Nützliche Tipps für Non-Profit-Organisationen zum Social Media-Einstieg – Teil 1

Nützliche Tipps für Non-Profit-Organisationen zum Social Media-Einstieg – Teil 1Das Thema Social Media ist momentan in aller Munde und die meisten grossen Unternehmen haben ihre Claims bei Facebook, Twitter oder anderen sozialen Netzwerken bereits abgesteckt. Es wird angenommen, dass auch mittlere und kleine Unternehmen in 2012 vermehrt Social Media Aktivitäten aufnehmen werden. Doch was ist mit den gemeinnützigen Vereinen, Wohlfahrtsverbänden, Stiftungen, etc.? Hier sieht die Realität leider immer noch recht bescheiden aus, obwohl gerade für Non-Profit-Organisationen ein Einstieg in Social Media viele Vorteile bringt. In einem anderen Artikel hatte ich bereits beschrieben, warum Non-Profits in Zukunft Social Media verstärkt brauchen werden.

Nachfolgend gebe ich Ihnen einige nützliche Tipps, wie Sie mit Ihrer Non-Profit-Organisation den Einstieg in die Social Media Welt etwas einfacher gestalten können. Diese Tipps ersetzen jedoch nicht die Notwendigkeit einer Social Media Strategie, welche Ihre Ziele und Maßnahmen definiert, sie sollen jedoch erste Anhaltspunkte dafür geben, was bei einem Engagement in den sozialen Netzwerken wichtig ist. Falls Sie diesen Weg gehen möchten (und Sie sollten ihn gehen!), berate ich Sie gerne bei der Erstellung und Umsetzung einer individuellen Social Media Strategie für Ihre Organisation, denn es geht nicht allein um das Sammeln von „Likes“ oder „Followern“.

Dies ist Teil 1 der Social Media-Tipps für Non-Profit-Organisationen. Die beiden restlichen Teile werde ich in den folgenden Tagen veröffentlichen.

1. Wählen Sie die richtigen Social Media Kanäle
Es macht keinen Sinn, Netzwerke nur aufgrund ihrer Grösse auszuwählen, wenn dort keine Ihrer relevanten Zielgruppen aktiv sind. Andere Communities sind vielleicht kleiner, aber aufgrund der Teilnehmer-Struktur deutlich besser für Ihre Aktivitäten geeignet. Außerdem ist zumeist die Fokussierung auf einige wenige Netzwerke zu Anfang besser, als gleich in die breite Masse zu gehen. Gerade zu Anfang in der Lernphase sollten Sie Ihre Aktivitäten konzentrieren, um den Überblick zu behalten und Erfahrungen mit verschiedenen Techniken zu sammeln.

2. Finden Sie Ihre Unterstützer in den Sozialen Netzwerken
Mittlerweile sind viele hundert Millionen Menschen in Social Media aktiv, deswegen ist die Chance recht hoch, dass Unterstützer, die Sie kennen, auch bereits einen Account in einem oder mehreren Netzen besitzen. Schreiben Sie diesen besonderen Mitgliedern über das Netzwerk oder per Email eine Einladung zu Ihrer Fanpage oder Ihrer Gruppe, um ihnen einen weiteren Kommunikationskanal mit Ihrer Organisation anzubieten. Sie verbreitern damit die Streuung Ihrer Inhalte und damit die Wahrnehmung Ihrer Organisation.

3. Identifizieren Sie die richtigen Mitarbeiter
Eine Social Media Strategie in der Theorie ist schon mal eine gute Sache, doch Sie brauchen auch Mitarbeiter in Ihrer Organisation, die die Strategie dann auch umsetzen. Sie könnten natürlich diese Tätigkeit auch gut an eine externe Agentur übergeben, doch dies bedeutet wiederum nicht unerhebliche Kosten. Schauen Sie sich stattdessen in Ihrer Belegschaft um, vielleicht finden Sie eine Kollegin oder einen Kollegen, die/der sich bereits privat sicher im Social Media Umfeld bewegt. Vielleicht wird es sinnvoll sein, die Mitarbeiterin oder den Mitarbeiter auf eine Schulung zu bestimmten Netzwerken oder Kommunikations-Themen zu schicken, doch dies ist immer noch besser, als völlig von Null anzufangen.
Sollte sich in Ihrer Organisation jedoch keine geeignete Person finden, so rate ich zumindest für die Anfangszeit dennoch zu professioneller Unterstützung und gleichzeitig zur Fortbildung einer Kollegin oder eines Kollegen. Gerade zu Beginn Ihrer Social Media Aktivitäten passieren sonst Fehler, die Ihnen auf lange Sicht teuer zu stehen kommen können, bezogen z.B. auf Reputationsverlust oder gar Abspringen von Spendern und Unterstützern. Insofern wäre Ihr Engagement kontraproduktiv.

4. Stellen Sie genügend Zeit zur Verfügung
Social Media ist zumeist nicht sehr kostenintensiv, jedoch benötigt es Zeit – und das nicht zu wenig. Räumen Sie einer oder mehreren Personen in Ihrer Organisation ein, sich um die Freundschaftsanfragen zu kümmern, Kommentare auf anderen Seiten zu veröffentlichen, auf Eingaben zu reagieren und um andere in Ihr Netzwerk einzuladen. Denn darum dreht sich alles in Sozialen Netzwerken! Sie werden mit Ihren Aktivitäten nur Erfolg haben, wenn Sie Social Media Marketing als ernstzunehmende Ergänzung zum klassischen Marketing anerkennen und diesem Betätigungsfeld ebenso die benötigten Ressourcen einräumen.

Morgen geht der Artikel in die zweite Runde und Sie erhalten drei weitere Tipps für Ihre Social Media Aktivitäten. Besuchen Sie meinen Blog oder abonnieren Sie den RSS-Feed.


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