Ordnung

Ich habe es gerne übersichtlich, geordnet und berechenbar. Geht es dir auch so und du weißt nicht so recht, wie du das anstellen sollst? Hier meine Tipps für einen geregelten Haushalt ohne durchzudrehen. Wenn sie dir helfen, kannst du Dir vielleicht auch Zeitinseln schaffen, so wie ich. Zeitinseln sind toll. Sie dienen dazu, den Verstand zu behalten und das Leben trotz Kinder wieder in den Griff zu bekommen.

Fangen wir mit der Morgenrunde an. Nein, du brauchst nicht darauf zu warten dass dein Baby schläft. Pack es in die Babytrage und los geht’s. Geh von Zimmer zu Zimmer, durchlüften, Bettwäsche schütteln, Abfall leeren, Abwaschmaschine leeren, Wäsche waschen, Hund füttern, all so was.

Meine allerwichtigste Erfahrung in Sachen Ordnung überhaupt: Immer und die Betonung liegt hier wirklich auf immer, die Dinge die am Boden herum liegen in die dafür vorgesehenen Schubladen, Kisten, Schränke was auch immer, versorgen. Sofort und bei jedem entdeckten Lego bitte gleich. Denn wirklich kaum was ist übler als völlig übermüdet über Legos zu stolpern. Das tut ganz ekelhaft weh und lernt deine Kinder zu Fluchen. Denn du bist ja Vorbild. Und Kinder lernen von ihren Vorbildern.

Ich habe in jedem Zimmer Kisten oder Schubladen mit Kinderspielzeug. Erstens weil sie bis aufs Elternschlafzimmer und das Büro überall spielen dürfen und zweitens weil ich keine grosse Lust dazu habe, die passenden Legos so lange zusammen zu suchen bis sie in der richtigen einen Schublade verwahrt sind. Ein Trick zum Thema uninteressantes Spielzeug ist übrigens, immer wieder mal die Hälfte für eine Weile im Keller verschwinden zu lassen. Ein paar Monate später sind sie wieder der Hit.

Apropos, wenn du von Anfang an mit deinem Kind zusammen aufräumst, wird es davon ausgehen dass das normal ist. Junior spielt nie fünf Spiele gleichzeitig. Zuerst wird weggeräumt was nicht mehr gewollt ist. Er darf so oft er will die Meinung ändern und die Schubladen ein und ausräumen. Aber es liegen keine Puzzles mit Legos und Autogarage gleichzeitig herum. Er hat das nie in Frage gestellt, weil es schon immer so war und ich auch nie explizit erwähnt habe dass das eine Regel sei.

Übrigens kann man nachlesen dass das Wäsche waschen an nur zwei Tagen erledigt werden soll, damit man nicht das Gefühl hat dauernd dran zu sein. Ich widerspreche dieser Tatsache nicht. Ich wasche aber an 5 von 7 Tagen, weil der Berg sonst unbeschreiblich hoch werden würde. Weil ich gerne kleine Arbeitshappen verdaue. Ohne Magenschmerzen. Ach ja und weil ich nicht 30 Paar Socken habe. Sie gehen tatsächlich irgendwann einfach aus.

Putzen ist auch so eine Sache. Sie tut aber nicht ganz so weh, wenn keine Legos herum liegen, ein Zimmer pro Tag abgearbeitet wird und ansonsten mal Fünfe gerade gelassen wird. Wenn es ordentlich aussieht, braucht man auch nicht wie ein Derwisch durch die Wohnung zu wirbeln. Den Staubsauger zweimal die Woche anzuwerfen reicht völlig.

Was habe ich ansonsten zu diesem Thema noch zu sagen? Ja man fängt immer wieder von vorne an. Ja die Brösel scheinen fliegen zu können. Fliegen durch die Zeit. Sie wollen uns aber nicht persönlich ärgern. Es sind halt einfach Kinder da, die leben wollen. Die keine Mutter brauchen, die ständig mit dem Putzlappen hinterher rennt. Die sie einfach lieber umarmt, auch wenn der Schokokuchenkrümel herum fliegt.

In diesem Sinne, ein System ist toll. Es macht Sinn. Es macht die Dinge einfacher. Es schafft mehr Zeit für die wirklich wichtigen Momente. Deine Momente mit deinen Kindern. Wenn sie mithelfen im Haushalt, nutz die Chance. Solange sie klein sind und nicht wissen was sie tun🙂



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