Petman BARF im Test

Servus!

Vor wenigen Wochen wurde ich angeschrieben, ob ich nicht Lust hätte, die Fertigbarfprodukte für Katzen von Petman zu testen. Da ich Maxi schon eine ganze Weile teilbarfe, hat mich das Ganze natürlich interessiert und ich habe zugesagt. 

Maxi wird teilgebarft, weil sie maximal 2 Tage in Folge Fleisch frisst und dann erstmal eine Pause davon braucht. Dazwischen gibt es halt nach wie vor ihren Thunfisch oder Dosenfutter. 
Sandy  frisst eher weniger Fleisch, daher klappt es bei ihr nicht so gut mit dem barfen. 
Fisch in natura mögen beide nicht besonders. Den kann ich komplett vergessen. Ich zwinge meinen Tieren aber auch nichts auf und da beide auch schon 14 Jahre alt werden, möchte ich da auch nicht zu stark experimentieren.  
Zum Thema barfen selbst, schreibe ich jetzt nichts, da man dazu reichlich Informationen im Netz findet. 
Aber zurück zum eigentlichen Thema. 

Es kam dann also irgendwann vor ca. 3 Wochen ein riesen Paket von Petman an. 

Auf den ersten Blick war alles super verpackt. 
Das tiefgekühlte Futter war in einer Isolierbox aus Styropor.
Das Futter war in Blisterverpackungen  und in Wurstform verpackt. Außerdem war ordentlich Trockeneis mit reingepackt, damit die Kühlkette nicht unterbrochen wird.  
Auf den zweiten Blick musste ich feststellen, dass das Paket schon übel zugerichtet war. 
An der Styroporverpackung war nur an den äußeren Kanten etwas abgebrochen. 
Im Inneren sah es dann doch schlimmer aus. Zwei Blisterpäckchen konnte ich gleich direkt in die Mülltonne schmeißen, weil die Verpackung derart beschädigt war, dass das Fleisch zum Teil zerbröckelt und offen in der Box lag, bzw, Splitter vom zerstörten Blister im Fleisch waren. Das war mir zu unhygienisch und wollte dies den Katzen nicht mehr anbieten. Vom Trockeneis waren auch zwei Beutel beschädigt und das Eis hatte sich ebenfalls in der Styroporbox verteilt. 
Dummerweise habe ich ohne lang nachzudenken, zwei Eisbrocken gepackt um sie in die Spüle zu werfen. Böser Fehler, denn Trockeneis sollte man nicht mit bloßen Fingern anfassen. Hab mir also gleich mal einen ordentliche Kälteverbrennung geholt. 
Später beim auspacken vom Rest habe ich dann auch gesehen, dass auf den Beuteln, in denen das Trockeneis verpackt war, ein Hinweis zur Handhabung von Trockeneis aufgedruckt war. 
Diesen Hinweis fand ich allerdings total unnütz. 1. war es eine total schlechte Druckqualität und somit sehr schlecht zu lesen. 2. war der Hinweis nur auf Englisch. Nützt also jemandem, der kein Englisch kann sehr wenig. Und 3. nützt der Hinweis nichts, wenn die Trockeneisverpackung total zerfetzt in der Box liegt und man nichts mehr lesen kann. 
Es weiß ja auch nicht jeder, wie man mit Trockeneis umgeht. 

Und das war der Lieferumfang:


Petman BARF im Test

Infomaterial (leider nur für Händler)


Petman BARF im Test

Das Futtersortiment für Katzen

Jeweils

1x in Wurstform und 1x im Blister: Petman 4Cats Rind&Huhn

1x in Wurstform und 1x im Blister: Petman 4Cats Huhn
1x in Wurstform und 1x im Blister: Petman 4Cats  Makrele&Huhn


In Wurstform mit je 190 Gramm
1x Petman 4Cats Kaninchen

1x Petman 4Cats Ente


Im Blister mit 100 Gramm (je 4 Portionen a 25 Gramm)
1x Petman 4Cats Pute

1x Petman 4Cats Reh
1x Petman 4Cats Gans

1x Petman TauriNatur 

1x Petman Vitalpower

Am ersten Testtag sollte es Pute geben, weil ich weiß, dass das meine Mädels eigentlich beide mögen.  

Beide Katzen waren total neugierig und kamen sofort an. Beim ankommen blieb es aber dann auch. Einmal am Futter geschnuppert und das war es dann. Es wurde nicht einmal probiert und ich war total verwundert. Denn wie gesagt, Pute mögen eigentlich beide.

Am zweiten Tag sollte es Makrele mit Huhn geben. Ich selbst war erstmal von dem entsetzlichen Fischgestank geplättet. Der Geruch war schon sehr übel und selbst die Katzen haben die Nasen hochgezogen. Sandy nahm diesmal vom Futter überhaupt keine Notiz und Maxi schnupperte kurz dran und damit war Testtag zwei erledigt. 

Den dritten Testtag wollte ich mit Huhn starten, denn auch Huhn mögen eigentlich beide Katzen sehr gerne. Hier hat zumindest Maxi einen einzigen Happen probiert. Aber auch das war es dann schon wieder mit dem Testtag. 

Leider hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon den Verdacht, dass die Katzen das Futter nicht mögen, weil es mit Lachsöl angereichert ist, anders konnte ich mir die Futterverweigerung nicht erklären. 
Für den "Huhn-Tag" hatte ich sowohl das Blisterfutter als auch die "Wurst" aufgetaut und musste dabei feststellen, dass das Futter aus den Blistern wesentlich unappetitlicher aussieht, als das aus den Würsten.  Es wird vermutlich an der Art der Verpackung liegen, aber ich würde für mich eher kein Fleisch kaufen, dass so aussieht wie das aus der Blisterverpackung. Warum soll ich dann meinen Tieren sowas zumuten? Auf dem Foto kann man den Farbunterschied ganz gut erkennen, obwohl beide Verpackungen exakt gleich aufgetaut und gekühlt wurden.

Petman BARF im Test

links: Huhn aus dem Blister | rechts: Huhn aus der Wurst


Als am vierten Testtag Rind und Huhn von beiden Katzen noch nicht mal zur Kenntnis genommen wurde, habe ich den Test abgebrochen. 

Wie gesagt, wenn ich Puten oder Hähnchenfleisch füttere, wird das immer gefressen. Von der einen Katze mehr, von der anderen Katze weniger.  Von den Petman-Produkten wurde nichts angerührt. Ich weiß, dass meine Mädels kein Rind mögen und von gewolftem Fleisch auch nicht sonderlich angetan sind. Aber ob das Gründe sind, warum sie absolut gar nichts von dem Barfpaket mochten, kann ich nicht sagen.  Somit kann ich leider  für den Testpunkt Geschmack keine Wertung geben.  Für die ziemlich lädierte Lieferung  gibt es einen Punktabzug.  Ich fände es nicht gerade toll, wenn ich bestellen würde und damit rechnen muss, dass die Hälfte der Ware beschädigt ankommt und man sie evtl. wegwerfen muss, weil Schmutz und Plastiksplitter im Futter sind. Zumal Petman nicht gerade günstig ist.  Einen weiteren Punkt ziehe ich wegen dem Trockeneis ab. Wie ebenfalls schon erwähnt, hat nicht jeder Erfahrungen mit Trockeneis. Meiner Meinung nach sollte auf der Styroporbox gut sichtbar ein Hinweis zur Handhabung mit dem Trockeneis angebracht sein.  Absolut unnütz fand ich die Infomappe, da diese für Händler angedacht war.  Ich brauche keine Infos darüber, was es für Tiefkühltruhen und Werbemöglickeiten für die Händler gibt. Sehr gut finde ich, dass man bei Petman eine Art Fütterungsfahrplan finden kann. Das hilft vor allem Anfängern relativ gut. Und durch die Portionspackungen kann man auch ideal mischen. Mein Fazit: Nicht schlecht, aber für meinen Geschmack zu teuer und durchaus verbesserbar! Von mir gibt es für Petman insgesamt 

Petman BARF im Test

2 von 5 Katzen


Petman BARF im Test




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