Rezept: Pulled Pork

Rezept: Pulled PorkEin typisches Gericht aus den US-amerikanischen Südstaaten. Besonders beliebt in North Carolina und Georgia. Während meiner Zeit in Atlanta habe ich Pulled Pork in verschiedenen Variationen gesehen und gegessen. In Georgia habe es immer wieder als ein alleinstehendes Gericht erleben dürfen, serviert auf einem Teller zusammen mit Home Fries, Kartoffelbrei oder auch einfach nur einem Stück Brot. Die andere Variante ist als eine Art Sandwich. In diesem Fall wird das Pulled Pork auf ein Sandwich- oder Hamburger Brötchen gelegt, oben drauf gibt es dann eine Portion Krautsalat und dann mit der anderen Brötchenhälfte zuklappen. Fertig ist das Pulled Pork Sandwich.

Traditionell wird Pulled Pork auf dem Grill, genauer gesagt mit dem Smoker gemacht. Es ist aber auch sehr gut möglich das Gericht mit dem Slow Cooker zuzubereiten. Auf diese Weise habe ich es gemacht. Was man dazu braucht ist eigentlich nur eine leckere Marinade oder Rub, Zwiebeln, BBQ-Sauche und das Fleisch. Am besten eignet sich Schweinenacken oder –schulter aber im Prinzip kann man auch jedes andere Teil nehmen das man in die Finger bekommt.

Ich habe ein Pfund Schweineschulter eingekauft und es etwa acht Stunden bevor ich mit dem eigentlichen Kochvorgang angefangen habe, es mit einem Rub-Mischung eingerieben. Wer nicht weiß was Rub ist: Es handelt sich dabei um eine trockene Gewürzmischung mit der man – wie es der Name vermuten lässt – das Fleisch einreibt und es mehrere Stunden einwirken lässt. Bei einem Rub gibt es so viele verschiedene Geschmacksvariationen wie bei herkömmlichen Marinaden. Man kann fertige kaufen oder auch selbst herstellen. Schaut euch einfach ein wenig um und experimentiert. Je nach Rub kann man das Fleisch auch vorher noch salzen und pfeffern. Ich habe darauf verzichtet, da ich in meinem Rub von beidem genug drin hatte.

Im zweiten Schritt habe ich die komplette Schweineschulter angebraten. In einer heißen Pfanne von jeder Seite 1-2 Minuten, so das es rundherum braun ist. Währenddessen habe ich zwei Gemüsezwiebeln in grobe Scheiben geschnitten. Die Hälfte habe ich auf dem Boden des Slow Cookers ausgelegt, die andere erst mal neben hin gestellt. Wenn das Fleisch fertig angebraten ist, auf die Zwiebeln in den Slow Cooker legen und die restlichen Zwiebeln oben drauf und rund herum verteilen. Dann so viel Wasser hinzugeben, dass das Fleisch zu drei Vierteln bedeckt ist. Jetzt kommt der gemütliche Teil: Den Slow Cooker auf Low einstellen und das Fleisch etwa 12 Stunden schmoren lassen. Nach etwa der Hälfte der Zeit das Fleisch einmal herum drehen. Man sollte während des Schmorvorgangs auf jeden Fall davon Abstand nehmen den Deckel des Slow Cookers zu oft abzunehmen. Macht euch keine Sorgen: Der Topf erledigt alles, Ihr müsst nichts tun. Jedes mal wenn Ihr den Deckel abnehmt, geht Hitze verloren und der Schmorvorgang verlängert sich.

Nach etwa 12 Stunden kann man das Fleisch heraus nehmen und zerteilen. Davon kommt auch der Name Pulled Pork, man zieht das Fleisch förmliche auseinander, bis es am Ende viele kleine mundgerechte Teile gibt. Manche Leute zerschneiden es auch aber ich stehe auf die traditionelle Methode, es einfach auseinanderzurupfen. Bis auf etwa eine Tasse, kann man das komplette Wasser weg schütten. Aber bitte die Zwiebeln im Topf lassen. Dann das zerkleinerte Fleisch wieder in den Topf geben und mit den Zwiebeln vermischen. Die Tasse des Bratenwassers, das man aufgehoben hat, hinzugeben. Abschließend eine dicke Barbecuesauce hinzugeben. Je nachdem wie „soßig“ ihr euer Pulled Pork haben möchtet, varriiert die Menge. Ich habe etwa 300ml hinzugekippt. Man kann eine fertige BBQ-Sauce nehmen oder auch eine eigene Mischung benutzen. Ich persönlich nehme gerne die Hickory-Smoked von Hunts oder eine von Bulls Eye aber am Ende ist das nur Geschmackssache. Alles gemeinsam kräftig vermischen. Den Deckel auf den Slow Cooker und auf der Stufe High noch mal für 2-3 Stunden schmoren lassen. Dann raus aus dem Topf und servieren! Fertig!

Foto: Flickr / Mike


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