mal eine halbe Stunde Zeit für euch und diese kleine Meditation.

Erinnert euch an euer letztes Lebensjahr. Was waren die schönsten Momente? Was habt ihr erlebt, ob gut oder traurig? Was hat sich verändert? Wie habt ihr euch verändert? Wann ward ihr besonders stolz auf euch? Wofür seid ihr in eurem letzten Lebensjahr dankbar?


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