Napoleon Bonaparte “Kaiser – Liebhaber – Vater – Ehemann”

by Rosemarie Irina Schäfer

 Gräfin Marie Walewska (1786-1817)

Polin, Gräfin Marie Walewska

Große Liebe, Geliebte und Mutter seines Sohnes Alexandre Walewski

Die am 7. Dezember 1786 geborene Marie Laczinska wurde 1804 (dem Jahr der Kaiserkrönung Napoleons und Josephines) als 18jährige junge Frau mit dem 70jährigen Grafen Athensius Walewska verheiratet, welchem sie im drauffolgendem Jahr einen Sohn schenkte. Von Liebe konnte in dieser Verbindung keine Rede sein.

Ihre große und wohl einzig wahre Liebe traf Marie im Januar 1807, in Gestalt Napoleon Bonapartes, Kaiser der Franzosen (1769-1821). Dieser galt mit seinen 38 Jahren in der Damenwelt als sehr attraktiv. 1796 heiratete er mit 27 die sechs jahre ältere Witwe Josephine Beauharnais (1763-1814). Josephine hatte aus ihrer ersten Ehe mit dem Comte Beauharnais, einem in der französischen Revolution umgekommenen General, zwei Kinder: Hortense und Eugene. Sie konnte keine weiteren mehr bekommen. Lange Zeit hat sich Napoleon selbst die Schuld an der Kinderlosigkeit seiner Frau gegeben, bis er durch die Gräfin Marie Walewska, das Gegenteil beweisen konnte. Nun war er auch alles andere als ein treuer Ehemann (sie war aber auch keine treue Frau), die Anzahl seiner Geliebten ist groß. Nur ein Kind hätte seine Ehe mit Josephine vielleicht noch retten können. Später wird er die Scheidung bereuen und Josephine als die Frau beschreiben, die er am meisten geliebt hat, und Maria?

Das Jahr 1807

Polen war damals kein eigenständiger Staat, sondern wurde von Russland, Preußen und Österreich beansprucht. Viele Polen sahen in dem Eroberer Napoleon den Befreier ihrer Nation und hofften auf Eigenständigkeit. Die junge und beliebte Gräfin Walewska sollte ihnen dabei behilflich sein. In einigen Quellen wird beschrieben, die beiden sahen sich das erste Mal, als die Kutsche des Kaisers wegen eines Radbruchs liegen blieb und die Gräfin inkognito vorüberritt. Später sahen die beiden sich auf einem Ball in Warschau wieder. Einige Autoren verweisen die “Kutschenszene” ins Reich der Legenden und schreiben, Napoleon und Marie hätten sich erst auf dem Ball kennengelernt und sich ineinander verliebt.Die Gräfin trug ihr Anliegen und das der Polen vor und fiel vor dem Kaiser (ob beabsichtigt oder nicht ist umstritten) in eine tiefe Ohnmacht. Die beiden verbrachten die Nacht zusammen und Marie wird für 7 Jahre die Geliebte des Franzosenkaisers (mal abgesehen von der 13jährigen Ehe mit Josephine, war das die längste Zeit, die Napoleon mit einer Frau zusammen war). Ihre “Flitterwochen” verbrachte das Paar in Schloss Finckenstein, das heute leider nur  noch als Ruine existiert, da es im 2. Weltkrieg zerbombt wurde.

unehelicher Sohn Graf Alexandre Walewski

Marie trennte sich von ihrem 72 jährigem Mann, und folgte Napoleon überall hin. Von der französischen Armee wurde sie “seine polnische Frau” genannt. 1809 wurde sie von ihm schwanger. Die Nachricht, dass seine treue Geliebte ein Kind von ihm erwartete versetzte den Kaiser in Freude, hatte er jetzt doch endlich die Gewissheit zeugungsfähig zu sein. Zwar hatte vor Maria eine andere Frau ein Kind zur Welt gebracht und behauptet es sei das des Kaisers, doch konnte Napoleon sich ihrer Treue nicht vergewissern. Hat die Nachricht von der Schwangerschaft Marias ihn in seinem Entschluss, sich von Josephine zu trennen, erst bekräftigt? Im selben Jahr trennte er sich von der hübschen Kreolin.

Nun ist es aber für einen Kaiser unmöglich seine jahrelange Mätresse zu heiraten, nein es musste schon eine echte Prinzessin von königlichem, nein kaiserlichem Geblüt sein. Im selben Jahr 1810 als seine Geliebte ihren gemeinsamen Sohn den späteren Graf Alexandre Colonna-Walewski  (1810-1868) zur Welt brachte.

einziger eheliche Sohn Franz Napoleon Bonaparte 

Die Ehe mit der Tochter des österreichischen Kaisers, Marie Louise aus dem Hause der Habsburger, gebar 1811 den von Napoleon ersehnten Nachfolger, Sohn Franz den König von Rom, der später als österreichischer Erzherzog erzogen wurde und mit nur 21 Jahren an Tuberkulose starb. Später wird über den frühen Tod des Sohnes gesagt:  Sein Vater wurde mit großer Willensstärke und Kraft geboren,sein Sohn hat den Rest erhalten die Schwäche.”

Napoleon und Louise hegten nicht sonderlich warme Gefühle füreinander. Die erst 17jährige Erzherzogin wurde streng erzogen, für sie muss die Hochzeitsnacht ein “Schock” gewesen sein. Später sammelte aber auch sie eine beträchtliche Anzahl an Liebhabern. Die Verbindung zwischen dem Kaiser und seiner schönen Polin blieb also bestehen.

Briefe an Gräfin Marie Walewska

liebevolle Briefe & Gedanken an polnische Gräfin Marie Walewska

 liebevolle Briefe an Gräfin Marie Walewska:

“Ich sah keine, aber Sie. Bewunderte keine, aber Sie. Wünschte keine, aber Sie. Antworten sie schnell und stillen sie die ungeduldige Leidenschaft von N. Es gibt Zeiten – ich durchschreite jetzt eine-da Hoffnung so schwer wie Verzweiflung ist. Niemand, aber sie können die Hindernisse beseitigen, die uns getrennt haben. Ihr Land wird mich mehr lieben, wenn sie Mitleid mit meinem armen Herzen haben. Marie, meine süße Marie, mein erster Gedanke gilt Ihnen. Mein erster Wunsch ist, sie wiederzusehen. Sie kommen wieder, sie werden doch, das versprachen Sie. Wenn nicht, dann fliegt der Adler zu Ihnen.  Wir sind in der Lage, unsere Gedanken zu teilen, obwohl die ganze Welt zuschaut. Lieben Sie mich mein hübsches und halten sie diesen Blumenstrauß fest. Wenn meine Hand mein Herz betätigt. Wissen sie, dass ich ohne sie nicht denken kann. Und wenn sie meinen Strauß Blumen bestätigen, habe ich ihre Antwort zurück.”

Zu dieser Zeit schenkte Maria ihrem kaiserlichen Liebhaber einen Ring mit der Gravierung:

  • “Si tu devais arrüter jamais moi aimer, ne pas oublier que je t’aimerai toujours” (Wenn Sie je aufhören sollten mich zu lieben, vergessen Sie nicht, dass ich nie aufhören werde, Sie zu lieben)

Dass Maria Napoleon als einige von wenigen Menschen auch im Unglück die Treue hielt, bewies sie, als sie ihn 1814 im Exil auf Elba mit ihrem Sohn besuchte. Auf Marie Louise wartete er vergeblich.

Josephine starb im Mai 1814, er erhielt die Nachricht von ihrem Tod, und war so traurig, dass er zwei Tag sein Zimmer nicht verlies. Im selben Sommer kam Maria. Ob sie ihm jedoch auch zur Rückkehr nach Paris verhalf ist anzuzweifeln. Aber zuzutrauen war dieser mutigen Frau alles. Nach der Schlacht von Waterloo wollte sie ihn nach St. Helena begleiten. Es ist wahrscheinlich, dass er selber dies ablehnte. Von Fluchthilfe nach Amerika ist die Rede, doch auch das ist wohl eine Legende.

Vergessen hat sie ihn trotzdem nie – auch wenn sie eine zweite Ehe (ihr alter Graf ist inzwischen verstorben) mit einem entfernten Cousin Napoleons, dem Count d’ Ornano, einging. War diese Ehe doch wahrscheinlich nur zu dem Zwecke, dass sie nach der Verbannung ihres Liebhabers nicht alleine dastand.

Desiree Clary sei die erste Liebe Napoleons gewesen, aber weit gefehlt! Es gab schon vor der zukünftigen Königin von Schweden Damen, von denen der Kaiser sehr beeindruckt gewesen war… und sie von ihm!

Mal ausgenommen von seiner kleinen Schulfreundin Giacominetta, war die erste in die er sich ernsthaft verliebte die schöne Caroline von Colombier, die er auf einem Ball kennenlernte. Beide waren damals 16 Jahre alt. Sie lud den Leutnant Bonaparte zu sich nach Hause ein, wo die beiden im Garten turtelten und Kirschen aßen.

Diese rein platonische Beziehung endete jedoch nach einem halben Jahr, als das Bataillon Napoleons nach Lyon verlegt wurde. Dort soll er Affären unter anderem mit der Romanschriftstellerin Marie Agier, einer sechs Jahre älteren Frau namens Marie Merceret und einem Mädchen namens Menesca Pillet gehabt haben. Letzterer machte er sogar einen Heiratsantrag, wurde aber abgelehnt.

Eine weitere Romanze hatte der zukünftige Kaiser mit der 15 jährigen Tochter seines zeitweiligen Hauswirts in Nizza: Emilie Laurenti. Die beiden verliebten sich ernsthaft ineinander. Er bat den Vater um die Hand Emilies, wurde doch mit der Begründung seiner unsicheren beruflichen Zukunft erneut abgelehnt. Außerdem sei Emilie noch viel zu jung zum Heiraten.

Nach einer kurzen aber heftigen Affäre mit der verheirateten Felicite Turreau trat Desiree Clary in sein Leben. Napoleons Bruder Joseph war ja mit Desirees älterer Schwester Julie so gut wie verlobt, dieser machte Napoleon mit Desiree-Eugenie bekannt. Die vier verbrachten viel Zeit miteinander und Desiree, die Napoleon jedoch nur mit ihrem zweiten Namen Eugenie anredete, verliebte sich in den jungen General. Pikant an der Affäre war, dass Napoleon später behauptete, er hätte Desiree die Unschuld geraubt. Tatsächlich war die Beziehung rein platonischer Natur. Die beiden verlobten sich bevor Napoleon zurück nach Paris musste. Desiree schreibt ihrem Verlobten jeden Tag zärtliche Briefe, doch seine werden immer seltener. Bei seiner nächsten großen Liebe soll dies umgekehrt sein.

Nach ein paar harmlosen Flirts wird er durch Barras mit zwei Damen bekannt gemacht.

Die erste Therese Tallien, ihr soll er laut den Memoiren Barras, einen Heiratsantrag gemacht haben. Doch sind Barras Memoiren voll von Lügen, da der Chef des Direktoriums, als er diese schrieb ziemlich eifersüchtig auf die Karriere des  korsischen Generals war.

Die andere war die Witwe Josephine de Beauharnais. In sie hat sich Napoleon auf den ersten Blick verliebt!

Napleon  Bonaparte & Josephine de Beauharnais

Kaiserliche Ehe mit Josephne de Beauharnais

Während des Ägyptenfeldzuges erfuhr der General Bonaparte von der Untreue seiner angebeteten Frau. Darüber war er so enttäuscht, dass er sich die erste seiner vielen Geliebten nahm. Die hübsche Pauline Foures. Einige Monate verbrachten die beiden in Liebe. Mit der Zeugungsunfähigkeit konfrontiert, versprach er ihr sogar, sich von Josephine zu trennen und sie zu ehelichen, wenn sie ihm ein Kind schenkten würde. Zurück in Paris gibt es jedoch die tränenreiche Versöhnung mit seiner Josephine. Und Pauline schien schnell vergessen. Diese war natürlich sehr enttäuscht, hatte sie sich doch für ihren General von Foures scheiden lassen! Er schickte ihr Geld und besorgte ihr einen neuen Ehemann. So wie er es später mit vielen tun wird. Da sie ihren Mann nicht liebt, hat Pauline mehrere Affären. Ein letztes Mal sieht sie den Kaiser Napoleon auf einem Maskenball 1811. Er erkennt sie. Sie stirbt 1869 nach drei Ehen und einem abenteuerlichen Leben.

Eine nächste Affäre hat Napoleon mit der Opernsängerin Guiseppina Grassini, die er in Mailand kennenlernte. Er verliebte sich in sie und kaufte ihr ein Haus in Paris, wo er sie jede Nacht besuchen kam. Anders als bei seiner Affäre mit Pauline, die in aller Öffentlichkeit ablief, bestand der zum Konsul avancierte General auf größte Geheimhaltung, schließlich wollte er keinen Skandal. Josephine ahnte davon nichts, sie lud die Sängerin sogar zu sich nach Hause ein. Jetzt war es aber sie, die die Beziehung beendete. Ihren eifersüchtigen Geliebten überdrüssig, verließ sie mit dem jungen Geiger Rode Paris.

Napoleon aber tröstete sich schnell. Es gibt wohl kaum eine Zeit, in der er lange ohne Frau gewesen ist. Im Gegenteil, die meisten Affären liefen nicht nacheinander, sondern zeitgleich ab. Die Frau seines Adjutanten Junot, Laure, hat es ihm angetan. Ungeniert betrat er in Junots Abwesenheit das Schlafzimmer Laures. Pikanterweise hatte er zu seiner Zeit als General noch versucht mit Laures Mutter anzubandeln. Eines Tages jedoch trifft er Laure und Junot im Schlafzimmer an. Mit einer fadenscheinigen Ausrede rettet er die Situation

Eine kurze Liaison mit der Schauspielerin Catherine Duchesnois, die er einmal lange warten ließ, um sie dann wieder wegzuschicken, möchte ich auch einmal erwähnen.

Auf die Gefühle seiner Frau schien er gar keine Rücksicht mehr zu nehmen. War ihr Seitensprung mit Hippolyte nicht schon durch seine Pauline gesühnt worden? Nein, er liebte die Frauen und länger an eine binden konnte er sich sowieso nicht. Abgesehen von seinen beiden Ehefrauen, verbrachte er die meiste Zeit wohl mit der Gräfin, Marie Walewska. Josephine war genau wie ihr Gatte sehr eifersüchtig. Oft spionierte sie ihm hinterher um ihn danach eine heftige Szene zu machen. Einmal erwischte sie ihn sogar inflagranti mit einer Dame.

Der Affäre mit Mademoiselle Georges wird hier mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Bonaparte sah die Schauspielerin im Theater und verliebte sich schnell in sie. Überhaupt soll das bei ihm immer sehr schnell gegangen sein. Madame Georges, beeindruckt vom Konsul Bonaparte, wurde seine Geliebte. Doch sehr bald schon wurde ER ihr überdrüssig. Sie erhielt ein großzügiges Abschiedsgeschenk, Geld stimmte so seine Erfahrung jede Dame mild.

Eine kleine Romanze mit einer unbekannten Genießerin folgte. Sie war in Napoleon verliebt und kam durch die Vermittlung Murats zu ihm. Die beiden verbrachten einige Nächte zusammen.

Am 2. Dezember 1804 ließ sich Napoleon zum Kaiser der Franzosen krönen und Josephine wurde Kaiserin.

Als Kaiser hatte Napoleon nicht weniger Affären als Konsul. Eine davon mit der hübschen Vorleserin seiner Frau „ Mademoiselle Lacoste“ . Auf seinen Wunsch begleitete sie das Kaiserpaar auf eine Italienreise. Auf der Reise machte Josephine eine Szene und die Lacoste musste gehen. Doch wurde sie vom Kaiser mit einem großzügigem Abschiedsgeschenk, getröstet.

In Genua erblickte er Kaiser eine andere Frau, die ihm gefiel. Madame Gazzani hieß die Schöne und sie erhielt doch prompt die freigewordene Stelle als Vorleserin bei Josephine und die Stelle im Bett des Kaisers dazu. Pikanterweise freundete sich die Gazzani mit der Kaiserin an und folgte ihr später nach der Scheidung sogar nach Malmaison.

In Paris erblicken seine Augen gleich wieder eine andere. Eine Ehrendame seiner Schwester Pauline – Madame von Barral.

 Die recht erstaunliche Geschichte, wie der Kaiser des Nachts zu seiner Geliebten gelangte beschreibt Gordeaux in seinem Buch. Desweiten möchte ich die Liaison mit der jungen adeligen Madame Vaudey nicht unerwähnt lassen. Diese trieb Napoleon doch mit ihrer Verschwendungs-und Spielsucht zur Verzweiflung.

Eine weitere Ehrendame, Madame Duchatel wurde mit dem Kaiser in eindeutiger Szene im Bett von Josephine ertappt. Er war enttäuscht, dass sie ihm noch keinen Erben geschenkt hat.

Eleonore Denuelle de la Plaigne ist seit 1806 Vorleserin bei Napoleons Schwester Caroline. Er verliebt sich in sie und bittet seine Schwester sie ihm “zuzuführen”. Diese macht das natürlich mit Freuden, schon deswegen um der verhassten Schwägerin Josephine eines auszuwischen. Eleonore, die bei den Schäferstündchen mit dem Kaiser stets die Uhr vorstellte, wurde schwanger. Aber von wem? Schließlich ging das Gerücht um, dass auch Murat der Vorleserin seiner eigenen Frau den Hof machte.

Napoleon`s unehelicher Sohn „LEON“

Im Dezember 1806 brachte Eleonore Denuelle de la Llaigne (1787 – 1868) ihren Sohn Leon zur Welt, den späteren Graf Charles Leon Denuelle (1806 – 1881)

In Berlin trifft er auf eine 16jährige, die kein Wort französisch spricht und mit einer Bittschrift zu ihm geschickt wurde. Er gibt ihr Geld und schickt sie wieder weg. Eine kurze Affäre mit der Seiltänzerin Saqui sei hier nur kurz erwähnt.

Doch am 1. Januar 1807 sollte der Kaiser eine schicksalhafte Begegnung mit einer jungen Polin haben. Ihr Name „ Marie Walewska“. Obwohl er Marie sehr liebt, hatte Napoleon weiterhin große und kleine Affären. Da wäre zum Beispiel die bezaubernde Mademoiselle Guillebeau.

Tatsächlich schien er sich wieder seiner Josephine zuzuwenden bis er die Nachricht von der Schwangerschaft Marie Walewska bekam. Dies beschleunigte seine Entscheidung zur Endgültigen Trennung von seiner Kaiserin Josephine. Die Scheidung war die Erste Ehe, die durch den “Code Civil” durchgeführt wurde. Kurz darauf heiratet er 1810, Marie Luise von Österreich, eine Tochter vom Hause der Habsburger.

Napoleon der sich vornahm seiner jungen Frau treu zu sein, hatte dennoch weiterhin Affären. Zum Beispiel mit der 17jährigen Kommandeur Tochter Lise Le Bel. Diese liebte ihn heiß und innig. Und war die Frau neben Marie Walewska, die ihm ins Exil folgen wollte. Sie fand zwar den Weg ins das Bett des Kaisers, doch auch schnell wieder hinaus.

In der Ehezeit mit Marie Luise hatte er sein Versprechen keine Beziehungen einzugehen, gehalten, bis auf die zu Marie Walewska. Auch bei Mademoiselle Georges wurde er wieder schwach sie verschwand bald wieder.

Auf Elba spielten drei Frauen eine Rolle im Leben des Kaisers.

Das Licht der LIebe brennt für N.B. bis in den Tod.

Das Licht der LIebe brennt für N.B. bis in den Tod.

Josephine, die am 29. Mai 1814 starb. Als er von ihrem Tod erfuhr war er so traurig, dass er zwei Tage sein Zimmer nicht verließ.

Auf einen Besuch seiner Gemahlin Marie Luise von Österreich und den gemeinsamen Sohn Franz Napoleon Bonaparte wartete er vergeblich. Gewiss war Marie Luise gewillt ihm zu folgen, doch wurde sie durch ihren Vater, Metternich und nicht zuletzt durch ihre eigene Unselbstständigkeit in die Arme von Neippbergs getrieben worden.

Die einzige die zu ihm kam war Marie Walewska mit ihrem (unehelichen doch gemeinsamen) Sohn. Sie wollte an seiner Seite bleiben, ja sogar nach St. Helena wollte sie ihm folgen. Doch dass wollte Er nicht.

Auf dieser verlassenen Insel hatte Napoleon wohl keine sexuellen Beziehungen mehr, oder doch? Ein Name der oft fällt ist „ Betsy Balcombe“ . Die beiden hatten sich gerne, doch waren allen Gerüchten zum Trotz “nur” Freunde. Schließlich war Betsy erst 14.

Tochter Helena Napoleone

Eine andere Frau, die mit ihrem Mann gemeinsam das Exil des Kaisers teilte, war Albine Montholon. Sie schmeichelte dem Kaiser und bot sich ihm regelrecht als Geliebte an. 1816 brachte sie eine Tochter mit dem Namen Helene Napoleone (1816 – 1910) zur Welt, von der sie selber behauptete sie sei die Tochter des Kaisers.

 Bis zum Schluss sprach der Kaiser liebevoll von Marie Luise, obwohl diese ihn doch schon längst vergessen und mit Neippberg sich vergnügte.

Marie Walewska starb 1817 als Gräfin Ornano. Ihre letzte Worte sollen Napoleon gegolten haben.

Weitere Kinder:

  Émilie Louise Marie Françoise Joséphine Pellapra (1806–1871) von Françoise-Marie LeRoy

Eugen Alexander Megerle Edler zu Mühlfeld (1810–1868) von Victoria Kraus (1785–1845)

Meine nächste Geschichte über die Bonaparte eine Legende, handelt über die letzte der Bonaparte -  das außergewöhnliche Leben von Prinzessin Marie Bonaparte
“Wenn jemals jemand schreibt die Geschichte meines Lebens, sollte es genannt “Die letzte Bonaparte”, denn ich bin die letzte. Meine Cousinen der kaiserlichen Linie sind nur Napoleons.” – Marie Bonaparte

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