Pfeilerfahrung

Wie im letzten Post dargestellt, schieße ich heute die ACE 520 mit demselben Setup aus wie die ACE 570 zuvor. Zur Erinnerung: mein Bogen hat ca. 42 lbs Zuggewicht bei etwa 28″ Pfeillänge. Die ACE 570 habe ich mit einer 18 Strang BCY452 Sehne mit 80 grn Spitzengewicht abgestimmt; die Nockpunkthöhe beträgt 8 mm bei einem Tillermaß von 3 mm. Die ACE 520 haben eine 120 grn Spitze.

Beim Rohschafttest stelle ich fest, dass die 520er immer noch härter sind: der Rohschaft liegt 20-30 cm links oben neben der Gruppe der befiederten Pfeile. – Nun gut, da muss ich also doch die Zugkraft erhöhen und die Nockpunkthöhe nachführen! Nach zwei Umdrehungen der Tillerschrauben passt es dann mit dem Rohschaft bei einer Nockpunkthöhe von 12 mm.

Um mich herum läuft der normale Trainingsbetrieb; daher kann ich jetzt noch keinen Bergertest machen. Stattdessen schieße ich die wichtigsten Visiermarken auf 25, 30, 40, 50 und 70 m aus. Anschließend optimiere ich die Visier- und Buttoneinstellungen auf die Turnierweite von 70 m. Nach einigen Passen stellt sich schon eine passable Gruppierung ein.

Zum Ende des Trainings kann ich dann noch den Bergertest machen. Nach kurzem Durchlauf ist auch die Buttoneinstellung weiter optimiert. – Die Kreismeisterschaft kann kommen!

Was sagt mir diese Tuningsequenz?

  1. Es ist durchaus möglich, zwei Pfeiltypen nahezu gleichen Durchmessers auf einem Bogen abzustimmen. – Voraussetzung ist aber ein sauberes Vorgehen und eine genaue Aufzeichnung aller Einstellungen.
  2. Der Unterschied zwischen zwei benachbarten Spinewerten ein und desselben Schafttyps ist enorm: Ich hätte vorher nicht gedacht, dass meine ACE 520 und 570 denselben dynamischen Spine bei einem Unterschied von beachtlichen 40 bis 45 grn Spitzengewicht aufweisen.
  3. Bei demselben dynamischen Spine erfordert der statisch härtere Schaft eine weichere Buttoneinstellung. (Nebenbei: Bei mir stellt sich übrigens entgegen der Anleitung aus dem Easton Tuning Guide die beste Abstimmung immer bei Centerstellung des Pfeils ein.)
  4. Was ich vorher schon wusste: Die Nockpunkthöhe hängt vom Pfeildurchmesser, dem Tillermaß und der verwendeten Nocke ab. Was ich noch nicht wusste: Die Nockpunkthöhe steht auch in Abhängigkeit zur Pfeilbalance! – Je geringer das Spitzengewicht, desto geringer die Nockpunktüberhöhung.

Soll ich die Kreismeisterschaft nun mit den schweren 520er oder den leichten 570er ACE schießen? – Ich entscheide mich für die ACE 520, weil ich mit diesen über mehr Erfahrungen verfüge. Auch verspreche ich mir von diesen ein stabileres Flugverhalten bei windigem Wetter. Die leichten ACE 570 kann ich anschließend in Vorbereitung auf die Landesmeisterschaft noch testen. Davor stehen aber noch die Sternturniere in Bassum und Unterstedt.


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