Rezension Abby McDonald: Summer of Love

Rezension Abby McDonald: Summer of LoveTaschenbuch: 352 Seiten
Preis: 7,99 €
Sprache: Deutsch
Verlag: cbj (Erschienen am: 12. März 2014)
ISBN: 3570402347
Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 12 Jahre
(Hier direkt bei Amazon kaufen)


~~~~~~~~~~~ Informationen zur Reihe

1. Summer of Love (Einzelband)


~~~~~~~~~~~ Kurzinformationen
Sadie ist verliebt – aber leider einseitig. Garrett ist ihr bester Freund und sie verstehen sich blind, wenn es um tragische russische Literatur oder 80er Indierock geht. Doch ins Sommercamp fährt er gnadenlos ohne sie. Stattdessen darf sie sich am Telefon seine neuesten Mädchengeschichten anhören. Sadie hat die Nase voll, nimmt einen Ferienjob im angesagtesten Café der Stadt an und verordnet sich eine totale Garrett-Entzugskur – inklusive peinlicher Rückfälle, neuer Freunde und einem doppelten Schuss Romantik … (Quelle: amazon.de) ~~~~~~~~~~~ Erster Satz
Eins musst du wissen: Ich bin seit zwei Jahren hoffnungslos und unglücklich in Garrett Delaney verliebt. 

~~~~~~~~~~~  Eigene Meinung Das Cover finde ich wirklich bezaubernd und zum Titel wirklich passend - aber beim Inhalt könnte man nach dem Lesen etwas stutzen.
Die Charaktere sind an sich ganz stimmig. Unsere Protagonistin Sadie kann zwar manchmal eine ausgesprochene Dummtorte sein, aber das kann man ihr verzeihen. Sie ist nämlich meistens ein süßer, kleiner Tollpatsch und hat ihre niedlichen Marotten. Sie versucht stehts anders zu sein als alle anderen, was aber vor allem an ihrem besten Freund Garrett liegt. Garrett ist nämlich ihr bester Freund, zumindest ist das so von seiner Seite aus. Er wirkt ein bisschen hochnäsig und so, als wenn er sich für was Besseres hält. Gleichzeitig kann man Sadie auch verstehen, zumindest ein bisschen. Bis auf die Tatsache, dass er extrem sprunghaft ist. Kayla war einmal ihre beste Freundin und mausert sich wieder zu seiner. Sie scheint sehr bodenständig und als ob sie schon viel erlebt hat in ihrem Leben. Und dann darf man natürlich Aiko und LuAnn, ihre zwei neuen und taffen Arbeitskolleginnen, nicht vergessen. Mit ordentlich Pfeffer im Hintern wuseln sie durch Sadies Leben.
Abby McDonalds Schreibstil konnte mich packen, aufgrund der Tatsache, dass er herrlich zum Buch passte. Sie schreibt in einem sehr jugendlichen Stil und verfällt teilweise sogar in eine Umgangssprache. Doch das Ganze lässt den Roman nur noch authentischer wirken. Ebenso fand ich es wirklich toll, dass die Protagonistin den Leser an der ein oder anderen Stelle direkt anspricht.
Mit der Story hat Abby McDonald einen schönen Schmöker für zwischendurch erschaffen. Sadie und Garrett sind ein Herz und eine Seele, sie verstehen sich blind. Schließlich sind sie auch schon ziemlich lange beste Freunde. Wäre da bloß nicht das Problem mit den Gefühlen. Denn schon seit zwei Jahren ist sie unglücklich verliebt in ihren besten Freund. Umso besser, dass er nun sechs Wochen weg ist und sie Zeit hat von ihm loszukommen. Da hilft ein Nebenjob doch auch perfekt bei. Mal abgesehen von ihren Arbeitskolleginnen und ihrer neuen alten Freundin Kayla, denn auch diese helfen ihr die "Garrett-Manie" loszuwerden. 
Das Buch ist gleich von Beginn an wirklich interessant und man versucht vor allem permanent mit unserer Protagonistin zusammen, die Verliebtheit loszuwerden. Hierfür gibt es natürlich auch immer wieder super hilfreiche Tipps, die irgendwie super cool sind und total authentisch ins Buch passen. Und natürlich wird dem Leser Sadies Abhängigkeit von Garrett vor Augen geführt (was diese natürlich selbst nicht wahrhaben will) und das wiederum regt den Leser zum Grübeln über das eigene Leben an. Ich fand es ebenfalls toll, dass ich als Leserin Sadies Entwicklung so extrem gut nachvollziehen konnte. Die Tiefsinnigkeit die hinter der ein oder anderen Stelle steckt hat mich wirklich positiv überrascht, denn ich habe wirklich nicht damit gerechnet, mal ganz davon ab, dass sie eher leicht rüberkommen.  Ich muss jedoch ganz ehrlich sagen, dass ich den Titel absolut UNPASSEND finde, denn es ist wohl kaum ein "Summer of Love", wenn sich Sadie um jeden Preis der Welt entlieben will und daher jedweiige Romantik aus ihrem Leben verbannt. Da finde ich passte der englische Titel "Getting Over Garret Delaney" eher - oder direkt gesagt wie "Arsch auf Eimer". Das Ende wiederum beinhaltet Liebe und macht an sich eigentlich Lust auf mehr. Schade nur, dass es keinen folge Band gibt. ~~~~~~~~~~~  Fazit "Summer of Love" ist ein schönes Buch für Zwischendurch und vor allem perfekt geeignet für Leute die gerade liebestechnisch nicht besonders glücklich sind und keine Schnulze lesen wollen. Mit tollpatschigen aber herzlichen Charakteren entliebt man sich gemeinsam.


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