RP – 02.06.2011: „Strom-Engpass an Pfingsten?“

Gegendarstellung:

Was für ein Unsinn an Informationen steckt in diesem Artikel!

1. Herr Matthias Kurth als Chef der Bundesnetzagentur fabuliert, dass es zu Pfingsten zu Engpässen käme, weil weniger Nachfrage besteht. Diese Logik muss mir mal jemand erklären.

2. Erzeugen anscheinend vier AKW genauso viel Energie wie 17 AKW: „Derzeit laufen nur vier der 17 Atomkraftwerke. Die Kernkraft macht allerdings noch 22 Prozent der Stromerzeugung in Deutschland aus“. Wen hat man denn hier an den Rechenschieber gelassen?

3. „Die Netzbetreiber haben uns glaubhaft versichert, dass“ rauchen nicht schädlich ist“ äh,…  „es im Winter zu Engpässen kommen kann“. Engpässe im Sommer, zu den Feiertagen, im Winter. Man, wird das eng hier!

4. „Die Netzbetreiber, die teilweise eigenständige Unternehmen sind und nicht mehr den großen vier Energiekonzernen gehören…“ ist eine glatte Lüge. Amprion ist eine Tochtergesellschaft der RWE AG und EnBW Transportnetze wurde immer noch nicht verkauft!

5. Plötzlich führt Niedrigwasser nach Angaben der Netzagentur zu Problemen in der Sicherheit der Stromnetze, „Wenn zum Beispiel die Kühlung der Kraftwerke nicht ausreichend geleistet werden kann“; Fukushima lässt grüßen. Da sollte man sich jetzt mal ehr Gedanken drüber machen, als über einen eventuellen Strom-Engpass!