Polywood: Nachhaltiges Verpackungskonzept von Sante

Plastik ist zum ersthaften Umweltproblem unserer Tage avanciert. Unsere Gewässer sind voller Plastikteilchen, die von Meerestieren aufgenommen werden und somit in die Nahrungskette gelangen. Bei der Plastikherstellung kommt Rohöl zum Einsatz, diese Ressource ist endlich. Nicht zuletzt werden bei der Herstellung hormonell wirksame Stoffe, sogenannte Weichmacher eingesetzt. Kunststoff braucht Jahrhunderte, bis es abgebaut ist. Diese Probleme schreien nach nachhaltigen Verpackungskonzepten- dabei kommt immer mehr Plastik zum Einsatz: Als Mikroplastik in Kosmetikprodukten und massenhaft als Verpackungsmaterial. Selbst für Hersteller von Naturkosmetik ist Nachhaltigkeit zweitrangig, wenn es um die Verpackung geht. Die meisten Produkte werden in Plastik verpackt, einige wenige Ausnahmen mit Kunststoff Recyclingmaterial-Anteilen. Viele Naturkosmetikprodukte werden im Glas verkauft. Glas hat neben dem Vorteil, dass es sich wiederverwenden läßt, auch die Eigenschaft nicht mit dem Inhalt zu interagieren. D.h. aus de Glas können beispielsweise keine Lösungsmittel, wie im Falle von Plastik, in das Produkt über gehen.

Einen neuen Weg beschreitet das Naturkosmetikunternehmen Santé mit seinem nachhaltigen Verpackungskonzept „Polywood“. Bei seinen Polywood-Produkten setzt Santé Holzfasern aus nachhaltiger Forstwirtschaft ein, ausschließlich Holzabfälle. Dadurch verringert sich der Rohölanteil einer Verpackung auf 30 Prozent. Durch Kopplung von Feinholz-Naturfasern an die Polymere der Kunststoffmasse (PP, PE oder PS) lassen sich Verpackungen realisieren, die leicht und stabil sind. Kommen dabei trotzdem noch Weichmacher zum Einsatz? Ja, sonst kommen die Flaschen nicht in Form Bisher sind drei Santé-Produkte in der Polywood-Verpackung erhältlich. Eine Handcreme und zwei Duschgelsorten (Granatapfel & Acai und Orange & Grapefruit) Weitere POLYWOOD Produkte werden folgen.

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