Natur oder ekelig? Warum Mütter Plazenta essen

Tom Cruise hat es getan, und immer mehr Frauen schwören drauf, dass sie sich besser fühlen, bzw. weniger nachbluten, wenn sie es tun. Was tun? Die Plazenta essen, nachdem ihr Kind geboren wurde.

Natur oder ekelig? Warum Mütter Plazenta essen

Immer mehr schwangere Mütter entscheiden sich, nach der Geburt die Plazenta zu essen.


Warum heisst die Plazenta eigentlich auch "Mutterkuchen"? Da könnte man doch meinen, das sei was leckeres, wie Erdbeer-Kuchen, oder Sahne-Kuchen. Was für viele (ich geb`s offen zu: mich inklusive) richtig ekelig klingt, machen aber immer mehr Mütter:
Sie wollen ihre Plazenta nach der Geburt mit nach Hause nehmen, um sie zu kochen und zu essen.

Im Internet gibt`s inzwischen sogar Seiten mit Rezepten für die, naja, optimale Zubereitung der Plazenta. Die meisten jedoch kochen die Plazenta, lassen sie trocknen und mahlen sie danach zu einem feinen Pulver, das in Pillenform abgefüllt werden kann. Dann hat frau länger was davon ...
Natur oder ekelig? Warum Mütter Plazenta essenDie Plazenta zu essen, egal in welcher Form, wirkt angeblich wahre Wunder:
Die Wirkstoffe in der Nachgeburt sollen die postnatale Depression bekämpfen, bei Stillproblemen den Milchfluss anregen, den Hormonhaushalt wieder ausgleichen und der frisch gewordenen Mutter einen enormen Energieschub verleihen.

Wissenschaftlich nachgewiesen wurde das allerdings bisher nicht.
Es müsse, so Befürworterinnen, doch einen Grund geben, weshalb die allermeisten Säugetiere nach der Geburt des Nachwuchses ihre eigene Plazenta verspeisen. Auf Nachfrage geben sich jedoch Ärzte hierzulande eher bedeckt.
Vom Trend, die Plazenta zu verspeisen, merke man hierzulande bisher noch nichts, wahrscheinlich ist der Ekelfaktor ist nach wie vor sehr hoch - irgendwie isst frau ja einen Teil von sich selbst.

Was passiert eigentlich sonst mit der Plazenta?
In den allermeisten Fällen wird die Nachgeburt bereits im und vom Krankenhaus entsorgt. Weiter verbreitet als man denkt ist auch der uralte Brauch, die Plazenta zu vergraben und einen Baum darauf zu pflanzen. Als Zeichen für das neue Leben. Klingt allemal romantischer...
Joel Stein vom TIMES MAGAZINE hat eine professionelle "Plazenta-Köchin" zu sich eingeladen, die aus der Plazenta seiner Frau Pillen macht. Nichts für schwache Nerven!!! Den >>>original Artikel dazu im TIME MAGAZINE findest Du hier.

Was ist Deine Meinung dazu? Kannst Du Dir vorstellen, die Nachgeburt Deines Kindes zu verspeisen???


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