Passagier 23 von Sebastian Fitzek

passagier 23

Titel: Passagier 23
Autor: Sebastian Fitzek
Seiten: 432
Einband: Taschenbuch
Verlag: Knaur
Erschienen: Oktober 2015
Preis: 9,99€

Klappentext:

Jedes Jahr verschwinden auf hoher See rund 20 Menschen spurlos von Kreuzfahrtschiffen. Noch nie kam jemand zurück. Bis jetzt …

Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es geschah während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff „Sultan of the Seas“ – niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler.
Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der „Sultan“ kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist. Nie wieder wollte Martin den Fuß auf ein Schiff setzen – und doch folgt er dem Hinweis und erfährt, dass ein vor Wochen auf der „Sultan“ verschwundenes Mädchen wieder aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes im Arm …

Meine Meinung:

Wow! Das ist das allererste Wort, dass mir bei Fitzeks “Passagier 23” einfällt. Schon alleine das Cover finde ich richtig toll. Weiter geht es mit einem spannenden Prolog, der mich unheimlich neugierig auf die Geschichte gemacht und das Buch kaum noch aus den Händen legen hat lassen.

Der Schreibstil ist auch hier wieder typisch Fitzek. Seine Erzählweise schafft es einfach, mich von der ersten Seite an zu fesseln.

Das Buch ist durch die kurzen Kapitel außerordentlich rasant und lässt sich schnell weglesen und die Spannung wird bis zum Schluss aufrechterhalten. Es finden so viele Wendungen statt, die ich nun wirklich nicht vorhergesehen habe und ich nach jedem Kapitel umso mehr wissen wollte wie die Geschichte ausgeht und wie alles zusammenhängt.

Das Setting, ein Kreuzfahrtschiff, gefiel mir sehr und es war definitiv mal etwas anderes.
Der Protagonist, der verdeckte Ermittler Martin Schwartz, war genau nach meinem Geschmack… ein nicht gerade lebensbejahendes, psychisches Wrack, das eigentlich nur noch für den Job lebt, aber unglaublich sympathisch.

Richtig toll, fand ich auch das “Wiedersehen” mit einem bekannten Gesicht aus einem früheren Buch von Fitzek. Dieser ist nämlich mein Lieblingscharakter aus dem Buch “Amoklauf”… (mehr wird hier natürlich nicht verraten!)

Ein tabuisiertes und schockierendes Thema, ein außergewöhnlicher Schauplatz und Spannung bis zur letzten Seite. Ganz klar: eine Leseempfehlung von mir.



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