Rezension: Kuckucksmädchen


Eva Lohmann – Kuckucksmädchen


Rezension: Kuckucksmädchen
“Kuckucksmädchen” bei amazon.de


Kurzbeschreibung:
„Wanda und Jonathan sind zur gleichen Zeit am gleichen Ort und lieben sich auf diese hübsche Art und Weise. Warum also sollten sie sich nicht festlegen?
Aber Wanda schaut lieber zurück als nach vorn. Hat sie in der Vergangenheit die richtigen Entscheidungen getroffen? Um ganz sicher zu gehen, beschließt sie, sich in die gemachten Nester ihrer Exfreunde zu setzen…“
Auf der Suche nach dem großen Glück…
Wanda steht an einem Wendepunkt in ihrem Leben. Ihr derzeitiger Freund bietet ihr alles, was sich eine Frau nur wünschen kann und Wanda macht einen Rückzieher.
Doch dann nimmt ihr Herz Kontakt zu ihr auf und gemeinsam begeben sich die beiden auf die Suche nach dem großen Glück.
Es ist ein beschwerlicher Weg, in dem man sich in allen Altersgruppen wiederfinden kann.
Immer diese furchtbar bohrenden Fragen im Hinterkopf. Ist das richtig? Was wäre, wenn? Wenn man eine Entscheidung anders getroffen hätte, wie wäre dann das Leben verlaufen?
Eva Lohmann muss ihre Protagonistin ganz behutsam an die Selbsterkenntnis heranführen, dass es immer ein Risiko gibt und das Leben nicht auf seine Mitbewohner wartet.
Es ist eine schmerzliche Erfahrung und als Leser durchlebt man diese auf den wenigen Seiten sehr intensiv.
Sprachlich ging mir die Geschichte teilweise aber nicht wirklich nahe.
Die Ausdrucksweise von Wanda, 30 Jahre alt, mutete manchmal wie die eines Teenagers an.
Was ich auch ein bisschen schade finde, ist die Festlegung auf den Eintritt in das 30. Lebensjahr.
Irgendwie scheinen große Ängste mit diesem Alter verbunden zu sein. Ich komme da erst in einigen Jahren hin, aber jetzt verstehe ich diesen Hype nicht wirklich.
Die Angst, etwas zu verpassen, kennt man doch eigentlich in jedem Alter. Immer werden sich Menschen fragen, wie ihr Leben vielleicht anders mit dieser oder jener Entscheidung hätte verlaufen können…
„Kuckucksmädchen“ ist selbstironisch und kritisch, beleuchtet es doch die inneren und äußeren Zwänge sehr intensiv, in denen sich unsere Gesellschaft selbst gefangen hält.
Die innere Zwiesprache mit dem eigenen Herzen ist glücklicherweise nicht kitschig geworden, sondern verdeutlicht den Konflikt auf äußerst anschauliche Weise.
Das war meine persönliche Ersterfahrung mit Eva Lohmann, doch weitere Bücher werden sicherlich folgen.
Bewertung: Rezension: Kuckucksmädchen Rezension: Kuckucksmädchen Rezension: Kuckucksmädchen Rezension: Kuckucksmädchen

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