Rezension - P.C. Cast & Kristin Cast, Gezeichnet

[Rezension] P.C. Cast & Kristin Cast, Gezeichnet

(c) Weltbild


KlappenbroschurWeltbild-Ausgabe431 SeitenHouse of Night 1
Inhalt (lt. U4-Text):Als auf der Stirn der 16-jährigen Zoey Redbird eine saphirblaue Mondsichel aufscheint, weiß sie, dass ihr nicht viel Zeit bleibt, um ins House of Night, das Internat für Vampyre, zu kommen. Denn jetzt ist sie Gezeichnet. Im House of Night soll sie zu einem richtigen Vampyr ausgebildet werden - vorausgesetzt, dass sie die Wandlung überlebt. Zoey ist absolut nicht begeistert davon, ein neues Leben anfangen zu müssen, so ganz ohne ihre Freunde. Das einzig Gute ist, dass ihr unerträglicher Stiefvater sie dort nicht mehr nerven kann.Aber Zoey ist kein gewöhnlicher Vampyr, sie ist eine Auserwählte der Vampyrgötting Nyx. Und sie ist nicht die Einzige im House of Night mit besonderen Fähigkeiten.
Zum Buch:
Internatsfeeling, Intrigen und Freunschaften - eine klassische Teeniestory mit paranormalem Topping.
Zoey wird Gezeichnet. Das heißt: sie muss ins House of Night - ein Internat für Vampyre - oder sterben. Sie entscheidet sich klar für das Internat - allerdings ist es nicht so einfach, das ihren Eltern beizubringen. Vor allem ihr Stiefvater sieht in den Vampyren den Teufel und würde Zoey lieber tot als untot sehen.
Als Zoey dann in der Schule ankommt, wird klar, dass sie ausergewöhnlich ist. Im Gegensatz zu den anderen Jungvampyren ist ihre Zeichnung schon viel weiter fortgeschritten und ähnelt jenen der erwachsenen Vampyre sehr. Damit stößt sie nicht nur auf Bewunderung, sondern vor allem auch auf Neid. Zoey steht ein schwieriges Schuljahr bevor ...
Zoey ist ein typischer rebellischer Teenager. Dabei ist sie im Grunde nur ihrer Familie gegenüber rebellisch und verhält sich in der Schule beinahe mustergültig. Ihre Abneignung gegen ihre Familie resultiert vor allem aus ihrem unerträglich steifen Stiefvater, der ihre Mutter und die Kinder unterdrückt und sich ohne Rücksicht auf Verluste durchzusetzen versucht.
Interessant sind vor allem Zoeys indianische Wurzeln, die der inzwischen ein wenig abgekauten Vampir-Thematik etwas mehr pepp geben.
Im House of Night fügt Zoey sich schnell ein und gewinnt einige gute Freunde, die ihr die Eingewöhnung leichter machen. Natürlich gibt es auch einen Erzfeind - Miststück Aphrodite, beliebtestes Mädchen des Internats und eifrig darauf bedacht, dass Zoey durch ihre ungewöhnliche Zeichnung nicht mehr Aufsehen erregt als sie selbst.
Und da eine Teenie-Geschichte ohne Romantik und ein wenig Herzklopfen nur eine halbe ist, gibt es auch den umwerfenden Eric Night, der sich ausgerechnet für Zoey interessiert.
Im Gesamten betrachtet handelt es sich hierbei um keine umwerfend brilliante, aber doch um eine sehr flüssige, spannende und gut zu lesende Geschichte, die den Leser wohl zu fesseln weiß, ohne große Ansprüche zu stellen.
Es bleiben genug Fragen offen - beziehungsweise stellen sich genug - um neugierig auf den nächsten Band zu machen.
[Rezension] P.C. Cast & Kristin Cast, Gezeichnet


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