[Rezension] Spinnenkuss

Spinnenkuss

German Cover

Spiders Bite

English Cover


‘Spinnenkuss’ by Jennifer Estep

Elemental Assassin # 1

[Rezension] Spinnenkuss..

Inhaltsangabe:
Gin Blanco ist eine Auftragsmörderin, bekannt unter dem Namen »Die Spinne«. Geduldig liegt sie auf der Lauer, nähert sich ihren ahnungslosen Opfern und schlägt im richtigen Augenblick zu. Gnadenlos. Doch als sich ihr neuester Auftrag als Falle entpuppt, stürzt Gins Welt ins Chaos. Welcher ihrer unzähligen Feinde kennt ihre wahre Identität? Um ihren Gegner zu enttarnen, muss die Spinne ihr Netz verlassen und die Seite wechseln. Doch das Letzte, was man im Kampf gegen übermächtige Elementarmagie braucht, ist Ablenkung – besonders in Form des sexy Detectivs Donovan Caine …
(Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Ich habe mir viel von Spinnenkuss erwartet, da die Stimmen auf diversen Blogs durchwegs begeistert waren und auch ich schließe mich nun dieser Meinung an und kann euch sagen, dass es mir sogar besser gefallen hat, als Esteps Mythos Academy Reihe.

Gleich zu Beginn stolpern wir mitten in das brutale und auch chaotisch Leben der Auftagsmörderin Gin, die nach außen hin immer hart tut und jedem in wenigen Sekunden umbringen kann – immerhin ist sie ein Profi – aber auch schon ein tragisches Schicksal und trauriges Leben hinter sich hat. Deswegen verwendet sie diese Rolle der Gin Blanco nicht nur um als Assassin Geld zu verdienen, sondern ist auch im privaten Leben knallhart, um sich selbst zu schützen und schwache Gefühle im Keim zu ersticken.

Doch dann stirbt ein Freund und ihr Schicksal verstrickt sich mit dem regelverliebten, sturen, geradlinigen, korrekten Detective Donovan Caine – ein Gespann,  das auf dem ersten Blick vielleicht nicht so gut zusammen passt, aber bei dem man vom ersten Augenblick an das Knistern spüren kann. Und da das Buch für Erwachsene geschrieben ist, ist sich Gin auch nicht zu schade, um uns daran teilhaben zu lassen, was sie gerne mit dem Detective anstellen würde – oder im späteren Verlauf nimmt sie sich einfach, was sie möchte. Ja, das war ganz ‘nett’ zu lesen, muss ich sagen. ;)

Aber nicht nur die hitzige Romanze ist ein Genuss, sondern auch die Geschichte selber, die Geheimnisse aufdeckt, falsche Fährten und Verräter findet und vieles, vieles mehr.

Auch wenn das jetzt alles toll klingt und sich wie ein fünf Sterne Buch anhört, muss ich trotzdem auch ein paar Kritikpunkte nennen und erklären, warum es dann doch nur vier Sterne geworden sind.

Zu einem war der Kriminallfall, den Gin, Caine und Finn aufgeklärt haben, nicht so schwer zu entschlüsseln und hier waren doch ein paar Dinge leicht selbst zu lösen oder vorhersehbar.
Außerdem war mir persönlich zu wenig Humor in dem Buch, der mich auch mal so richtig zum Lachen oder Schmunzeln gebracht hätte.
Und obwohl ich Gin generell als Charakter mochte, hat es doch manchmal genervt, dass sie so oft auf die Tranendrüse gedrückt hat. Ich habe es auch schon beim dritten, vierten oder fünften Mal verstanden, dass er wie ein Vater für sie war und sie ihn vermisst, oder dass ihr Schicksal als Kind furchtbar war … – aber es kam immer wieder das gleiche Gejammer, dass ich es nach dem x-ten Mal nicht mehr lesen wollte und langweilig wurde.

Trotz meiner Kritik war es aber dennoch ein sehr unterhaltsames Buch, dass ich durch den typisch flüssigen Schreibstil von Estep schnell lesen könnte und mir auch gut gefallen hat.
Ich weiß zwar noch nicht, ob ich sofort mit Band zwei weiterlesen werde, aber ich werde die Reihe auf alle Fälle weiter verfolgen.

Cover:
Das deutsche Cover passt wirklich gut zur Geschichte und gefällt mir auch sehr, besonders da Gin darauf passend rüber kommt, mit ihrer Kick-Ass-Attitude. ;)

All in all:
Eine konstant gute Urban Fantasy Geschichte für Erwachsene mit dem nötigen Prickel-Faktor, die aber ein wenig mehr Humor und knifflige Fragen vertragen hätte. Eine Reihe, die ich auf alle Fälle im Auge behalten werde und gerne weiter empfehle.

Rating:
4 of 5 points – (Great, Great, Great)

Quotes: ( © Estep)

Gin: Donovan Caine war in die Loge getreten. Ich kannte Caine vom Sehen – und seinen Ruf. Donovan Caine war einer der wenigen ehrlichen Polizisten in der Stadt, aufgezogen von seinem geliebten, aber leider vorzeitig verstorbenen Detective-Daddy. Laut Fletcher gehörte Caine zu den Männern, die nie wegsahen, egal wer wie viel Druck auf ihn ausübte. Nahm keine Bestechungsgelder an. Dealte nicht mit Drogen. Himmel, laut Fletcher rauchte er nicht einmal.


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