Ohne Manager läuft gar nichts

Das Berufsfeld des Managers wird immer komplexer. Früher galten nur Chefs von großen Unternehmen oder Banken als Manager. Diese Führungskräfte schienen mit der gemeinen Bevölkerung wenig gemein zu haben. Sie hatten sogar eine eigene Krankheit - die sogenannte Managerkrankheit.
Dann tauchten auf einmal immer mehr Manager auf. Key Account Manager, Human Resources Manager und ähnliche rätselhafte Gestalten. Der Hotelportier wurde durch den Front Desk Manager ersetzt, der Nachtportier durch den Night Manager. Im Yellowstone-Nationalpark arbeit ein Grizzly-Manager: bestimmt eine gewichtige Figur mit Biss.
In Bayern gibt es ein Wolfsmanagement, auch wurden bereits Rufe nach einem Schafmanager laut. Vielleicht waren ja, betrachtet man das Finanzdebakel bei der BayernLB, die Bankmanager dort in Wirklichkeit Schafmanager. Womöglich war die Stellenausschreibung nicht präzise genug.
Bei Massenveranstaltungen werden heute Crowd-Manager eingesetzt. Sicher gibt es bald auch Kraut-Manager in der Gastronomie. Das Wurzelmanagement soll verhindern, dass Bäume Schäden im Straßenbelag anrichten. Wurzelmanager, das ist bestimmt ein Beruf mit Zukunft.
Ohne Manager läuft heute so gut wie gar nichts mehr. Hausmeister werden oft schon durch Gebäudemanager ersetzt. vermutlich heißen Toilettenreinigungskräfte bald WC-Manager.
Leider habe ich keine Zeit mehr, um den Gedanken weiter zu spinnen - ich muss nämlich noch vor Ladenschluss schnell noch zu meinem Gemüsemanager was einkaufen. Mal schauen, ob ich das noch zeitlich managen kann.

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