Project Morpheus: Sony will Massentauglichkeit

Wie Sony nun mitteilte, will man sein hauseigenes Virtual-Reality-Headset namens Project Morpheus einer möglichst breiten Zielgruppe anbieten.

VR-Headset-2

In einem aktuellen Interview sprach der Studio-Chef von Sony London, Dave Ranyard, erneut über das hauseigene VR-Headset, das bislang auf den Namen Project Morpheus hört. So verriet er unter anderem, dass man plane, eine Massentauglichkeit der Technik zu ermöglichen. Dementsprechend will man mit dem Virtual-Reality-Headset nicht nur die Hardcore-Gamer ansprechen, sondern möglichst viele verschiedene Spieler allen Alters. Ranyard sprach hierbei von einem so genannten Social Screen.

„Das ist etwas, womit man auf dem TV sieht, was die Person mit der Morpheus gerade sieht. Und wir können ein Tablet oder auch ein Smartphone damit verbinden, damit man Companion-App-Gameplay nutzen kann. In unserer Demo The Deep kann eine zweite Person mit der Companion-App zusätzliche Meeresbewohner wie eine Riesenschildkröte hinzufügen, die sich der Hai holt, bevor er zu dir kommt. Wenn man diese Dinge zusammenfügt, kann eine Person Morpheus nutzen und eine Gruppe von Leuten im Wohnzimmer kann dieser Person entweder helfen oder es ihr schwer machen”

Man möchte somit erreichen, dass Project Morpheus keine reine Solo-Erfahrung darstellt, sondern das künftige Gameplay erweitert. Demnach betrachte man die Virtual-Reality-Systeme, so auch Oculus Rift, als eine prestigeträchtige Zukunftsvision. Ob dieser Traum wirklich in Erfüllung gehen wird, zeigt sich wohl erst einige Monaten nach der Veröffentlichung, dessen Termin noch unbekannt ist.