Payday 2 im Test

Im Jahre 2011 entsprang dem Hause Overkill ein Machwerk, welches einiges an Aufsehen erregte.

Die Rede ist natürlich von Payday: The Heist, dem einzig wahren Bankraub aus Egoperspektive!

Nun jedoch startet das Studio wieder durch und bringt den zweiten Teil des Bankraubsimulators auf den Markt. Payday 2 soll hierbei der Grafik treugeblieben sein aber Fehler im Gameplay vom ersten Teil ausgemärzt haben.

First things first heißt es hier denn wir müssen nach dem Steam Download erstmal eine Vorbereitung treffen…zumindest so wir ein 64-Bit System unser Eigen nennen. Sofern dies der Fall ist liefert das Spiel nämlich eine Datei nicht mit die zum Start zwingend erforderlich ist. Eine Verlinkung zu eben dieser Datei ist HIER zu finden.

Sofern dies nun geschehen ist kann man endlich das Spiel starten und sich Mit dem Tutorial vergnügen. Dieses Tutorial ist leider sehr marginal gehalten und eigentlich nur dazu da eine Errungenschaft bei Steam zu erhalten oder aber sich mit der Steuerung die aus jedem Egoshooter bekannt ist bekannt zu machen.

Nach de Tutorial wird man direkt ins Geschehen geworfen und erreicht sein erstes Level-Up. Hier wird einem nun gezeigt, dass man mit Fertigkeitspunkten und Geld neue Fähigkeiten erlernen kann. Zuvor jedoch muss man eine von vier Klassen freischalten…hierfür wird wohl oder übel Level 1 draufgehen wie man es auch dreht und wendet…Offengesagt ein unsinniger Schritt.

Der Schritt den nun nahezu jeder andere wählen wollen würde wäre direkt ins Crime.net zu springen und via Steam Matchmaking Bankräube in aller Welt anzuzettlen doch hier macht uns etwas entscheidendes einen Strich durch die Rechnung: Die User…via Matchmaking kann es vorkommen, dass man mit Leuten in ein Team gerät die ein höheres Level als man selbst haben und in den meisten Fällen akzeptieren diese Spieler keine Neulinge und man wirft sofort aus dem Raum geworfen.

Findet man denn nun eine Gruppe von Zufallsmitspielern so ist der Community Ton der angeschlagen wird auch nicht der Beste. Im Verlauf des Tests war “Du verdammter Noob lösch das Spiel und verzieh dich!” Noch das mit Abstand freundlichste was man zu hören bekam. Hiermit wird nicht die gesamte Spielerschaft verteufelt, Himmel hilf, nur waren leider der Großteil der Spieler so und nur wenige zuvorkommend und hilfsbereit.

Kommen wir aber zum Gameplay selbst. Payday 2 bedient sich an den klassischen Steuerungselementen per Maus und Tastatur die auch schon die bekannten Egoshooter auf dem PC mit sich brachten und macht hierbei fast alles perfekt. Die Steuerung selbst geht direkt flüssig von der Hand und ist weder für Veteranen noch für Laien eine Herausforderung. Kommen wir dabei aber Per Rechtsklick etwas anzuzoomen um zu zielen merkt man ganz schnell wo der Fehler in der Steuerung liegt.

Nach intensiver Studie von Foren und der Befragung anderer Spieler kam man zu dem Schluss, dass das Spiel plant stets mittig auf dem Bildschirm zu feuern…im Test jedoch war die Streuung so hoch, dass ich schon im Tutorial verwundert war ob es überhaupt einen Zielmechanismus gibt. Zielte ich auf die Magengegend landeten 3 von 10 Kugeln sogar im Kopfbereich des Gegners während mindestens eine Kugel sich ihren Weg ins Nirvana suchte und gar nichts traf.

Ein großer Punkt der stört ist die KI. Die Gegner KI ist zu intelligent für die Gegebenheiten und die Partner KI Stumpf ohne Ende. Sollte man zu Boden gehen hat man einen begrenzten Timer um wieder aufzustehen und spielt man mit nur einem Kumpel so weiß man sicher, dass die Computerpartner sich überall befinden nur nicht auf dem Weg zu dir.

Schneiden wir mal einen anderen Punkt an: Die Grafik. Hier erkennen wir weitestgehend solide gestaltete Karten sowie flüssig animierte Bewegungsabläufe und gut detailierte Umgebungen. Keinerlei Makel sind hier anzumerken…obwohl…einen Punkt muss man hier ansprechen. Wo wir schon die Zielmechanik als Problem hatten muss man direkt auch dazu sagen, dass man zumindest hier eine kleine Animation der Hände einfügen hätte können.

Der nächste Punkt auf der Liste ist der Sound. Hier muss man dem Spiel alles lassen. Der Sound ist schön gestaltet und macht beim Zuhören Spaß. Die Audioübertragungen im Tutorial sind klar verständlich die Sounds der Waffen und sonstige Nebeneffekte klingen ebenso gut. Man kann also nicht meckern hierbei.

Mein Fazit zu dem Spiel ist kurz gehalten: Wenn man einige Freunde zusammenfindet mit denen man spielen kann ist Payday 2 definitiv eine Option in der heutigen Zeit. Sollte man einen Singleplayerspaß suchen auf lange Zeit so wäre von diesem Spiel eher abzuraten, da das Balancing in Kostensachen doch eher mäßig ist. Sobald man einen gewissen Level Punkt erreicht hat hat man soviel Geld, dass man gar nicht mehr weiß wohin damit und es schon sinnlos für Upgrades von Waffen verprasst die man nie benutzt…


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