[Rezension] Scythe - Die Hüter des Todes

[Rezension] Scythe - Die Hüter des Todes
[Rezension] Scythe - Die Hüter des TodesAutor: Neal Shusterman

Übersetzer: Kristian Lutze

[Rezension] Scythe - Die Hüter des Todes

In dieser Zukunftsvision von Autor Neal Shusterman wird die Menschheit von einer künstlichen Intelligenz regiert und es gibt keinerlei Wissen mehr, das die Menschen nicht erlangt haben. Das einzige Problem in dieser perfekten Welt ist es, dass die Menschen ewig leben können und dadurch laufend eine Überbevölkerung droht. Um dies zu verhindern, gibt es die Scythe, die die Aufgabe haben, Menschen auszuwählen, die sie töten. Unsere Protagonisten werden für diese Aufgabe als Lehrlinge auserwählt und lernen, was es bedeutet, über Leben und Tod entscheiden zu dürfen...

[Rezension] Scythe - Die Hüter des Todes

Ich lese aktuell sehr selten Dystopien, einfach weil der Hype darum schon etwas länger abgeklungen ist und man gefühlt schon alles mal gelesen hat. Doch dieses Buch hier zeichnet zur Abwechslung mal eine utopische Welt, also eine positive Zukunftsvision. Dieses Bild von einer perfekten Welt mit Menschen, die ewig leben, hat man an der ein oder anderen Stelle sicher schon mal gehört oder sich vorgestellt, doch ich persönlich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht, wo diese unsterblichen Menschen alle leben sollen und was passiert, wenn niemand stirbt, aber immer weiter Kinder zur Welt kommen. Deshalb finde ich die Idee dieses Buches unheimlich spannend, neuartig und neben seiner spannenden Geschichte und der normalen Handlung beschäftigt es sich gezwungenermaßen natürlich auch mit recht philosophischen Fragen über Leben und Tod, Sinn des Lebens und der Frage nach Gerechtigkeit.

Die Umsetzung finde ich ebenfalls ziemlich gelungen und habe das Buch sehr gerne gelesen. Von Anfang an ist es spannend und durch die ständige Thematik des Todes hat es auch eine bedrückende, mystische und dunkle Stimmung. Die Scythe an sich sind sehr geheimnisvoll und leben nach bestimmten Gesetzen, die nur für sie gelten, das Gesetz der restlichen Bevölkerung gilt für sie nicht. Im Laufe der Geschichte, die an sich eher ruhig ist und vor allem atmosphärisch begeistern kann, kommen immer wieder neue Denkanstöße auf den Leser zu und die ein oder andere Überraschung macht die Geschichte rund. Ich kann auf jeden Fall nachvollziehen, dass die Geschichte im Ausland gehypt wurde, einfach weil das Thema trotz der vielen Zukunftsthemen noch so neu und für eine Jugendbuch auch eher untypisch ist. So weit ich weiß, ist die Geschicht auf drei Teile angelegt und ich werde auf jeden Fall weiterlesen, wenn die nächsten Bände erscheinen.

[Rezension] Scythe - Die Hüter des Todes

Unsere Protagonisten sind hier Citra und Rowan, die beide aus unterschiedlichen Kreisen stammen und erst mal nicht viel miteinander gemein haben. Doch sie beide werden von einem Scythe auserwählt, sich in die Ausbildung zu begeben, aus dem paradoxen Grund, dass sie beide am wenigsten diesen Job haben wollen und keinen Spaß daran haben, zu töten. So begleiten sie den Scythe bei seiner Arbeit und lernen sich selbst, den anderen und das Leben im allgemeinen besser kennen, sodass sie sich auch im Verlauf der Geschichte sehr weiterentwickeln. Ich mochte beide auf ihre Art und Weise sehr, wie die beiden sich kennen lernen und zu einander stehen, hätte für mich nicht sein müssen, aber in diesem Rahmen, in dem sie aufeinander treffen, fand ich auch das spannend. Das Buch hat viele gute Figuren in sich, einige haben noch Potenzial, auf das ich in den weiteren Bänden hoffe, aber einige waren schon sehr cool und nicht unbedingt 0815.

[Rezension] Scythe - Die Hüter des Todes

Der erste Band von "Scythe" hat mir aufgrund der neuartigen Idee und der tollen Stimmung sehr gut gefallen, sodass auch dieser recht dicke Schinken sehr kurzweilig zu lesen war. Ich bin auf jeden Fall so angetan von der Story, dass ich mich schon auf die Fortsetzung freue und hoffe, einige Figuren noch besser kennenzulernen und zu erfahren, wie es weitergeht. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne Zukunftsromane liest, aber auch vor der Thematik des Todes und Tötens keine Bange hat, sondern sich gerne auf eine eher bedrückende, aber ebenso spannende Stimmung einlassen möchte. Auf jeden Fall zu empfehlen!

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