Rezension Tahereh Mafi: Shatter me 01 - Ich fürchte mich nicht

Rezension Tahereh Mafi: Shatter me 01 - Ich fürchte mich nicht




Gebunden:
320 Seiten Preis:16,99€  Sprache:Deutsch Verlag:Goldmann (Erschienen am: 23. Juli 2012) ISBN: 3442313015 Vom Hersteller empfohlenes Alter: ? Jahren (Direkt bei Amazon kaufen) Informationen zur Reihe
  1. 01 Ich fürchte mich nicht
  2. 02 Rette mich vor dir
  3. 03 Ich brenne für dich (erscheint am 29.09.2014)

Kurzinformationen Ich habe eine Gabe. Ich bin das Leben. Berühr mich.
»"Du darfst mich nicht anfassen", flüstere ich. "Bitte fass mich an", möchte ich in Wahrheit sagen. Aber wenn man mich anfasst, geschieht Seltsames. Schlimmes.«
Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch – und ihre größte Furcht ... 
(Quelle: amazon.de) Informationen zum Autor Rezension Tahereh Mafi: Shatter me 01 - Ich fürchte mich nichtTahereh Mafi ist 25 Jahre alt. Sie wurde als jüngstes von fünf Kindern in einer Kleinstadt in Connecticut geboren und lebt mittlerweile in Orange County in Kalifornien. Nach ihrem Abschluss an einem kleinen College in Laguna Beach studierte Mafi, die acht verschiedene Sprachen spricht, ein Jahr in Spanien. Danach reiste sie quer durch die Welt und fing nebenbei an zu schreiben. Mit ihrem Debüt "Ich fürchte mich nicht" eroberte sie die amerikanische Romantasy-Gemeinde und Bloggerwelt im Sturm.(Quelle: amazon.de) Erster Satz
Ich bin seit 264 Tagen eingesperrt.

Eigene Meinung  Ich finde das Cover von "Ich fürchte mich nicht" einfach wunderschön. In meinen Augen ist es ein Eyecatcher und trotzdem nicht too much. Die Charaktere sind eine kleine Gruppe, was ich auch als wirklich positiv empfinde. Zum einen gibt es da Juliette - unsere Protagonistin. Sie traut niemandem, außer sich selbst - und hat nebenbei ein paar "kleine" psychotische Macken. Sie ist mir absolut sympathisch, weil sie auf den Leser sehr menschlich und nah wirkt. Sie ist taff und mutig und zeigt zugleich ihre tiefsten Gefühle und Ängste. Adam ist der Typ Junge, den wohl jeder irgendwie Zucker findet. Er ist der typische Beschützer, der Gentleman - ein kleiner Mädchentraum wie ein Prinz. Warner ist dahingegen das absolute Gegenteil. Er ist absolut geheimnisvoll und wirkt gerne auch sehr verwirrend auf den Leser. Seine Gedankengänge sind total verquer und er wirkt wie der letzte Irre. Der Schreibstil von Tahereh Mafi war für mich eine absolut neue Erfahrung. Man erfährt das gesamte Buch aus der Sicht von Juliette und kann somit voll und ganz in ihre Gedanken und Gefühle einsteigen. Tahereh Mafis Schreibstil ist sehr abwechslungsreich, der Roman lässt sich gelegentlich wie ein Tagebuch lesen. Vor allem die durchgestrichenen Textpassagen waren für mich absolutes Neuland und machten dieses Buch erst besonders spannend und aufregend. Die Story hat mich wirklich überrascht. Denn "Ich fürchte mich nicht" ist keine typische Dystopie. Wer also auf ganz viel Krieg, Action und zerstörte Welt steht und genau so etwas von einer Dystopie erwartet, der ist bei diesem Buch vollkommen falsch. Denn die typisch dystopischen Elemente stehen hier eindeutig im Hintergrund. "Ich fürchte mich nicht" dreht sich um Juliett und ihr Leben und eine Achterbahn an Gefühlen - das sollte man sich vor Augen führen. Wir erleben die Charaktere in verschiedenen Konstellationen und lernen sie somit kennen. Und im Endeffekt dreht sich dieses Buch auch hier rum: Um die einzelnen Konstellationen und ihre Beziehung zueinander. Auch wenn es keine typische Dystopie ist, so kann man nicht behaupten das Buch wäre langweilig - denn das ist es definitiv nicht. Es hat seinen Spannungspunkt nur einfach ein bisschen anders gesetzt und zieht den Leser damit in seinen Bann. Überrascht hat mich die Wandlung gegen Ende auch, denn sie hat noch einmal ordentlich Pfeffer in die Suppe gegeben. Ich könnte noch soooo viel mehr schreiben und schwärmen, aber das würde absolut spoilern. Das Ende ist sehr in sich abgeschlossen. Gleichzeitig eröffnet es ein neues Kapitel und der Leser will unbedingt wissen wie es weiter geht. Mein Fazit "Ich fürchte mich nicht" hat mich absolut und total aus den Socken gehauen. Es ist eine wirklich abwechslungsreiche und neue Dystopie die mich vor allem mit ihrem Inhalt und ihrem Schreibstil total begeistern konnte.Wer jedoch auf ganz viel Krieg, Action und zerstörte Welt steht und genau so etwas von einer Dystopie erwartet, der ist bei diesem Buch vollkommen falsch.

✿+


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