Rezension: "Klappe zu Balg tot" von Regina Schleheck

Rezension: Klappe zu Balg tot von Regina Schleheck
Bitterböse Kurzgeschichten
ISBN-Nr. 978-3940680396139 Seitenerschienen im cenarius Verlag
Klappentext:
Überschrift über einer historischen Babyklappe (Torno) am Hamburger Findel- und Waisenhaus: Auf dass der Kindermord nicht künftig werd verübet, Der von tyrannscher Hand der Mutter oft geschicht, Die gleichsam Molochs Wuth ihr Kindlein übergiebet, Ist dieser Torno hier auf ewig aufgericht. ANNO 1709. Die Titelgeschichte Klappe zu Balg tot nimmt das Thema auf, schildert Facetten der alltäglichen Grausamkeit, die auch den anderen Geschichten von Regina Schleheck zugrunde liegen.
Meine Rezension:
Das Buch ist eine Sammlung bitterböser Kurzgeschichten, die vielleicht auf einen sensiblen Menschen erschütternd wirken können. Doch mit dem Gedanken … so spielt das Leben … kann man dieses Buch mit Genuss verschlingen.Die Autorin schildert Altagssituationen mit Pepp und unverblümten Worten, die mich oft auf zum Schmunzeln oder auch zum Kopfschütteln brachten.Je nach Geschichte und Situation habe ich mit den Hauptprotagonisten mitgefiebert oder mich einfach nur tierisch über ihre Naivität aufgeregt.Ohne genau auf die einzelnen Kurzgeschichten einzugehen, denn die müsst ihr einfach selbst lesen, kann ich dieses Buch nur weiterempfehlen.Der legere Schreibstil und die versteckten Ironien sind ein gelungener Mix für ein paar tolle Lesestunden. Abwechslungsreich und unterhaltsam.
Rezension:
5 von 5 Punkten


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