Radiohead — The King Of The Limbs Geschwafel

Radiohead gibt es schon seit 1986 und sie haben sich nach einem Song einer meiner 80s-Lieblinge, den Talking Heads benannt. Diesem Fakt allein gebührt schon alle Ehre, doch was nun kommt, noch viel mehr: Radiohead bieten ihr aktuelles 2011er Album The King of the Limbs zum aboslut völlig kostenlosen und freien Download an. Ist das nicht der Hammer? Großartig. Ich persönlich finde ja, das Album sei dadurch schon ein viel größerer Erfolg als alles, was Tja, schade. Ich habe natürlich nur den schnellen Link Radiohead — The King Of The Limbs Geschwafelzur Aufforderung zum Download gesehen, aber nicht weiter geklickt. Das Album gibt es nicht kostenlos, man kann es in Europa aber für 7 Dollar in 320KBit MP3-Qualität downloaden. Schade. Und nun? Was machen wir jetzt mit diesem angebrochenen Artikel? Richtig, schreiben wir doch einfach etwas über den Aufhänger, das Entree dieses Artikels: die Talking Heads. Bekannt sein dürfte wohl, dass sie als eine der wichtigsten und prägendsten Formationen des Post-Punks[1] und New-Waves[2] zu nennen sind.

Und während ich mich nun so mit den T.H. beschäftige, mir einige ihrer bekannteren Songs anhöre und Radiohead — The King Of The Limbs Geschwafellangsam anfange richtig einzusteigen, komme ich über Marc Almond[3] und dessen Anekdote seiner Einführung in die Church Of Satan[4] auf Boyd Rice, der ja absolut wahnsinnig war. Herr Rice nämlich so wird gesagt, hat anfänglich und im zarten Alter von 19 Jahren ganz wildes elektronisches Zeugs gemacht, dessen Klänge eigentlich nur als Krach zu verstehen sind und… absolut unhörbar. Später aber dann, haben sich ganz viele Musiker auf diesen Boyd Rice berufen, haben Samples seiner Musikstücke verwendet und sogar Größen wie Marilyn Manson benutzen seine Sachen bei Auftritten und verwursten quasi seine Genialität.

Nun denn, da der Artikel kein neues Radiohead Album beschreiben wird[5] und ich weit abgeschweift bin, werde ich nun schließen.

Artikelbild: (C) Jean-Luc, Flickr; (C) Simon James

  1. Siouxsie and the Banshees, The Cure und frühe Death in June…
  2. Ulravox, Anne Clark, Joy Division…
  3. Soft Cell
  4. Die Church of Satan (CoS) wurde in den 1960er Jahren von LaVey in San Francisco gegründet. Die Church of Satan repräsentiert jenen Satanismus, der 1968 durch LaVeys „Satanic Bible“ kodifiziert wurde.
  5. vorerst, zumindest

 


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