[Rezension] Marvel’s Doctor Strange

Gestern noch Preview, heute offizieller Deutschlandstart. Darf ich vorstellen? Marvels neuer Superheld:

[Rezension] Marvel’s Doctor Strange

Wir beginnen ganz harmlos und lernen Dr. Stephen Strange als herausrragenden Neurochirurgen kennen. Berauscht von dieser Expertise schwebt sein Ego in schwindelerregenden Höhen. Nur ein Patzer, eine Unachtsamkeit und ein Unfall hinterlässt ihn mit Händen, denen die präzise Entfernung einer Pistolenkugel kein zweites Mal gelingen wird. Er begibt sich auf die Suche nach Heilung - wie wird er das Zittern wieder los, wie kann er in sein altes Leben zurück? Sein Weg führt ihn nach Nepal, genauer zum Guru „ The Ancient One" (übrigens grandios gespielt von Tilda Swinton) und das eigentliche Abenteuer beginnt. Selbstverständlich gibt es auch einen Bösewicht, Kaecilius und seinen Plan dunkle Mächte der „ Dark Dimension " freizulassen.

Der Rest ist ein Marveltypischer Superheldenactionfilm, der die Entstehung eines Superhelden begleitet. Wir erleben Strange in ungeahnten Höhen, genauso wie an wirklich dunklen Tiefpunkten. Wir lernen einen verzweifelten Mann kennen, dessen Ego bisher alles bestimmt hat und von dem wir hoffen, dass er sich einmal im Leben nicht für sich entscheiden wird. So viel zum Plot. Ihr kennt mich: Mehr Detail zur Handlung werdet ihr hier nicht finden. Bei mir gibt es jede Rezension so gut es geht spoilerfrei😉.

Ich mag Filme in 3D nicht. Meistens. Wirklich. Oft empfinde ich das als raus geschmissenes Geld. Viel zu wenig wird meinen Augen dafür geboten. Nicht so jedoch bei Doctor Strange. Hier haben sich die Macher visuell wirklich ins Zeug gelegt: Gebäude, Böden, Gegenstände, ja ganze Städte falten sich wie in einem Kaleidoskop zusammen, was oben war, ist plötzlich unten und umgekehrt. Aber wir sehen nicht nur schöne Bilder im Hintergrund, sondern als Teil des gesamten Films - über die sich immer wieder wandelnden Fassaden rennen, springen und kämpfen unsere Protagonisten immer und immer wieder.

Ihr seht: Ich bin verliebt. Verliebt in den brillanten Benedict Cumberbatch. Verliebt in die Visuals. Verliebt in die Musik. Mal wieder hat Marvel es geschafft mich zu fesseln, mich zu überzeugen, mich lachen zu lassen (Humor können die einfach ;)). Für mich war der Film phänomenal! Ich übernehme für diese Rezension allerdings keine Gewähr. Ihr kennt das ja mit den Geschmäckern: Doctor Strange kann für mich phänomenal gewesen sein, für jemand anderes allerdings der letzte, abgespacte Mist... Es gibt nur eine Möglichkeit mehr herauszufinden: Ab ins Kino mit euch🙂. Ach und bleibt sitzen, bis ganz zum Ende des Abspanns. Ja nicht zu früh den Kinosaal verlassen😉.

5 von 5 Sternen

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