[Rezension] Love on Paper

Autorin: Katrin BongardVerlag: Red Bug BooksFormat: ebookSeitenzahl: 374Preis: €3,99Kaufen? mobiReihe: -
[Rezension] Love on Paper

Inhalt
Maya arbeitet als Volontärin in einem Verlag und ist dort dafür zuständig, eingesendete Manuskripte durchzuschauen und die guten herauszupicken. Als ihr eins aus einer anderen Abteilung übergeben wird, verliebt sie sich sofort in dieses Manuskript und ist fest entschlossen, es veröffentlichen zu lassen. Leider stellt sich das als nicht so leicht heraus, denn zuerst muss der Autor überzeugt werden, der das Schriftstück nicht selbst eingesendet hat. Als Maya Simon kennenlernt, ergibt sich aber nicht die Gelegenheit, ihn darauf anzusprechen...

Meinung
Maya liebt Bücher über alles und das hat auch einen großen Einfluss auf die Geschichte. Sie arbeitet in einem Verlag, was mir sehr gefallen hat, da man dadurch so ein paar Einblicke bekommt, die ich extrem interessant fand. Außerdem werden oft Klassiker angesprochen (von denen ich noch keinen gelesen habe...) und es wird auch aus dem besagten Manuskript von Simon zitiert. Dieses Konzept vom Buch im Buch mochte ich sehr, zumal es wirklich sehr intensiv und berührend geschrieben war - natürlich genau so, wie die Protagonistin es auch einschätzt.
Das Zusammenspiel der Charaktere hat mir sehr gefallen. Maya leidet noch unter dem kürzlichen Tod ihrer Mutter, versucht aber so gut es geht mit allem weiterzumachen, wozu auch ihr Job gehört. Ihre Kollegin Ruby ist einfach fantastisch und auch die anderen Charaktere habe ich ausnahmslos gemocht und bin traurig, dass ich jetzt, wo das Buch vorbei ist, nichts mehr von ihnen lesen werde. Gerade Simon hat es mir angetan, weil man ihn nicht direkt durchschauen kann.
Das Buch wird dem New Adult Genre zugeordnet, was am Alter der Protagonisten liegt, die so Anfang zwanzig sind. Das mochte ich sehr, da die Protagonistin sich neben ihren anderen Problemen überlegen muss, was sie in ihrem Leben machen und welchen Weg sie einschlagen möchte und viele Leser das sicher nachempfinden können. Daneben kommt das Buch vollständig ohne Erotik aus, was man in diesem Genre selten antrifft. Das hat aber auch kein bisschen gefehlt.
Da der Roman viele Themen wie Trauer, Verlust, Freundschaft, Familie und was weiß ich was noch alles anspricht, ist wirklich alles vorhanden. Diese Geschichte lebt außerdem davon, dass man die Charaktere mag und für mich war es praktisch unmöglich, das nicht zu tun.
Mir fällt absolut nichts ein, was ich kritisieren könnte.
5/5 Punkten

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