Rezension: #tibits – Kochen. Teilen. Genießen

Vegetarisches und veganes Essen ist inzwischen wohl nichts allzu ungewöhnliches mehr – auch wenn man als Vegetarier auf dem Land in sehr bäuerlichen Gegenden schon noch immer eher mitleidig angeschaut wird, das erlebe ich regelmäßig…. Noch vor rund 10 Jahren war das durchaus anders und gehen wir noch einmal 5 oder 10 Jahre weiter, wurde man schon noch teilweise als Spinner wahrgenommen, wenn man sich ganz ohne Fleisch und Fisch ernährt hat. Wenn man also vor über 15 Jahren ein Food-Konzept auf rein vegetarischer und veganer Basis erschaffen hat, war das durchaus sehr mutig. Und genau das haben die Autoren des heutigen Buches getan.

Rezension: #tibits – Kochen. Teilen. Genießen
Die Rede ist vom tibits-Team. Inzwischen gibt es sie in 12 Läden in der Schweiz und in London. Die Rezepte sind modern, immer zukunftsweisend und oft trendsetzend. In diesem Kochbuch wurden einige der beliebtesten Rezepte gesammelt und für uns alle nachkochbar gemacht, die nicht in der Schweiz oder eben in London leben. Dabei sind die Gerichte in den allermeisten Fällen sehr einfach und leicht nachkochbar und auch spezielle Zutaten benötigt man nicht allzu viele.

Quasi oben drauf gibt es im Buch noch Porträts von einigen tibits-Stammkunden, die alle für verschiedene Aktivitäten stehen – beispielsweise Yoga oder Outdoor. Hier gibt es dann auf ein paar Seiten vor allem tolle Bilder, die Social Media – Daten desjenigen und einen Text. Das ist interessant zu lesen und ordnet noch einmal einige Rezepte zusätzlich ein oder gibt ihnen noch etwas mehr persönlichen Kontext. Außerdem gibt es auch noch ein paar Tipps, wie man sein eigenes Essen inszenieren oder fotografieren kann, was immer spannend ist und inzwischen ja nicht mehr nur Blogger interessiert… Diese Teile verschlingen aber nicht zu viel Platz, der Fokus liegt klar auf den Rezepten. Was ich dazu noch witzig im Buch fand, war, dass alle Rezepte mit Hashtags ausgestattet wurden. So hat man gleich ein paar Ideen, welche Hashtags man verwenden kann, wenn man etwas ausprobiert hat.

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:
Rosmarin-Maisbällchen: Kennt ihr das, wenn ihr Kochbücher durchblättert, euch alle Rezepte irgendwie gefallen und dann blättert ihr um und auf einmal springt euch ein Rezept geradezu an? So ähnlich war es bei mir und diesen Maisbällchen und ich wusste sofort, dass ich sie ausprobieren möchte! Hier werden aus einer Maisgrießmischung Bällchen geformt, die dann im Ofen noch einmal kross gebacken werden. In meiner Vorstellung entstanden dabei aromatische Bällchen, innen weich, außen kross. Das kam dem Ergebnis dann auch relativ nah.

Rezension: #tibits – Kochen. Teilen. Genießen

Auberginen Frikadellen: Auberginen werden gekocht, dann mit weiteren Zutaten zu einer Masse geknetet, die entweder gebraten oder gebacken wird. Da ich Braten überhaupt nicht mag, wurden sie bei mir gebacken. Ich mochte das Ergebnis wirklich sehr gern und die Frikadellen könnten es noch öfter zu unserem Abendessen geben.

Rezension: #tibits – Kochen. Teilen. Genießen

Mein Fazit: Ein Buch, was bei Vegetarieren einen festen Platz im Regal haben sollte. Mir hat das Konzept und die Umsetzung sehr gut gefallen. Die Rezepte wirken durchdacht, modern, aber keinem Trend besonders hinterherlaufend. Man findet im Buch noch vieles, was wirklich neu ist – was durchaus ungewöhnlich ist. Die Zutaten sind alle gut zu beschaffen und auch sonst sind die Rezepte absolut alltagstauglich. Schaut unbedingt mal hinein, wenn ihr euch für vegetarische, neue Küche interessiert.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Das Buch „#tibits – Kochen Teilen Genießen“ von Reto und Daniel Frei und der tibits AG umfasst 200 Seiten, kostet 39,90 Euro und erschien im AT Verlag. Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.
Das Buch könnt ihr beispielsweise direkt beim Verlag, beim örtlichen Buchhändler oder bei Amazon bestellen.


wallpaper-1019588
Secreto, Kartoffeln, Spitzkohl mit Bärlauch
wallpaper-1019588
Flugstunden für serpentesische Passagiere
wallpaper-1019588
Und Sonntag kriegte sie in die Fresse. Andrea Nahles, "die Genossin mit dem tödlichen Biss" (BILD)
wallpaper-1019588
Hiromi Tsuru, Synchronstimme von Bulma, ist mit 57 Jahren verstorben
wallpaper-1019588
So funktioniert Abzocke; Lobbyverbände, Justiz und Politik im gemeinsamen Vorgehen und der Dieselfahrzeugbesitzer ist der Dumme
wallpaper-1019588
Glitterbox Radio Show 077: Gershon Jackson
wallpaper-1019588
Brandnooz-Box August 2018
wallpaper-1019588
Mein Herbst Outfit mit karierter Culotte, Blazer und Loafers