Niedersachsen zwischen Nierentisch und Postmoderne

Georg-August-Universität, Göttingen, Medizinische Fakultät, 1. Bauabschnitt. Entwurfsverfasser: Robert Wischer (Heinle Wischer und Partner, Freie Architekten). Foto: Olaf MahlstedtDie Wanderausstellung „Wieder­sehen. Architektur in Niedersachsen zwischen Nierentisch und Postmoderne“ mit Fotografien von Olaf Mahlstadt erreicht am 10. März 2011 die nächste Station. Rund vier Wochen lang werden in der Commerzbank Göttingen beispielhafte Bauwerke der 1960er und 1970er Jahre gezeigt.

Ankündigung der Architektenkammer Niedersachsen

In den Räumen der Commerzbank Göttingen wird vom 10. März bis 15. April 2011 die Wanderausstellung “Architektur in Niedersachsen zwischen Nierentisch und Postmoderne” zur Architektur der Sechziger- und Siebzigerjahre gezeigt. Zu sehen sind insgesamt 35 niedersächsische Gebäude, die beispielhaft die Aufbruchsstimmung in der Architektur der noch jungen Bundesrepublik repräsentieren.

Die Ausstellung der Architektenkammer Niedersachsen möchte die zunehmend aufkeimende Diskussion um den Wert der Architektur der Epoche befördern. Da die Zahl der unter Veränderungsdruck stehenden Bauten und Anlagen auch in Niedersachsen groß ist, sind auch wirtschaftliche Aspekte und zukunftsweisende Lösungen Anliegen der Ausstellung. „Mit den Bauten der Sechziger- und Siebzigerjahre verbinden sich neben baukulturellen Ansprüchen eben auch konkrete Bauaufgaben für den Berufsstand“, so Gregor Angelis, Vizepräsident der Architektenkammer Niedersachsen. Ziel der Ausstellung ist daher,

  • auf bestimmte zeittypische architektonische Qualitäten aufmerksam zu machen,
  • die Sehweise für Gebautes einer Ära zu schärfen, die – nicht nur in Niedersachsen – in der Bevölkerung generell einen schweren Stand hat und
  • die interessierte Öffentlichkeit für scheinbar Alltägliches in unserer gebauten Umwelt zu interessieren, dessen Qualitäten wir uns zu oft nicht bewusst sind.

Es geht also um die Wertschätzung der Architektur der Sechziger- und Siebzigerjahre und um die Werbung für deren Qualitäten. Am Ende steht schließlich immer die Frage nach dem Erhalt.

Die Objekte werden mit aktuellen Fotografien und charakteristischen Objektdaten vorgestellt. In Einzelfällen ergänzt historisches Bild- und/oder Planmaterial die Präsentation. Der Berliner Architekturkritiker Wolfgang Kil führt mit einem einleitenden Text in das Thema der Wanderausstellung ein.

Quelle: Architektenkammer Niedersachsen

- Mehr zum Fotografen im Blog-Eintrag vom 22. August 2010
- Website des Architekturfotografen Olaf Mahlstedt

Wann und wo

Commerzbank Göttingen
Prinzenstraße 2
37073 Göttingen

10. März – 15. April 2011

Nach Hannover, Braunschweig, Oldenburg und Alfeld sind aktuell weitere Ausstellungsstationen in Vorbereitung: Osnabrück (05.05.–29.05.2011), Hildesheim (08.06.–03.07.2011). Der Eintritt ist kostenfrei.


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