Politische Mitte ist Mainstream, etablierte Parteien haben keine Richtung

Früher war es einfach, da gab es zwei Volksparteien und eine kleine Mehrheitsbeschafferpartei. Die CDU/CSU als kapitalistisch freundliche Unternehmerpartei, die über den kirchlichen Einfluss Volksmehrheiten errang. Dazu hielt sie ständig die transatlantische Treue und sah im Osten das Reich des Bösen. Die CDU/CSU war damals als klassisch rechts einzuordnen. Die SPD galt als die Partei der Arbeiter, versuchte Arbeitnehmerinteressen politisch durchzusetzen, welches jedoch auch ihr nur bedingt gelang. Mit Willy Brandt vollzog sie eine neue Ostpolitik, die den Anfang eines neuen Ost- West Verhältnisses bedeutete (was die heutigen Politiker wieder kaputt machen). Die SPD im Vergleich zur CDU/CSU war dann als links einzuordnen. Die FDP als dritte politische Kraft hatte nur ein Ziel, in irgend einer Weise an der Regierung beteiligt zu sein. Dafür änderte sie gerne ihre Ansichten, sodass keiner richtig wusste wofür diese Partei eigentlich stand. Die FDP nannte sich liberal, war jedoch je nach dem derzeitigen Koalitionspartner immer richtungsschwankend. Alle anderen Parteien spielten in der alten BRD nur untergeordnete Rollen, die nie eine Chance hatten jemals eine Fünfprozenthürde zu überspringen. Erst in den 80er Jahren gelang es der neu gegründeten Partei Die Grünen als vierte Partei in die Parlamente einzuziehen, damals noch mit linksgerichteter Einstellung und friedensorientiert.

Heute sieht es in der Parteienlandschaft nicht mehr so einfach aus. Alle etablierten Parteien, darunter auch Die Grünen, bezeichnen sich als Parteien der Mitte. Diese Mitte, die weder links noch rechts sein möchte, hat sich zwangsläufig zu den großen „Einheitsbrei“ entwickelt. Ebenso stehen alle Mainstream-Medien hinter dieser geballten Mitte und verschaffen deren Politik die erforderlichen Mehrheiten im Volk. In Deutschland ist es zurzeit noch nicht sehr schwer mit dieser Art von Politik Mehrheiten zu erzielen. Den meisten Menschen geht es relativ gut, informieren sich ausschließlich über staatliche- oder private Mainstream-Medien und finden deshalb ihre Kanzlerin und ihren BuPrä Spitze. Die CDU/CSU mit ihrer Kanzlerin profitiert von der Medien-Propaganda sogar so stark, dass bei der nächsten Bundestagswahl eine absolute Mehrheit nicht mehr auszuschließen ist. Wenn dann die CDU/CSU nur noch die einzige „Mitte“ ist, wohin führt dann der Weg der anderen etablierten Parteien? Kann die SPD es schaffen wieder ein Profil zu bekommen? Wahrscheinlich nicht, denn die Ansichten von CDU und SPD sind gleich und könnten zu einer Einheitspartei verschmelzen, somit behielten die SPD Politiker auch ihre Posten und Sitze (ist für viele Politiker das einzig relevante). Die Unterschiede zwischen CDU und CSU sind heute schon größer als zwischen CDU und SPD, es gibt hier wohl die falschen Schwesterparteien.

Die politische Mitte bedeutet heute eine unerschütterliche Treue zur EU, zu dem EURO dessen Wertzerfall dem US Dollar nützlich ist, zu dem großen transatlantischen Freund USA, zu der NATO, zu der Schuldenpolitik, zu den Banken, zur EU Osterweiterung, zur NATO Osterweiterung und die Stärkung des Feindbildes Russland. Es ist eine Politik nach den Wünschen der USA und der Rüstungsindustrie mit dem Endziel der Ausnutzung russischer Rohstoffressourcen durch amerikanisch geführte globale Multikonzerne, dessen Preis die Völker Europas zahlen müssen.

Somit verbleiben politische Richtungen bei oppositionellen Alternativparteien, die in Ländern wie Frankreich oder Griechenland, wo es breite Bevölkerungsschichten nicht mehr so gut geht, bereits große Stärken errungen. Auch in Deutschland wird sich das ändern, wenn die Auswirkungen einer über Jahre politisch fehlgeleiteten EU Politik finanziell bei einer breiten Bevölkerungsschicht ankommt und die Mainstream-Medien von immer mehr Menschen als „Lügenpresse“ entlarvt wird. In Griechenland gibt es jetzt eine Regierungskoalition von Links- und Rechtsparteien, so etwas war nie denkbar. Aber es sind die Auswirkungen einer globalen politischen Mitte, die rechts- und linksorientierte Parteien zusammen schweißen. Wer in Deutschland keinen politischen Einheitsbrei möchte, der hat nur die Möglichkeit AfD oder Die Linke zu wählen. Es sind zwei gegensätzliche Extreme, rechts und links. Doch zumindest in der Politik die sich von der gemeinsamen politischen Mitte gemäß dem amerikanischen Wunsch gegen Russland richtet, sind Gemeinsamkeiten zwischen AfD und der Linken erkenntlich. AfD und Die Linke sind gegen Wirtschaftssanktionen und beide Parteien wollen keine transatlantischen Befehlsempfänger sein.

Wenn es in Europa zu Links- Rechtsbündnissen kommt, ist es der fehlgeleiteten Politik aller etablierten Parteien geschuldet, die aus ihren Fehlern nie Lehren zogen. Immer im eigenen Politiker-Interesse denkend, nur auf Posten fixiert handelnd, eine starke Mainstreampresse zur Volksverblödung im Rücken und dann hoffen auf den politischen Erfolg, reicht eben nicht immer aus. Politische Einheitsmassenware, die nicht zum Wohle des Volkes ist, kann auch einzelnen Personen Erfolge bringen die keinem gut tun, so lehrte es die Geschichte. Auch hieran sollten demokratische Politiker (auch wenn sie nur ihr persönliches Wohl im Kopf haben) in ihrem oft nicht nachvollziehbaren Handlungen denken.


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