Neujahrs-Ordnung in der Werkstatt

Die guten Vorsätze zum neuen Jahr sind noch ganz frisch. Doch wer wusste, dass es solche Vorsätze für bestimmte Bereiche der Ordnung von Haus und Hof auch schon ganz fest vorgegeben und traditionell gibt? Da braucht man gar nicht lange überlegen, was man im neuen Jahr anfängt, denn ähnlich dem Frühjahrsputz gibt es das Aufräumen von Schubladen und Schränken. Das ist ein traditioneller japanischer Brauch ist und macht sich besonders in der heimischen Werkstatt gut.

Laut der fernöstlichen Philosophie reinigt das Neujahrsfest auch vom Ärger und Frust des vergangenen Jahres. Und damit sich nicht direkt wieder neuer Frust anstaut, ist demnach geboten, in allen Schränken, Fächern und Schubladen Ordnung zu schaffen. Und gerade als Heimwerker kennt man den Ärger, der sich anstaut, wenn man gerade in seinen Arbeitsschritten steckt und im entscheidenden Moment fehlen die wichtigen und richtigen Werkzeuge. Der Griff ins Leere kann sogar die Arbeit komplett ruinieren. Ich habe es selbst probiert und neben der Freude, die einem das sofortige Finden der benötigten Dinge bringt, ist schon der Anblick der nach Größe sortierten Schraubenzieher und der Meißel in Reih' und Glied eine Wohltat für die Seele.

Für alle Freunde der Holzverarbeitung und -bearbeitung gelten ein paar Regeln, um Werkzeuge und Arbeitsabläufe nicht zu gefährden. So macht man sich das neue Arbeitsjahr in jedem Falle einfacher, wenn man elektrisch getriebene Werkzeuge in der Nähe der Steckdosen aufhängt, dafür sollten sie jedoch über eine Aufhängevorrichtung verfügen oder mit einer solchen versehen werden, um Kabelbrüche zu vermeiden. Mehrfachstecker, die über einen zentralen Aus-Schalter verfügen, helfen das lästige Ein- und Ausstecken zu vermeiden. Für besagte Schraubenzieher und Meißel empfehlen sich Halterungen, die an der Wand angebracht sind und an die man die Gerätschaften mit einer Hand aufhängen kann - und dies nach Größe oder Stechbreite sortiert natürlich. Schrauben, Nägel und sonstige Kleinteile sind dann ein Fall für die Schubladen. Hier ist es sinnvoll darauf zu achten, dass man Standardschrauben und Nägel in den meist gebrauchten Größen in die oberen Schubladen sortiert, ausgefallene Stücke und besondere Größen von denen man meist auch nur eine kleine Stückzahl besitzt dagegen in die unteren, schwerer erreichbaren. Ähnliches gilt für Schleifpapier oder Bohrerzubehör. Wenn man nun noch Zeit und Lust hat, sollte man überlegen, ob sich die Raumaufteilung der Werkstatt nicht auch noch optimieren lässt. Ein großzügiger Freiraum um den Sägebereich schafft angenehmen Handlungsraum und eine strategisch sinnvoll platzierte Restekiste hält die Arbeitsfläche frei und sauber. So frisch aufgeräumt, kann die Arbeit im neuen Jahr beginnen - Viel Spaß dabei!


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