Rallye Dakar – 13. Etappe – Der Geist der Rallye – Teamwork

In keinem Rennsport zeigt sich manchmal der Teamgeist so sehr, wie bei der Rallye Dakar. Teamkollege Nani Roma wartete bei nur Kilometer 120 in der Sierra de Calleguillas auf den Führenden Peterhansel, um ihm Geleitschutz zu geben. Dadurch verlor er natürlich Zeit und landete nur auf den elften Platz. Hier zeigte das X-Raid Team eine starke Mannschaftsleistung. Roma verschenkte sogar in der Gesamtwertung seine Bronzeplatzierung. Peterhansel fühlt sich in den letzten Etappen sehr unter Druck gesetzt, denn er weiß genau, dass er in brenzligen Situationen nun die Nerven bewahren muss. Er fuhr gestern sehr ruhig und materialschonend, denn es gilt, ins Ziel zu kommen. Dadurch verlor er zwar Zeit, büßte jedoch nur wenig von seinem Vorsprung ein.

Für den heckgetriebenen Hummer von Gordon waren die Dünen und das offene Gelände perfekt, heute zweiter Tagessieg. Die schnellsten Allrader waren das Team De Villier und Zitzewitz, machten jedoch nur zehn Minuten gut, was bei 50 Minuten Rückstand auf Peterhansel nicht viel brachte.

Die 13. Etappe beginnt in den Dünen von Copiapo, Richtung Norden in einer Schleife und dann  in großem Bogen zur asphaltierten Verbindungsstrecke. Die zweite Strecke wird auf befestigten Wegen des chilenischen Hinterlandes gefahren.

Bikes

Barreda Bort fährt nach einem Sturz vermutlich mit einem gebrochenen Handgelenk weiter, natürlich unter großen Schmerzen. Nach dem gestrigen Erfolg ging Verhoeven heute gründlich baden. Er wird bald von seinen Konkurrenten eingeholt und verfährt sich gewaltig. Damit verlor er zehn Minuten, genauso erging es Barreda und Faria, die eine ratlose Gruppe bildeten. Lopez Contardo hatte wahrscheinlich die richtige Navigation, er holte sich den Tagessieg. Despres ist von der zwölften Startposition gestartet, verlor aber nur wenig von seinem Vorsprung. Zwischen ihm und Lopez Contardo entwickelte sich ein Zweikampf, wobei sich Contardo den Tagessieg holte. Vielleicht war die 13. Etappe das Ende für Caselli. Spät abends war er noch nicht im Biwak. Das Team vermutet Getriebe- oder Motorschaden.

Quads und Lkws

Die Führung bei den Quads behält wahrscheinlich Patronelli. Wenn alles gut geht, kann ihm keiner mehr seinen zweiten Rallye Dakar Sieg nehmen. Van Billion meldete sich nach seinem Sturz eindrucksvoll zurück und wurde Tagessieger.

Trotz herausragender Seitenklappe und fehlender Aerodynamik holt sich Karginov den Tagessieg. Nikolaev positioniert sich in der Gesamtwertung immer noch auf Platz eins.

 


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