Nachrichten vom 27. November 2014

Schweden - Politik
Die schwedischen Industrieverbände sind extrem beunruhigt über verschiedene Pläne der neuen Regierung und fordern daher die Opposition auf alles zu tun um die Verwirklichung dieser Ideen zu verhindern. Egal, ob es sich um die Schließung des Flughafens Bromma in Stockholm handelt, die geplanten Änderungen im Gesundheitssystem oder die Umgehungsstraße in Stockholm, all diese Pläne zerstören nach der Industrie das Wirtschaftswachstum des Landes. Allerdings ist die oppositionelle Allianz ohnehin bereit in diesen Punkten das Kriegsbeil auszugraben.
Schweden - Politik
Nach der Kritik des Gesetzesrats zog die schwedische Regierung noch gestern ihren Basisvorschlag zurück, der die freie Wahl von Gesundheitszentralen abschaffen sollte, was die bisher größte Niederlage der acht Wochen alten Regierung ist. Allerdings soll ein abgewandelter Vorschlag bereits im kommenden Jahr präsentiert werden, der dann so ausgearbeitet ist, das der Gesetzesrat den Vorschlag auch gut heißen kann. Die Opposition, inklusive der Sverigedemokraten, werden allerdings eine entsprechende Gesetzesänderung nicht akzeptieren und auch dann gegen die Änderung stimmen.
Schweden - Politik
Die Forderung der Sozialdemokraten die Grünen nun im parlamentarisches Ausschuss zu Pensionsfragen aufzunehmen, stößt bei den vier Parteien der bürgerlichen Opposition auf sehr starken Widerstand, wobei sie sogar drohen aus dem Ausschuss auszutreten, sollen die Grünen dort als Regierungspartei aufgenommen werden. Nach der Opposition ist es völlig unmöglich mit den Grünen in diesen Fragen zusammenzuarbeiten, da sie mit ihrem unreifen Verhalten sowohl gegen eine längere Lebensarbeitszeit als auch ein späteres Pensionsalter wehren und zudem die Arbeitsstunden kürzen wollen. Es wäre einmalig, wenn eine Regierungspartei der Größenordnung der Grünen aus einem entsprechenden Ausschuss ausgeklammert würde.
Schweden - Politik
Infrastrukturministerin Anna Johansson der Sozialdemokraten weigerte sich bei einem Interview zu erklären ob sie weiterhin Vertrauen in das Straßen- und Eisenbahnverkehrsamt hat, nachdem bekannt wurde dass die Koordination dort so schlecht ist, dass Arbeiten auf den Eisenbahnstrecken zur Lebensgefahr werden. Diese Weigerung kann nur bedeuten, dass sich die Ministerin bisher entweder nicht in das Problem eingearbeitet hat, oder aber dass sie die Führungsschicht des Amtes austauschen will, das Vertrauen also nicht mehr vorhanden ist. Gleichzeitig meinte die Ministerin dass der Unterhalt der Strecken so vernachlässigt sei dass man in einer Regierungsperiode die Probleme nicht beseitigen könne.
Schweden - Ausbildung
Kultusminister Gustav Fridolin gab bekannt, dass im Schuldienst eine bedeutende Reform zu erwarten ist und dies auch die nationalen Prüfungen in den Schulen betreffen wird und dass dabei die administrativen Aufgaben der Lehrer reduziert werden. Fridolin spricht vor allem von einer verstärkten Digitalisierung des Unterrichts und der Proben, obwohl Studien belegen, dass der Unterricht bereits zu sehr digitalisiert ist, da viele Eltern der Entwicklung nicht folgten und nun ihren Kindern bei Hausaufgaben keinerlei Hilfe mehr bieten können. Der Minister riskiert daher die Kluft zwischen Schülergruppen eher zu verstärken als abzubauen.
Schweden - Ausbildung/Unterricht
Nach einer Entscheidung der Regierung kann privater Nachhilfeunterricht ab dem kommenden Jahr nicht mehr von der Steuer abgesetzt werden, hingegen wird Nachhilfe verstärkt in den Schulen angeboten, ein Versuch, der in Norwegen allerdings nicht den gewünschten Erfolg zeigte, da nach wie vor Kinder von gebildeten Eltern mehr vom Nachhilfeunterricht in der Schule profitierten als Schüler mit weniger gebildeten Eltern. Die Frage in Schweden wird also sein ob man hier die Zielgruppe besser erreichen kann.
Schweden - Umwelt
Nach der hohen Kritik, die Volvo wegen den hohen Kohlendioxidwerten seiner Fahrzeuge immer wieder erhält, versichert das Unternehmen nun bis 2020 die Abgaswerte so zu senken, dass Volvo geradezu ein Vorbild der Fahrzeugindustrie sein wird. Gleichzeitig will die Geschäftsführung die Fertigungsanlagen so gestalten, dass man ab 2020 von einer kohlendixidneutralen Fertigung sprechen kann.
Schweden - Tourismus
Nachdem man dieses Jahr zum Jahreswechsel nur vier Tage Urlaub benötigt um zwei Wochen lang Urlaub machen zu können, zeigen die Buchungen bei den schwedischen Reisebüros ein Rekordjahr das selbst voriges Jahr überbietet. An erster Stelle liegt der Wunsch der Schweden nach viel Sonne und einem Badestrand auf den Kanarischen Inseln und in Thailand. Schon seit Monaten sind hier keine preisgünstigen Reisen mehr vorhanden. Wer zum Jahreswechsel etwas günstigere Aufenthalte sucht, reist vor allem nach New York und London, auch wenn alle anderen größeren Städte Europa weiterhin gefragt sind.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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