[Rezension] Abgeschnitten – Fitzek & Tsokos

[Rezension] Abgeschnitten – Fitzek & TsokosEin dreizehnjähriges Mädchen tötet einen schwer verletzte Mann, der im Wald ausgesetzt wurde, eine Comiczeichnerin verkriecht sich auf der Insel Helgoland vor Ihrer Vergangenheit und stolpert vor Ihrer Haustür über eine Leiche. Ein BKA Patologe findet in einer übel zugerichteten Frauenleiche den Hinweis, dass seine Tochter entführt wurde und ein Mädchen leidet in einem ehemaligen Bunker Höllenqualen, denn sie wird vergewaltigt und schwer verletzt zurück gelassen. Aber der Täter verspricht ihr das er zurück kommt und sagt ihr auch was er mit ihr vor hat wenn er wieder bei ihr ist. Seine Worte, dass sie dies nicht überleben wird treiben das junge Mädchen dazu, den von ihm zurück gelassenen Strick zu benutzen.

Helgoland, vollkommen von der Außenwelt abgeschnitten, denn das Unwettertief “Anna” hällt die Insel auf Trab und sorgt dafür das die Hälfte der Bewohner ihre Häuser verlassen und aufs Festland flieht. Zweiter Schauplatz ist Berlin, die Stadt in der der BKA Patologe Herzfeld lebt und Arbeitet.
Das Buch ist in verschiedene Erzählstränge unterteilt, und jeder Charakter erzählt seine eigene Geschichte. Die einzelnen Geschichten finden am Ende des Buches zusammen und die Story nimmt eine dramatische Wendung. Die beiden Autoren streuen viele falsche Hinweise, welche teilweise wirklich verwirrend für mich waren, aber der Spannung des Buches keinen Abbruch getan haben, im Gegenteil. Schnell verfällt man selbst in diesen Ermittlermodus und überlegt fieberhaft welche Hinweise nun falsch sind und welche nicht.

Die Charaktere sind ziemlich gut ausgearbeitet und sehr detaliert beschrieben.
Fiona hat mich am meisten überrascht, denn mit der Wendung in der von ihr erzählten Geschichte habe ich nicht gerechnet. Linda verschließt lange die Augen vor der Wahrheit, entschließt sich aber dann doch dem BKA Patologen Paul Herzfeld zu helfen. An ihrer Seite der Hausmeister der Klinik in Helgoland, Ender Mueller, ein sehr witziger Charakter. Zu guter Letzt Hannah, die Tochter von Herzfeld, die wie es scheint in einem Bunker gefangen gehaten wird, dort brutal vergewaltigt und verletzt wird.

Aber nichts ist wie es scheint.

Für mich war dies das erste Buch des Autors Sebastian Fitzek. Ich hatte vor einiger Zeit im Sat 1 Frühstücksfernsehen seinen Auftritt zusammen mit dem Patologen und Co. Autor Michael Tsokos gesehen und war sofort von dem Buch angetan.

Die Idee, ein solches Buch mit jemandem zu Schreiben, der Tag für Tag an toten Menschen arbeitet fand ich interessant, konnte mir aber nicht vorstellen, dass ein solch “lebendiges” Buch dabei heraus kommen wird.

Die Message hinter dem Buch ist vollkommen klar und springt einem förmlich ins Gesicht.

Für mich eines der besten Bücher die ich in diesem Jahr gelesen habe.


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