Reisebericht Brasilien, Teil 1: Rio de Janeiro

Lesezeit: 3 Minuten

Ach, Brasilien. Das Land des Bossa Nova und heißer Samba-Rhythmen. Hier haben wir die ersten drei Wochen unserer fünfmonatigen Backpacking Reise verbracht.

Unsere Stationen in Brasilien

Ursprünglich wollten wir einen Abstecher in den Bundesstaat Bahia im Nordosten Brasiliens machen. Auch einen Besuch der Stadt Florianópolis hatte man uns empfohlen. Die Iguazú-Wasserfälle an der Grenze zu Argentinien und Paraguay wollten wir natürlich auch sehen. Und natürlich Rio de Janeiro und Sao Paulo…

Das Problem: Brasilien ist rund 24-mal größer als Deutschland, die Entfernungen sind somit gigantisch. Um nicht mehrere Tage nur in Bus oder Flugzeug zu verbringen, hieß es also: Prioritäten setzen!

Blick ueber die Favela Vidigal in Rio de Janeiro

Blick über die Favela Vidigal

Rio de Janeiro: Die Stadt im Dschungel

Aus einer Woche, die wir hier geplant hatten, wurden zwei. Trotzdem haben wir das Gefühl, zu wenig gesehen und diese Stadt nicht im Entferntesten verstanden zu haben. Im Ernst: Du könntest ein halbes Jahr in Rio verbringen, ohne dass Dir langweilig werden würde.

Reisebericht Brasilien, Teil 1: Rio de Janeiro

„Favela Experience“: Grafitti in Vidigal

Um lange Wege zu vermeiden, haben wir unseren Besuch in Rio aufgeteilt: In der ersten Woche waren wir im Viertel Vidigal, das in Strandnähe liegt. In der zweiten Woche haben wir in Lapa gewohnt. Von dort aus ist man in wenigen Minuten direkt im Zentrum von Rio.

Falls du Rio besuchen willst, informiere Dich vorher unbedingt über die Lage der Stadtviertel und die jeweilige Entfernung zu den Sehenswürdigkeiten. Um bspw. vom Zentrum aus an die Strände von Ipanema und Copacablanca zu kommen, musst Du mit Bus oder Taxi rund 30 bis 45 Minuten einplanen, mit der Metro ist es etwas schneller.

Entspannen in Vidigal

Mit einem herzlichen“Bem vindo!“ werden wir von unserem Fahrer Gustavo am Flughafen begrüßt. Ankunft in Rio de Janeiro um vier Uhr morgens. Über der Stadt liegt eine drückende Hitze. Wir fahren fast eine Stunde. Durch verwinkelte, immer steiler werdende Gassen führt unser Weg schließlich hinauf, bis Gustavo das Auto endlich am Rand einer dunklen Straße parkt. „Wo sind wir hier bloß gelandet?!“, schießt es durch unsere Köpfe. Im Zimmer angekommen, sind unsere Ängste und Zweifel sofort zerstreut: Vor uns eine Dachterasse mit malerischem Blick über das Viertel. Der Sonnenaufgang

Blick auf die Startrampe, auf der die Piloten starten

Blick auf die Startrampe der Hang- und Paraglider

hüllt den dahinter liegenden Atlantik in ein warmes Sonnenlicht. Malerisch! Hier wollen wir bleiben!

Unser Hostel, das Vidigalhouse, liegt in der gleichnamigen Favela im Süden der Stadt. Glücklicherweise erleben wir nur einen verstörenden Zwischenfall: Vor unserem Hostel fährt ganz offensichtlich ein brasilianischer Drogendealer, nur mit kurzer Hose und einer schwarzen Sonnenbrille bekleidet, in einem silbernen SUV davon (wer sonst fährt in einer Favela denn solch einen Wagen).

Zwei Tage später sitzen wir beim ersten gemeinsamen BBQ-Abend in unserem Hostel. Es herrscht eine familiäre Atmosphäre. Der vermeintliche Drogendealer sitzt uns gegenüber. Bruno ist Anfang 30 und Carioca, ein gebürtiger Einwohner Rio de Janeiros. Es stellt sich heraus, dass er kein Drogendealer, sondern der Besitzer unseres Hostels ist. Peinlich berührt von unserem anfänglichen Verdacht, greifen wir zu Knoblauch-Brot und Fleisch.

Bereit für den Wahnsinn Rios

Im Laufe der kommenden Tage besuchen wir den beruehmten Strand Ipanema, erforschen das farbenfrohe Vidigal und verlieben uns in die Aussicht der Dois Irmaos. Unser Highlight ist ein Para-/ Hanggliding Flug über die Stadt! Bis auf einen Hundebiss, den Sebastian sich einfängt, verläuft die Woche ideal. Unsere Akkus sind langsam wieder voll und wir sind bereit, in den Wahnsinn Rios einzutauchen.

Mehr dazu erfährst Du im Blogpost mit unseren zehn Tipps für Rio.

Was hast Du in Rio de Janeiro erlebt? Hast Du weitere Tipps oder Fragen? Wir freuen uns über Deinen Kommentar!


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