[Rezension] Verena Bachmann – Step by Step: Herzschlag im Dreivierteltakt

[Rezension] Verena Bachmann – Step by Step: Herzschlag im Dreivierteltakt

Inhaltsangabe des Verlags zu Step by Step
Tanzen gehört so gar nicht zu den Talenten von Schulsprecherin Hayne. Und trotzdem steht die Vorzeigeschülerin nun vor der Herausforderung, eine Choreographie für das Frühlingsfest der Schule vorzubereiten und obendrein auch noch einen geeigneten Tanzpartner zu finden. Mädchenschwarm Arthur kommt ihr da mit seinen Tanzkünsten gerade recht. Doch das Ganze hat seinen Preis: Dafür, dass Arthur ihr das Tanzen beibringt, muss Hayne seine Freundin spielen. Was für beide anfangs nur ein Mittel zum Zweck ist, entwickelt sich Schritt für Schritt zu etwas, das die Herzen der beiden ziemlich aus dem Takt bringt.

Meine Meinung zu Step by Step

Diesem Roman habe ich vor einer Weile als eBook im Angebot erstanden. Er klang sehr interessant für mich und ich dachte mir für zwei Euro kann ich da nicht viel falsch machen. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Er ist sehr kurzweilig und ich habe Samstagsabends angefangen mit dem Lesen. Sonntagsabends war ich durch. In etwa drei Stunden hatte ich das Buch gelesen und trotzdem nicht das Gefühl, alleine dazustehen.

Auf Grund der Kürze sind die Charaktere teils etwas flach gezeichnet. Hayne ist mir etwas auf den Zeiger gegangen zwischendurch. Einerseits will sie die Überfliegerin sein in der Schule und alles an sich reißen, damit auch ja nichts schief geht. Andererseits hat sie stellenweise recht wenig selbstbewusst wirkte. Auch Arthur wirkt wie der absolut perfekte Typ, den jedes Mädchen haben will. Er hat zwar ein Geheimnis vor Hayne, weswegen sie seine Freundin mimen soll, aber die Begründung dafür wirkte auf mich ein wenig flach und selbstgefällig. Macht man nicht. Daher finde ich auch, dass Hayne ihm zu schnell verzeiht. Nein kein Spoiler! Ebenfalls ungünstig fand ich die Wahl der Namen Junes und Juno. Junes ist eine Freundin von Hayne. Juno ist Haynes Schwester. Ich musste anfangs immer aufpassen, dass ich die beiden nicht verwechsele. Dafür fand ich die Namen der Zwillinge super: Max und Moritz.

Was mir sehr positiv gefallen hat, ist der Schreibstil. Hayne erzählt die Geschichte und dem Leser wird das Gefühl vermittelt, dass sie ihm alles direkt erzählt, als wäre man eine ihrer Freundinnen, die gerade alles erfährt. Verena Bachmann schreibt, als würde Hayne sprechen. Alles wirkt gerade zu Beginn nicht wie ein Roman sondern wie eine mündliche Erzählung. Das gefällt mir persönlich sehr gut. Dann habe ich nicht das Gefühl, dass alles gestellt ist.

Fazit

Kurzweilige Geschichte für zwischendurch, wenn es mal kein dicker Schinken sein soll.

[Rezension] Verena Bachmann – Step by Step: Herzschlag im Dreivierteltakt


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