Raps für den Lachs: Jetzt immer dienstags!

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Seit Monaten liegt er mir in den Ohren: “Schöner Blog, wirklich, interessante Artikel und so, aber wo bleibt die Kontinuität? Leser brauchen Kontinuität!”Er, das ist Heribert, mein innerer Schweinehund. Warum ich ihn Heribert nenne? Weil es nach Korinthenkacker und Sesselpupser klingt, außerdem noch nach Autorensch… Heribert meint gerade, ich schweife ab. Also gut, zurück zum Thema. Seit März 2013 gibt es meinen Blog. In dieser Zeit erschienen die Beiträge sehr unregelmäßig. Mal waren es zwei in einer Woche, dann wieder vergingen Wochen (MONATE, brüllt Heribert dazwischen), ohne dass etwas passierte.

Ich hasse Heribert!

“Mehr Disziplin, Frau Pharo”, fordert Heribert.
“Und wo bleibt da die Spontanität?”, maule ich zurück.
Das beeindruckt Heribert wenig. “Was spricht dagegen, an einem anderen Tag zusätzlich etwas
zu posten, sofern der Dienstag bestehen beibt?”
Verdammt. “Und wenn mir nichts einfällt?”
“Die Welt hat so viel zu bieten! Andere schreiben zehn Beiträge pro Tag.”
“Ja, aber die schreiben keine spannenden Bücher.”
“Doch.”
“Hmm… Aber die sind nicht in den sozialen Netzwerken.”
“Doch, aber nur eine Stunde täglich.”
Ich hasse Heribert.
“Ich bin Schriftstellerin … eine Künstlerin!”, so mein letztes Aufbäumen. “Ich brauche meinen Freiraum.”
“Na und? Drei Stunden in der Woche wirst du wohl noch hinkriegen, du Künstlerin!”

Pünktlich wie die Feuerwehr

Ich gebe auf. Mein innerer Schweinehund hat natürlich Recht. Zwar arbeite ich an mehreren Projekten gleichzeitig, doch eigentlich verdaddele ich viel zu viel Zeit im Netz oder lecke zu ausgiebig meine Wunden, wenn es einmal nicht so läuft, wie ich es gern hätte. Ein unregelmäßig gepflegter Blog sorgt zweifellos für Verwirrung. Wenn sich aber herumspricht, dass es jeden Dienstag bei “Raps für den Lachs” einen neuen Beitrag gibt, wird schon morgens um 7 Uhr die Post abgehen! Na gut, vielleicht eher gegen 10 Uhr oder … 16 Uhr.

Einen Trost gibt es für mich: Wenn Tim Burton anruft, weil er mein FRIKASSEE ZUM FRÜHSTÜCK verfilmen will, darf es auch ein Donnerstag sein! Meint zumindest Heribert.