NAS im Selbstbau Idee 2017

Derzeit überlege ich wieder mir ein NAS selbst zu bauen. Derzeit setze ich bekanntlich eine DS216j ein.

Warum ein DIY-NAS?

Berechtigte Frage. Wie bereits gesagt setze ich derzeit noch eine DS216j ein und könnte mir auch eine leistungsfähigere Diskstation kaufen.  Ich persönlich möchte aber das Betriebssystem und die Dienste welche auf dem Server laufen sollen, selbst auswählen, installieren, konfigurieren und an meine Eigenen Bedürfnisse anzupassen. Außerdem sollen die Festplatten sich spiegeln (Software RAID 1). RAID steht für Redundant Array of Independent Disks (dt. Redundante Anordnung unabhängiger Festplatten). Ich persönlich finde wenn man etwas selber macht dann lernt man auch etwas dazu (Learning by Doing)

RAID 1 ist der Verbund von mindestens zwei Festplatten. Ein RAID 1 speichert auf allen Festplatten die gleichen Daten (Spiegelung) und bietet somit volle Redundanz. Die Kapazität des Arrays ist hierbei höchstens so groß wie die kleinste beteiligte Festplatte.

Ein enormer Vorteil von RAID 1 gegenüber allen anderen RAID-Verfahren liegt in seiner Einfachheit. Beide Platten sind identisch beschrieben und enthalten alle Daten eines Systems, somit kann (die passende Hardware vorausgesetzt) normalerweise auch jede Platte einzeln in zwei unabhängigen Rechnern (intern oder im externen Laufwerk) unmittelbar betrieben und genutzt werden. Aufwändige Rebuilds sind nur dann notwendig, wenn die Platten wieder redundant betrieben werden sollen. Im Störfall wie auch bei Migrationen beziehungsweise Upgrades bedeutet das einen enormen Vorteil.

Fällt eine der gespiegelten Platten aus, kann jede andere weiterhin alle Daten liefern. Besonders in sicherheitskritischen Echtzeitsystemen ist das unverzichtbar. RAID 1 bietet eine hohe Ausfallsicherheit, denn zum Totalverlust der Daten führt erst der Ausfall aller Platten. Die Ausfallwahrscheinlichkeit eines RAID 1 aus n Festplatten in einem bestimmten Zeitraum beträgt p^n, falls die Ausfallwahrscheinlichkeit p einer Festplatte statistisch unabhängig von den übrigen Festplatten und für alle Festplatten identisch ist.

Auszug aus dem Wikipedia-Artikel „RAID“

Folgende Dienste sollen (nach aktueller Planung) darauf laufen:

  • Nextcloud
  • FreshRSS
  • Privoxy

Außerdem soll der Server als „Backup-Server“. Zum Beispiel soll mittels Skript am PC/Laptop sofort nach dem Speichern ein verändertes Dokument in das Verzeichnis ~/Nextcloud/Dokumente kopiert werden und der Sync-Client von Nextcloud lädt diese dann automatisch auf den Server.

Mit folgender Hardware habe ich das ganze geplant und bin noch bei drei bzw. vier Dingen derzeit noch unschlüssig:

Wo ich noch unschlüssig bin:

  • Mainboard
  • Mainboard mit RAID Support oder extra RAID Controller
  • Gehäuse
  • Netzteil

Beim Mainboard bin ich deswegen noch unschlüssig da mir nicht bekannt ist ob es besser ist ein Mainboard mit RAID Support (sprich Mainboard mit H170, Q170, Z170, H270 Q270 oder Z270 Chipsatz) oder einen extra Controller zu verwenden. Das Betriebssystem soll auf der 32 GB SSD sein Zuhause finden und alle Daten sollen auf den beide Festplatten landen, welche im RAID 1 gespiegelt werden sollen.

Da ich noch nicht weiß wo das NAS hingestellt werden soll und welcher Formfaktor das Mainboard besitzen wird, steht auch das Gehäuse noch nicht final fest.

Gerne dürft ihr mir in den Kommentaren Tipps, Vorschläge und Ratschläge geben.

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