Nachrichten vom 24. Januar 2013

Schweden - Politik
Wie zu erwarten, erlebte die Regierung bei der gestrigen Abstimmung im Parlament eine Niederlage und muss nun einen Gesetzesvorschlag präsentieren nach dem die Rechnungen von Kleinunternehmern innerhalb von 30 Tagen bezahlt werden müssen ohne dass diese Frist vertraglich verlängert werden kann. Nach der Regierung wird dies eine negative Wirkung auf Kleinunternehmer ausüben, wobei sie dabei übersieht, dass die absolute Mehrheit der Kleinunternehmer die Forderung der Opposition unterstützen und nach spätestens 30 Tagen bezahlt sein will, da die langen Zahlungsziele für die meisten ein Problem ausmachen.
Schweden - Politik
Obwohl der schwedische Außenminister Carl Bildt noch vor wenigen Tagen versicherte nicht gewusst zu haben, dass die beiden Schweden, die von Dschibuti wegen Terrorverdacht in die USA ausgeliefert werden sollten, weisen neue Dokumente darauf hin, dass der Minister, wie immer in ähnlichen Situationen, gelogen hat. Nur einen Tag vor der Auslieferung ging ein dringendes Schreiben von der Botschaft in Äthiopien an das schwedische Außenministerium. Da die schwedische Antwort jedoch als geheim gestempelt ist, ist er kaum möglich die ganze Wahrheit in dieser Geschichte zu erfahren. Sicher ist jedoch, dass die schwedische Regierung eine nahe Zusammenarbeit mit den USA anstrebt.
Schweden - Wirtschaft/Kultur
Nach dem schwedischen Verband der Verleger ging im letzten Jahr der Verkauf von Büchern, elektronische Werke eingerechnet, um 13 Prozent zurück. In den größeren Verlagen Schwedens wirkt sich dies bereits durch Kündigungen von Personal aus und extremen Sparmaßnahmen im Fachbuchbereich. Die Verlage sehen sich allerdings von einer noch größeren Krise bedroht, da die Lesefähigkeit der Kinder sinkt und diese immer seltener zu einem Buch greifen oder von Eltern zum Lesen animiert werden.
Schweden - Wirtschaft/Gesellschaft
Nachdem ein Ica-Händler in Kaxås im Jämtland in seinem Schaufenster alle Migranten aus Syrien herzlich willkommen hieß und deswegen rassistische Drohungen in Kauf nehmen musste, hat sich über die sozialen Medien eine Gruppe gegründet, die den Händler unterstützt und für seine Aktion beglückwünscht. Auf der Homepage von Linnea Swedenmark, auf der man schriftlich seine Unterstützung ausdrücken kann, kommt nun jede vierte Sekunde ein weiterer Name hinzu.
Schweden - Arbeitsmarkt
Nachdem in der Abteilung für herzkranke Kinder der Universitätsklinik in Lund die Klinikleitung das Abkommen mit der Gewerkschaft kündigte und unmittelbar neue Arbeitsbedingungen einführte, haben spontan 32 Krankenschwestern gekündigt, da die neuen Regeln bedeuten, dass sie bei gleicher Arbeit monatlich rund 2000 Kronen Gehalt weniger bekommen. Nach den modernen Sparmaßnahmen der Klinik bleiben nun von den bisher 45 Krankenschwestern noch gerade einmal 13 übrig.
Schweden - Arbeitsmarkt/Politik
Stefan Löfven, der Vorsitzende der Sozialdemokraten Schwedens, will Langzeitarbeitslosen zu Arbeitsverträgen helfen indem er Firmen dazu verpflichten will eine gewisse Menge an Behinderten und/oder Langzeitarbeitslosen zu beschäftigen sobald sie an öffentlichen Aufträgen interessiert sind, was die Regierung als wenig sinnvoll bezeichnet, da die Regierung der Meinung ist, dass dies nur zu einer sinnlosen Arbeitsbeschäftigung führt und die entsprechenden Firmen dadurch nicht mehr konkurrenzfähig sein werden.
Schweden - Arbeitsmarkt
Erneut tauchen in Schweden Probleme mit Job-Trafficking auf bei dem nichteuropäischen Ausländern eine Arbeitsvertrag mit Arbeitsgenehmigung versprochen wird, sie jedoch dafür erst einmal eine sogenannte Vermittlungssumme bezahlen müssen. Nach Uppdrag granskning hat der nordschwedische Forstbetrieb Skogsnickes Personen aus Kamerun für Pflanzarbeiten einen Monatslohn von mindestens 18.500 Kronen versprochen, den er jedoch nicht in voller Höhe ausbezahlte. Nach dem Eigentümer des Unternehmens liegt dies daran, dass die Arbeiter die Akkordzeiten nicht erreichten und auch nicht die volle Stundenzahl arbeiteten. Keine der Parteien kann seine Aussagen tatsächlich beweisen, da das Geld bar ausbezahlt wurde.
Schweden - Arbeitsmarkt
Im letzten Jahr hat das schwedische Ausländeramt 5000 Aufenthaltsrechte für Personen aus den Krisenländern Spanien, Griechenland, Italien, Portugal und Irland eingetragen, was einer Verdoppelung innerhalb eines Jahres entspricht. Die Dunkelziffer kann allerdings um ein vierfaches höher sein, da sich zahlreiche Einwanderer aus europäischen Ländern nicht bei der Behörde melden, oft aus Unkenntnis, was jedoch gewisse Nachteile für die Betroffenen mit sich bringt.
Schweden - Arbeitsmarkt
Nach einer Untersuchung der Versicherung AMF wollen rund 20 Prozent der schwedischen Pensionäre zwischen 65 und 74 Jahren länger arbeiten und zumindest einer Halbtagesbeschäftigung nachgehen, wenn dies möglich wäre und die entsprechenden Arbeitsplätze existieren würden. Nach AMF muss die Lebensarbeitszeit sehr bald ausgedehnt werden, da sonst die Rentenzahlungen immer geringer werden und eine normale Versorgung ohne eine längere Lebensarbeitszeit nicht mehr garantiert werden kann.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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