[News] Das Unwort des Jahres

Lange wurde gerätselt welches Wort denn dieses Jahr als "Unwort des Jahres" gewählt werden würde. Und jetzt ist eine Entscheidung gefallen.
Alternativlos
Zuerst benutzt wurde der Begriff von unserer lieben Kanzlerin Angela Merkel in Bezug auf die Situation in Griechenland. Später wurde der Begriff in der Politik auch häufiger benutzt. Eingereicht wurden insgesamt 1.123 Begriffe aus denen die Jury dann wohl das "unwortigste" Wort aussuchen muss. Und schon gab es Kritik, denn ein Germanistik Professor aus Frankfurt am Main findet dieses Wort "sachlich unangemessen".

Er suggeriere, dass es bei einem Entscheidungsprozess von vornherein keine Alternativen und damit auch keine Notwendigkeit der Diskussion und Argumentation gebe. Behauptungen dieser Art seien im vergangenen Jahr zu oft aufgestellt worden. Sie drohten die Politikverdrossenheit in der Bevölkerung zu verstärken. Der mittlerweile 73-jährige Schlosser kündigte zugleich an, den Vorsitz der Auswahlkommission für das von ihm selbst einst angestoßene Unwort des Jahres nach 20 Jahren abzugeben. Zu seiner Nachfolgerin wurde die Darmstädter Sprachwissenschaftlerin Nina Janich bestimmt, die bereits seit 2001 ebenfalls der Jury angehört.Bereits im Dezember war "Wutbürger" von der Gesellschaft für Deutsche Sprache in Wiesbaden als Wort des Jahres 2010 bestimmt worden. Der Begriff wurde nun auch als Unwort vorgeschlagen, kam dabei aber nicht zum Zuge.
Stattdessen rügten die Juroren aber noch zwei weitere Begriffe. Das Wort "Integrationsverweigerer", das Bundesinnenminister Thomas de Maiziére (CDU) zwar nicht erfunden, aber in Umlauf gebracht habe, unterstelle, dass Migranten in größerem Umfang selbst ihre Integration verweigerten. Dass dafür die notwendige Datenbasis fehle und der Staat selbst zu wenig für Integration tue, werde dabei ausgeblendet, kritisierten die Sprachexperten. Zudem wurde auch die Formulierung "Geschwätz des Augenblicks" gerügt, mit der der Dekan des Kardinalskollegiums, Angelo Sodano, bei der Ostermesse des Papstes 2010 die massiven Vorwürfe sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche habe beiseiteschieben wollen.


Das Unwort des Jahres wird bereits seit 1993 ausgewählt oder erkoren. Letztes Jahr trug den Titel das Wort "betriebsratsverseucht".


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