[Rezension] Böses Blut von Rhiannon Lassiter

Böses-Blutx Autorin: Rhiannon Lassiter
x Übersetzerinnen: Anna Julia Strüh, Christine Strüh
x Titel: Böses Blut
x Originaltitel: Bad Blood
x Genre: Fantasy/Horror/Jugendbuch
x Erscheinungsdatum: 04. April 2008
x 400 Seiten
x Fischer Schatzinsel
x ISBN: 3596852978
x zum englischen Trailer: *klick*
x zur Leseprobe: *klick*
x Erste Sätze: Der Anfang. Hoch über dem Bergsee kreisten schwarze Vogelgestalten, gleiten über das dunkle, von Tang und Algen durchzogene Wasser, schweben über dem dichten Wald. Es ist Winter, die kahlen Äste recken sich in den bleiernen Himmel hinauf wie verkrüppelte Arme, karg und trostlos erstreckt sich die Landschaft darunter.

Klappentext:

Wenn dir dein Name zum Verhängnis wird …

Ein altes englisches Landhaus. Ein geheimes Spielzimmer. Spuren mysteriöser Opferrituale und dreißig Puppen, denen die Augen herausgeschnitten wurden. Als John, Katherine, Catriona und Roland im Haus ihrer verstorbenen Stiefmutter ankommen, machen sie eine entsetzliche Entdeckung nach der anderen …

Rezension:

An “Böses Blut” von Rhiannon Lassiter faszinierte mich schon das beunruhigende Cover, welches für mich ein wahres Kunstwerk darstellt und umso verzauberter war ich, als ich das Buch zum ersten Mal öffnete und feststellen durfte, dass jede einzelne Seite mit den dornigen Ranken verziert ist, die auch auf dem Cover zu finden sind. Nachdem ich dann auch noch feststellte, dass sich die Geschichte um ein unheimliches Haus dreht stand fest: MUSS ich lesen.

Rhiannon Lassiters Schreibstil ist genial. Sie schreibt so bildlich, dass sie den Leser mit den Sätzen geradezu einwebt und ihn tief in die Geschichte zieht. Ich bekam während des Lesens kaum noch etwas von meiner Umwelt mit, weil ich dermaßen gefesselt war und bei jedem neuen betitelten Kapitel dachte ich “nur noch eins, bevor ich schlafen geh” – bis ich das Buch schließlich fertig gelesen hatte und die Nacht vorbei war.

Die Charaktere der Geschichte sind wie aus dem Leben gegriffen. Im Mittelpunkt steht eine erst zwei Jahre bestehende Patchworkfamilie mit vier Kindern – nämlich Catriona und Roland – die zu Harriet gehören und Katherine und John – die Kinder von Peter. Der größte Unruhepunkt in der Gruppe sind von Anfang an die Mädchen, die beide Cat/Kat gerufen werden. Keine möchte ihren Namen zur besseren Verständlichkeit ändern, aber das stellt nur das Fundament ihres gegenseitigen Hasses dar.

Um die Wogen zu glätten, beschließen Peter und Harriet im Elternhaus von Peters verstorbener Frau, bzw. der toten Mutter von Kat und John, einige Wochen Urlaub zu machen. Allerdings geschehen nach kurzer Zeit seltsame Dinge. Kat entdeckt ein geheimes Spielzimmer, in dem sie Kinderbücher ihrer Mutter findet, aus denen fast alle Namen gestrichen wurden und Cat entdeckt unheimliche Puppen, die immer wieder wie von Geisterhand in ihrer Nähe auftauchen. Die beiden Jungs haben unangenehme Erlebnisse im Wald, Alpträume häufen sich und Angst wird zu Panik.

Mehr möchte ich von der Geschichte nicht verraten, da sie so genial ist, dass ich dieses Erlebnis niemandem nehmen möchte. Natürlich ist die Story dem Fantasygenre zuzuordnen, aber durch sich im Laufe der Geschichte häufende Ereignisse gibt es immer mehr Horrorelemente, die dem Leser die Nackenhaare aufstellen.

Ich bin absolut begeistert und “Böses Blut” wandert direkt auf die Lieblingsbuch-Liste.

Fazit:

Tolle Aufmachung und eine geniale Geschichte, die einem die Nackenhaare aufstellt. Lieblingsbuch.

Bewertung:

5Über die Autorin (lt. Klappentext):

Rhiannon Lassiter wurde 1977 in London geboren und ist die älteste Tochter der Jugendbuchautorin Mary Hoffman. Ihren ersten Roman “2367 – Experiment Hex” veröffentlichte sie im Alter von neunzehn Jahren. am liebsten liest und schreibt sie Fantasy und Science-Fiction, arbeitet aber auch als Journalistin. Ihre Bücher wurden bislang in über zehn Sprachen übersetzt. Lassiter lebt und arbeitet in Oxford.


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