Nachtwanderungen in der Schweiz

Nachtwandern

In der Schweiz gibt es über 60 000 km einheitlich signalisierte Wanderwege, die sich über Wälder und Berge erstrecken. Die werden Jahr um Jahr von tausenden von Besuchern abgelaufen, die einen ausgedehnten Spaziergang durch naturschöne Landschaften zu schätzen wissen. Schließlich ist längst bekannt, dass regelmäßige Wanderungen das Herz-Kreislauf-System stärken.

Während ein Ausflug in die Schweiz unter Rentnern und Familien durchaus beliebt ist, können sich junge Erwachsene nur schwerlich für Wanderungen begeistern. Sie sind stets auf der Suche nach spannenden Freizeitaktivitäten, die ihre Abenteuerlust stillen. Für sie könnte deshalb
die Schweizer Wandernacht interessant sein, die vom 12. auf den 13. Juli 2014 stattfindet. Was das genau ist und welche Tipps für Nachtwanderungen grundsätzlich hilfreich sind, verraten wir im folgenden Abschnitt.

Was ist eine Nachtwanderung?

Wie der Name schon vermuten lässt, findet die Wanderung nachts statt – allerdings nicht im Dunkeln, sondern im Licht eines Vollmondes, der am 12.7. erwartet wird. Veranstaltet wird das Event vom Verband Schweizer Wanderwege, der geführte Wanderungen zwischen einer und sechs Stunden anbietet. Das Spannende daran ist, dass die Landschaften in der Nacht bizarre Formen annehmen und unbekannte Geräusche ertönen, die aus einem gewöhnlichen Spaziergang ein prickelndes Erlebnis machen. Neben der Mondscheinwanderung kann man alternativ auch an einer Märchenstunde teilnehmen oder Tiere beobachten.

Nachtwanderungen im Winter

Im Winter sind Nachtwanderungen besonders schön, weil der Schnee das Mondlicht noch stärker reflektiert und die Berge in märchenhafte Landschaften verwandelt. Allerdings sind nicht nur die Wanderwege gefährlicher, wenn die Temperaturen nachts unter null Grad sinken, sondern auch die Straßen, die in die Wandergebiete führen. Prüfen Sie daher Ihre Winterreifen im Voraus, ob sie noch den Sicherheitsstandards (in Bezug auf Luftdruck, Profiltiefe etc.) entsprechen. Andernfalls sollten Sie sich vor der Fahrt in die Schweizer Berge einen neuen Satz Reifen zulegen.

Praktische Tipps für Nachtwanderer

Wer einen Wanderurlaub in der Schweiz plant, kann auch an einem anderen Tag des Nachts die Wälder und Wiesen auf eigene Faust erkunden. Allerdings sollte man dann folgende Tipps beherzigen:

  1. Wählen Sie ausschließlich Wanderwege aus, die sicher und markiert sind – aus Rücksicht auf die Pflanzen und Tiere, aber auch zu Ihrer eigenen Sicherheit. Im Licht des Mondes kann man sich zwar orientieren, dennoch ist die Absturzgefahr außerhalb der Wanderwege sehr groß!
  2. Damit man besser sehen kann, ist es von Vorteil, wenn man mindestens eine Taschenlampe mit sich führt. Zudem sollte die Kleidung nicht nur warm genug sein, sondern mit Leuchtgamaschen oder Reflektoren auf dem Stoff ausgestattet sein.
  3. Für die Orientierung im Dunkeln sind eine Wanderkarte, ein Kompass und ein GPS-Gerät von großem Nutzen. Kommen Sie vom Weg ab und verirren sich, haben Sie die Möglichkeit, mit den genannten Hilfsmitteln die ursprüngliche Route wiederzufinden.

Artikelbild: Bild: © Stockbyte/Thinkstock


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