Review zu Eislicht Band 2

Bereits vergangenen Winter stellten wir unseren Leser die erste Eigenproduktion von altraverse, Eislicht von Anike Hage, vor. Nun erreichte unsere Redaktion auch die Fortsetzung des Fantasy-Titels.

Erneut präsentiert sich das Werk auf etwa 170 Seiten im Großformat von 210 mm x 148 mm und hochwertiger Klappenbroschur. Käufer der Erstauflage durften sich zudem auf ein beiliegendes Mini-Print freuen.

Handlung

Nachdem unsere Heldin Peruna in Winterthal ankam und auch tatsächlich eine kleine Stelle als Hausdienerin erlangte, fasst sie allmählich Fuß in der neuen Umgebung. Doch noch immer erscheint vieles mysteriös in der kleinen Ortschaft.

All diese mysteriösen Zustände sollen auch nicht abbrechen als wiederkehrende Alpträume den dringend benötigten Schlaf unserer Protagonistin stören. Diese verlässt daraufhin ihr Bett und folgt dem Jüngling, welchen wir bereits im Auftakt kennen lernten, in dem dunklen Wald, welcher die Residenz Meister Halvards umgibt.

Am nächsten Morgen hält Peruna diese Ereignisse zunächst noch für einen Traum, muss jedoch bald feststellen, dass die Mysterien nicht enden möchten. Im Verlauf der Geschichte wird einem möglichen Ursprung für besagte Träume nachgegangen.

Im Zuge dessen überrascht die Handlung mit einem kleinen Plottwist, welchen wir euch natürlich nicht vorwegnehmen möchten. Wie bereits der erste Band, überzeugte uns auch die Fortsetzung vollkommen. Wir vergeben daher 10,0 Punkte in dieser Kategorie.

Zeichenstil

Anike Hages sehr angenehmen Zeichenstil lobten wir bereits bei unserer vorherigen Review. Dieser Eindruck bestätigte sich erneut. Der zweite Band bewies insbesondere ihr Geschick im Umgang mit Kontrasten.

Zudem ist die klare Linienführung erneut ein Highlight der großflächigen Illustrationen. Dagegen sparsamer ist der Umgang mit ausgearbeiteten Hintergründen. Die übrige düstere Atmosphäre und erwähnte Kontrastführung wissen dies jedoch zu kaschieren.

Aufgrund dessen bewerten wir die Visualisierung mit insgesamt 9,0 Punkten.

Perspektive

Überwiegend verfolgen wir die Geschichte erneut aus Sicht unserer Heldin. Mit Fortschritt der Handlung erhalten wir zudem kleinere Einblicke auf die Welt durch den Mann, welcher Peruna seine Unterstützung anbietet.

Zudem darf sich der Leser auf weitere Informationen zu der Welt, insbesondere zu Winterthal direkt, freuen, welche Peruna einem Buch entnimmt. So ergänzt sich stückweise die Anschauung des Lesers auf diese von Anike Hage geschaffene Fantasy-Welt.

Mit einem kleinen Dämpfer aufgrund der angesprochenen Eindimensionalität, vergeben wir 9,5 Punkte an die Fortsetzung von Eislicht.

Fazit

Mit Eislicht legt altraverse somit eine äußerst empfehlenswerte Eigenproduktion vor. Erneut überzeugte uns sowohl die Geschichte als auch die stimmigen Illustrationen der deutschen Künstlerin Anike Hage.

Der Preis von 10 € pro Band erscheint zwar hoch angesetzt, aber wird der edlen Aufmachung des Manga definitiv gerecht. Zudem unterstützt du mit dem Kauf den lokalen Manga-Markt.

Abschließend möchten wir uns bei altraverse für den freundlichen Kontakt und die Bereitstellung eines Presse-Exemplares bedanken.

Bereits aus der Reihe Eislicht erhältlich: Review Eislicht BandReview Eislicht Band

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