Noch'n ... Kaninchen

Noch'n ... Kaninchen Noch'n ... Kaninchen Noch'n ... Kaninchen Noch'n ... Kaninchen Noch'n ... KaninchenNoch'n ... Kaninchen
In einem 100x50cm kleinem, dreckigem Käfig, mit einer klapprigen Hütte ohne Rückwand und verschimmelten Maiskolben als Fressen stand er in einem offenen Schuppen. Bei eisiger Kälte war weder Käfig noch Hütte isoliert, er hatte weder Stroh noch Heu, konnte sich nicht warm hoppeln und hatte auch keinen Partner zum aufwärmen und kuscheln. 
Jeden Tag bin ich an ihm vorbei gefahren und mir blutete das Herz. Zehn Tage habe ich mir das mit angesehen, dann konnte ich nicht anders und musste die Besitzer ansprechen. "Der lebt schon immer so!" Ja, das macht es leider nicht besser. Nach einiger Diskussion durfte ich mich um das Kaninchen (ein unkastrierter Rammler) kümmern, sie selber hatten gerade mit Renovierungsarbeiten zu tun. Zwei Tage später habe ich ihn einfach mitgenommen und einen Brief in den Briefkasten gesteckt: "Ich denke, dem Hoppel geht es so besser, mir geht es so besser und Sie haben weniger Arbeit."
Ich setze ihn in ein Außengehege mit Stall und stellte fest, dass er sehr wackelig auf den Beinen war. Ich musste ihm eine Treppe in den Stall bauen, da er keine Kraft hatte hineinzuspringen (ca 25 cm hoch). Auch wenn er auf den Hinterbeinen stand, kippte er um. Der arme Kerl hatte keine Muskulatur und war auch unglaublich dünn. Daher bin ich mit ihm zu meiner Tierärztin gegangen. Sie schaute ihm auch ins Maul und stellte fest, dass die Backenzähne schon so lang waren, dass er über kurz oder lang verhungert wäre. Dieses Jahr hätte er wohl nicht mehr überlebt. Da er dafür narkotisiert werden musste, wurde er auch gleich kastriert. Die Tierärztin meinte: "Ihn haben Sie jetzt sehen können, aber was glauben Sie, wie viele Kaninchen so in Kellern abgestellt werden und vor sich hinvegetieren. Das bekommt nur leider keiner mit."
Um Weihnachten rum werde ich ihn dann mit en anderen beiden bekannt machen. Drückt mir die Daumen, dass es ohne große Komplikationen klappen wird. ;-)
"Du kannst die Welt nicht verändern, weil Du ein einzelnes Tier rettest, aber die Welt für das eine Tier hast Du die Welt verändert."
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In a 100x50cm/90x20 inch small, filthy cage, with a rickety hut without rear wall and moldy corn cobs to eat he stood in an open shed. In the freezing cold, neither cage nor hut were isolated, he had neither straw nor hay, could not hopping to get warm and had no partner to warm up and cuddle.
Every day I drove past him and my heart bled. Ten days I looked at it, then I could not help but appeal to the owners. "He lived always like that!" Yes, that doesn't make it any better. After some discussion I was able to take care of the rabbit (an uncastrated buck), they themselves had to do with renovations. Two days later I just took him with me and put a letter in the mailbox: "I think the Bunny feels much better, I'm much better and you'll have less work."

I put him in an outdoor enclosure with stable and noticed that he is very shaky. I had to build him a stair to the stable, because he has no strength to jump in (25cm/10 inch high). Even if he stands on his hind legs, he falls over. The poor guy has no muscles and is also incredibly thin. Therefore, I went to the vet with him. The vet looked him in the mouth and noticed that back teeth were already so long, that he would have starved sooner or later. This year he had probably not survived. Since he had to be anesthetized for that, he was also neutered. The vet said: "You were able to see him. But believe me,  many rabbits are parked in basements like that and vegetate till they die. But unfortunately nobody sees that."

Around Christmas I'll introduce him to the other two Keep your fingers crossed that it will work without any major complications ;-)
"Saving one Animal won't change the World, but it will change the World for that one Animal."

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