Papa - our hero

D Eigentlich hätten diese Bilder hier einen ganz grandiosen Text verdient, denn es handelt sich um einen wundervollen Lost Place, aber irgendwie habe ich es zur Zeit nicht so mit dem Schreiben. Also erzähle ich euch einfach mal etwas darüber. Bei dem heutigen Lost Place handelt es sich eigentlich um ein ganzes Geisterdorf. Franzi und ich waren lange auf der Suche nach einem Geisterdorf und fanden auch einige, die Stunden mit dem Auto entfernt waren. Schließlich fiel es Franzi wie Schuppen von den Augen: Die alten Kasernen in der Nähe, in denen früher amerikanische Soldaten lebten! Seit nun etwa einem halben Jahr stehen sie leer und sollen nun in Studentenwohnheime umgebaut werden. Die Häuser sehen alle gleich aus und sind von einem riesigen Zaun umgeben, dazwischen liegen ein paar Straßen mit eigenen Namen und Verkehrsschildern. Durch eine Verbiegung der Stäbe im Zaun, die wir glücklicherweise gefunden haben, konnten wir ganz einfach hineinschlüpfen und dann ging es durch eine offene Kellertür in eines der Wohnhäuser, welches in jedem Stockwerk zwei Wohnungen hatte, die sowohl vom Grundriss als auch der Ausrüstung komplett identisch waren. Trotzdem haben wir uns jede Wohnung angeschaut und ein paar interessante Details entdeckt, aber überzeugt euch selber davon - auf den Bildern. Was ich aber am aller interessantesten an diesem Lost Place fand, war ein verlassener Spielplatz. Er hatte etwas besonders geisterhaftes. Der Lack war an vielen Stellen abgebröckelt und der ganze Spielplatz war mit Pflanzen überwuchert. Ein toller Anblick. Was mich nach wie vor immer interessiert, ist, wie die Menschen in diesem Lost Place gelebt haben müssen. Sie waren schließlich mitten in einer deutschen Stadt von hohen Zäunen umgeben, „gefangen“ in einer eigenen kleinen amerikanischen Welt. Haben sie sich dort wohl gefühlt? Ich kann mir vorstellen, dass sie sich etwas wie ein Fremdkörper fühlten, zumindest am Anfang. Am meisten hat mich der Satz in einem Kinderzimmer im Keller (Bild Nummer 4) getroffen: "Papa - our hero", das Kind kam sich sicher verlassen vor, der Vater Soldat, wahrscheinlich kaum Zuhause und dann war es noch wie ein Fremdkörper in einem Land mit einer anderen Sprache und einer anderen Kultur. Zur Integration in die Gesellschaft haben diese Kasernen sicher nicht beigetragen, auch wenn die Amerikaner hier sehr lange gelebt haben - von Ende des zweiten Weltkrieges bis vor einem halben Jahr - waren sie doch immer durch diesen Zaun abgeschnitten, ich kann mir das gar nicht so genau vorstellen, wie das für sie sein musste. Vielleicht haben sie den Zaun auch als Schutz empfunden, schließlich wurde er nach 9/11 als Schutz vor Terrorismus errichtet.  Na was sagt ihr zu dem Lost Place? 
E These pictures deserve a great text, but I really have a problem with writing these days, thats why I will just write something about the Lost Place I will show you today. Franzi and me were searching for a lost village for a long time, because it's something so mysterious: a whole abandoned village. Everything we found was hours away with the car. Then Franzi had a wonderful idea: the lost barracks, where american soldiers lived only a half year ago. There are a lot of barracks surrounded by a big fence. We luckily found a hole in the fence and so we could get in. In there are own streets, streetnames and road signs and we also found a lost playground, which was my highlight in this lost place. We went in one barrack through a cellar door. In every floor were two flats, which looked nearly the same. Just some furniture was left, but we found some nice details. What do you think of this lost place? 
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