Rezension: Was im Schatten blieb


Amanda Eyre Ward – Was im Schatten blieb


Rezension: Was im Schatten blieb
“Was im Schatten blieb” bei amazon.de


Kurzbeschreibung:
Lauren war gerade sechs Jahre alt, als ihre Mutter ermordet wurde. Der Mörder: Laurens Vater, davon war das Gericht damals überzeugt. Seit über zwanzig Jahren sitzt er im Gefängnis. Seit über zwanzig Jahren hat Lauren den Kontakt zu ihm abgebrochen. Jede Erinnerung an die Mordnacht hat sie verdrängt. Doch als ihr Bruder Alex spurlos verschwindet, entdeckt Lauren in seinen Unterlagen einen Hinweis auf ein Schmuckstück, das am Tatort gefunden wurde. Laurens Mutter trug keine Jadeohrringe. Lauren wird klar, wenn sie erfahren will, was in jener Nacht wirklich geschah, muss sie sich ihren eigenen Erinnerungen stellen…
Tragisch und berührend
Amanda Eyre Ward hat mit “Was im Schatten blieb” eine unglaubliche, tragische und berührende Geschichte geschrieben, die ich zwar an einem Nachmittag verschlang, in mir aber noch lange nachhallte.
Sie greift ein Thema auf, was so nicht alltäglich ist, aber trotzdem gelingt es ihr, überzeugend zu sein, Authentizität zu vermitteln und ihrem Leser einen Eindruck von der Welt zu vermitteln, mit der Lauren seit 20 Jahren konfrontiert ist.
Ihr Schreibstil ist eingehend und man gewöhnt sich recht schnell daran.
Etwas verwirrend wirkt es, als plötzlich die Geschichte von Lauren in den Hintergrund tritt und zwei andere Frauen das Geschehen dominieren.
Schnell wird jedoch klar, dass die Beziehung zwischen diesen Personen tiefer geht und dass die wahre Verknüpfung erst noch zutagetreten wird. Die Autorin schafft es auch letztlich, einen fließenden Übergang zu gestalten, der eine runde Geschichte gestaltet und keine Fragen offenlässt.
Die Autorin schafft es, viele Themenbereiche anzureißen, aber sich nicht genau auf ein Genre festzulegen. Dabei spielen ein wenig Psychologie, ein wenig Krimi und auch eine Menge Drama eine Rolle.
Mit „Was im Schatten blieb“ hat man Erfüllung für einen Nachmittag und Gedankenstoff für die nächste Woche.
Es ist ein kurzes Buch, was an einigen Stellen ruhig etwas mehr Raum hätte vertragen können
Das Puzzlespiel, was die Autorin hier inszeniert, wirkt gut überlegt und konstruiert, sodass man spannend gefordert wird.
Ein Buch, wie ich es so nicht erwartet hätte!
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