Profiling versus Generalverdacht

Nacktscanner

Sachliche Argumente scheinen in diesem Jahr nicht mehr zu zählen, darum werde ich es den Wiefelspützen dieser Welt gleichtun und emotional daherschreien.

Da erlaubt sich gestern also ein Fachmann laut über Profiling an Flughäfen nachzudenken und sämtliche Pappnasen dieser Republik empören sich über diese „Nazimethoden“. Hier würden Menschen selektiert und unter Generalverdacht genommen und stigmatisiert. Dabei vergessen Sie aber das die normale Polizeiarbeit ständig irgendwelche Verdachtsgruppen eingrenzt. Der moralische Zeigefinger der Linken lässt sich aber genausogut umdrehen.

Es ist ein unerhörter Generalverdacht durch Pauschalkontrollen alle Fluggäste zu drangsalieren. Jeder wird peinlich genau gefilzt. Nicht das es notwendig wäre, sondern aus falsch verstandener political correctness. Diese Pauschalität ist in Wahrheit diskriminierend. Sie ist deshalb diskriminierend, weil Sie alle, die offensichtlich nicht in die potenzielle Tätergruppe gehören, wider besseren Wissens mit dem Verdacht des Terrorismus stigmatisiert. Die Pauschalkontrollen sind schwulenfeindlich, frauenfeindlich, behindertenfeinlich, Schwangerschaftsfeindlich, feindlich gegenüber Budhisten und Hindus, sowie Christen, Atheisten, Agnostikern. Alles Gruppen die bisher offensichtlich nicht als Täter in Erscheinung getreten sind.

Wenn also die Möglichkeit besteht die Tätergruppe einzugrenzen und man es trotzdem nicht macht, werden im Grunde genommen willentlich Menschenrechte verletzt. Das ist dann der eigentliche Skandal. Die Konsequenz aus dieser Pauschalverurteilung wäre eigentlich die Vorratsdatenspeicherung und die politisch korrekte Strafverfolgung. Sollte irgendwo eine Vergewaltigung erfolgen wären alle Menschen als verdächtig einzuordnen und jeder, ob Frau, Kind oder Greis, müsste eine DNA-Probe abgeben. Armes Deutschland.

Diejenigen, die dann doch an sachlichen Argumenten interessiert sind, dürfen jetzt auch weiterlesen:
Die Antwort auf die Frage, ob man eine pauschale Überprüfung oder eine gezielte Überprüfung durchführt, muss durch eine Kosten/Nutzen-Analyse erfolgen. 100 % Sicherheit gibt es nicht. Die Ressourcen sind begrenzt. Überprüfe ich alle gleichermaßen sind die Kontrollmaßnahmen auf den Einzelnen gesehen viel geringer als diese bei gezielten Kontrollen wären, unter der Prämisse konstanter Kosten. Es sind die durchaus unterschiedliche Wahrscheinlichkeiten im Täterprofil und der pauschale Grad des Eingriffes in die Persönlichkeitsrechte aller abzuwägen. Am Ende der Diskussion darf nicht eine Kostenoptimierung stehen, sondern es muss darum gehen wie man die Sicherheit noch erhöht und die Belastung der Passagiere auf ein akzeptables Maß bringt. Da können gezielte Maßnahmen am Ende effektiver sein als ein Generalverdacht. Ich weiß es nicht, aber man muss es diskutieren können und nicht aufgrund von political correctness verwerfen.

Leider wird eine solche rationale Diskussion nicht stattfinden, weil mal wieder jeder auf der Seite der „Guten“ stehen möchte.



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