Prüfen Rufen Drücken

Mit diesem Pauschalslogan wirbt die Woche der Wiederbelebung EinLebenRetten. Dies ist eine Initiative der Deutschen Anästhesisten unter der Schirmherrschaft des Gesundheitsministeriums. Die wichtigste Botschaft: Leute, tut etwas, wenn Ihr an einen Unfallort kommt, und wenn Ihr einen bewußtlosen Menschen vorfindet, der keine Herzaktion oder Atmung zeigt: Prüft das, Ruft an und Drückt!

Prüfen Rufen Drücken

Bei Kindern sieht das primär nicht anders aus. Wer sich unsicher ist, wie man eine Atemspende gibt, und sich erst zehnmal überlegt, ob er lieber Mund-Nase oder Mund-Mund oder Mund-Nase/Mund oder wie beatmen soll oder sich gar ekelt: Auch bei Kindern: Drücken. Dabei sollte bei grossen Kindern (> 1 Jahr) wie bei Erwachsenen auch, das Brustbein mittig gegen die Wirbelsäule komprimiert werden – ca. 1/3 des Thoraxes – mit einer hohen Frequenz von 100/min., d.h. zügig deutlich mehr als eine Kompression pro Sekunde. Wer zu zweit ist, wechselt sich ab oder reanimiert im Verhältnis 30:2 Thoraxkompression zu Atemspende (wer sich das zutraut, sonst nur Herzdruck). Erst der hoffentlich eintreffende Rettungssani oder Notarzt beendet bzw. übernimmt die Reanimation.
Säuglinge unter einem Jahr reanimiert man besser mit nur zwei oder drei Fingern auf dem Brustkorb oder mit einem umfassenden Handgriff.

Die Aktion ist Spitze: Kurze prägnante Aussage – Mut zur Aktion.

Reanimationsempfehlung bei Kindern
Weltrekord, bei dem diese Woche 11800 Schüler “reanimiert” haben
Paul in Rettung mit vielen Geschichten zur Ersten Hilfe – zum Nacheifern.



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