[Rezension] Brodi Ashton, Ewiglich die Sehnsucht

[Rezension] Brodi Ashton, Ewiglich die Sehnsucht
379 SeitenOetingerHardcover mit SchutzumschlagErster Teil einer TrilogieFortsetzung: Ewiglich die HoffnungOT: Everneath
Inhalt (lt. U4-Text):Wenn die Sehnsucht größer ist als die Vernunft ...Wenn die Hoffnung stärker ist als die Angst ...Wenn die Liebe ewig ist ...
Nikkis Erinnerung ist das Einzige, was ihr geblieben ist. Die Erinnerung an Jack, ihre große Liebe. Nach hundert Jahren, die sie im Ewigseits verbannt war - Jahren voller Sehnsucht -, darf Nikki noch einmal zurückkehren in ihre Welt, um Abschied zu nehmen, bevor sie an der Seite des verführerischen, aber undurchschaubaren Cole endgültig in die Unterwelt eintreten muss. Doch bald schon wird Nikki klar, dass Jack sie nicht ein weiteres Mal gehen lassen wird. Und dass Liebe stärker ist als alle Macht der Welt ...
Zum Buch:Der Auftakt zu Brodi Ashtons Ewiglich-Trilogie ist vielleicht nicht atemberaubend, aber solide und unterhaltsam.Nach hundert Jahren im Ewigseits - welche einem halben Jahr in der Oberwelt entsprechen - taucht Nikki wieder auf, denn sie bekommt noch eine letzte Chance, sich von Freunden und Familie zu verabschieden, bevor sie für immer in den Tunneln des Ewigseits verharren muss. Allerdings hat Nikki nicht damit gerechnet, dass alte Gefühle so schnell wieder hochkommen würden und ihr bald die Vorstellung einer Ewigkeit in der Verdammnis nicht mehr so leicht fallen würde. Vor allem Jack, Nikkis Exfreund, macht ihr den Abschied schwer. Aber auch Cole, jener Ewigliche, der Nikki damals in die Unterwelt geführt hat, setzt alles daran, sie für sich zu beanspruchen, denn in ihr erkennt er etwas Besonderes.Für Nikki beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn nur sechs Monate bleiben ihr, bis sie in die Unterwelt zurückkehren muss - und dann für immer.
In dieser rasant erzählen Liebegeschichte geht es um die Grenzen zwischen Gut und Böse, um ewiges Leben gegen ewige Tortur. Die Autorin hat sich von der griechischen Mythologie beeinflussen, wobei sie sich vor allem die Geschichten von Orpheus und Eurydike bzw. von Persephone zum Vorbild nimmt. Bei dieser guten Grundidee wünscht sich der ein oder andere Leser vielleicht doch ein wenig mehr Hintergrundwissen und mehr griechisch-mythologischen Flair, der uns vielleicht noch in den Folgebänden erwartet.
Der Erzählstil ist rasant und mitreißend, Nikki erzählt aus der Ich-Perspektive. In Rückblenden wird dem Leser erklärt, was vor Nikkis Gang in die Unterwelt geschehen ist und inwiefern sich die alte Nikki von der um hundert Jahre gealterten Nikki unterscheidet.Die Charaktere bleiben im Gesamten recht flach, wobei natürlich Nikki am besten ausgearbeitet ist. Besonders auf Cole wird wenig eingegangen und er wird recht negativ dargestellt, wobei ihm m.E. Unrecht getan wird.
Kurz und knapp gesagt: Ewiglich die Sehnsucht ist spannende Fantasy mit mythologischem Hintergrund, die mit bitter-süßer Liebesgeschichte Mädchenherzen zum höher schlagen bringt.
[Rezension] Brodi Ashton, Ewiglich die Sehnsucht
Mein Dank anOetinger


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